Kultige Star Wars Drohne im X-Wing-Fighter Look

Star Wars T-65 X-Wing Fighter im Test

Selten hat man die Gelegenheit ein richtig kulltiges Weihnachtsgeschenk zu machen. Mit dem Star Wars T-65 X-Wing Fighter ist das kein Problem. Der Test.

Star Wars T-65 X-Wing

© Josef Bleier

EUR 49,00

Pro

  • Sehr kultig
  • Hoher Spaßfaktor
  • Zwei Akkus mit Ladestation
  • Erstatzteile dabei
  • 1-Klick Looping

Contra

  • Driftet ab
  • Kurze Flugdauer

Fazit

PC Magazin Testurteil: gut; Preis/Leistung: ausreichend
72,0%

Star Wars Fans sind derzeit im Filmrausch. Episode 8 der Sage ist angelaufen. Grund genug die Feiertage für einen Kinobesuch zu nutzen und gleich alle anderen sieben Teile auf der Wohnzimmer-Couch im Movie-Marathon mit engen Freunden zu zelebrieren. Fans mit etwas mehr Feuer unter dem Hintern sehen diesen Sofatagen vielleicht etwas skeptisch entgegen. Sie wollen mehr Action. Und die gibt es auch.

Star Wars T-65 X-Wing Fighter

© Josef Bleier

Der Star Wars T-65 X-Wing Fighter kommt in einer imposanten Verpackung, die bereits beim Auspacken Musik spielt.

T-65 X-Wing Fighter

Propel hat den Star Wars X Wing Fighter als Quadcopter auf den Markt gebracht. Dabei handelt es sich aber nicht um eine gewöhnliche Drohne. Der Fighter ist ein echter Kämpfer. Im Battle-Modus kämpfen Sie gegen andere Drohnen, die über ein Infrarot-„Waffensystem“ verfügen. Jeder Spieler hat drei Leben und wenn diese verbraucht sind, dann landet die Drohne automatisch. Der Gewinner bleibt in der Luft. Nun, Voraussetzung ist natürlich, dass der Akku noch genügend Power hat. Im Test hat die Flugzeit selten mehr als 10 Minuten betragen. Im Paket, das übrigens sehr imposant gestaltet wurde, schon beim Auspacken wird der neue Besitzer mit original Star Wars Filmmusik beschallt, sind zum Glück zwei Akkus enthalten und ein schneller Wechsel ist auch möglich, da ein Ladegerät dabei ist. Das Aufladen selbst benötigt aber rund 45 Minuten. Non-stop fliegen ist also nicht drin. Das macht aber – zumindest am Anfang – nichts, denn man braucht eine Weile bis man alle Funktionen erkundet hat.

Fernsteuerung des Star Wars T-65 X-Wing

© Josef Bleier

Die Fernsteuerung des Star Wars T-65 X-Wing Fighters.

Multimedial eintauchen in die Star Wars Welt

Der kleine X-Wing Fighter kommt mit einer Fernsteuerung, die – ausschließlich in Englisch – alle Tastenaktivierungen mit dem dazugehörigen Sprachbefehl ausgibt. Zum Beispiel „X-Wing engaged. Ready for take-off.“ – nach der Synchronisation zwischen der Steuereinheit und der Drohne. Das ist durchaus gut gemacht und didaktisch sinnvoll – die Flugkapitäne lernen gleich die richtige Bedienweise und welche Köpfe und Knopfkombinationen zu welcher Aktion führen. Mit gleichzeitigem Drücken von Knopf 2 und 4 schaltet man den Musik-Modus aus oder ein. Die Fernsteuerung ist nämlich auch eine kleine „Star Wars Music Box“ mit sieben Titeln aus der Film-Saga. Das macht schon Spaß. Für ungeübte Quadkopter-Piloten gibt es den Trainingsmodus.

Der Star Wars T-65 X-Wing Fighter

© Josef Bleier

Der Star Wars T-65 X-Wing Fighter von Propel von der Seite.

Fliegen im Single-Player-Modus

Trotz Gyrosensor und dessen Kalibrierung – die man vor jedem Start durchführen sollte – ist es nicht ganz einfach den X-Wing-Fighter zu steuern. Unser Testmodell neigte dazu abzudriften, um ein stetes Ausgleichen per Steuerknüppel kamen wir nicht umhin. Zudem gibt es in dieser Preisklasse keine GPS-Steuerung und auch keinen „Headless“-Modus. Letzterer wäre aber eine echte Hilfe. So muss man immer genau darauf achten wohin die Nase der Kampfdrohne zeigt, um sie dann auch ordentlich um die Ecke zu fliegen. Sehr positiv ist der Trainingsmodus, der Kollisionen vermeiden soll. Ebenfalls hilfreich ist die automatische Start- und Landefunktion. Den Battle-Modus konnten wir nicht testen in Ermangelung eines zweiten Fighters und die zum Produkt gehörige App ließ sich leider auf unserem Standard-Smartphone im Firmeneinsatz, dem Samsung Galaxy S7, auch nicht zum Laufen bringen. Mit ein wenig Übung läuft es aber dann. Der Einsatz in Innenräumen ist im Trainingsmodus problemlos möglich und ein geordnetes Starten und Landen gelingt dann ebenfalls.

Zwei Akkus und ein Ladegerät

© Josef Bleier

Im Paket sind zwei Akkus und ein Ladegerät enthalten.

FAZIT

Propel hat ein echtes Kult-Spielzeug im Programm, das schon ab dem Moment des Auspackens einen Wow-Effekt bei Jung und Alt erzielt. Das Erkunden der vielen Funktionen ist eine schöne Herausforderung, die auch – gerade weil alles nur auf Englisch ist – einen pädagogischen Wert hat. Mit einem Preis von rund 160 Euro ist der Quadkopter, der klar ein Einsteigerprodukt ist, allerdings preislich weit über der Konkurrenz. Die freilich ohne den Kult-Faktor bei Jugendlichen deutlich weniger Wow erzeugen wird. Empfehlen kann man den T-65 X-Wing für Jugendliche ab 14 Jahren. 

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Testsiegel

© WEKA MEDIA PUBLISHING

Testergebnis: Gut.

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