Digitale Fotografie - Test & Praxis
Vlog-Kamera

Videofunktionen & Gehäuse / Handling

Inhalt
  1. Sony ZV-1 im Test
  2. Videofunktionen & Gehäuse / Handling
  3. Bedienung & Bildqualität

© Sony

Die Anschlüsse der Sony ZV-1.

Die ZV-1 nimmt Videos in 4K-Auflösung mit bis zu 30 B/s und mit voller Pixelauslesung auf – de facto also mit Oversampling – hat aber einen kleinen Cropfaktor. Dieser ergibt sich durch die Kombination aus dem optischen und dem elektronischen Stabilisators. Diese Methode braucht einige Extra-Pixel für den Ausgleich von Bewegungen. Neben 4K bietet die Kamera mehrere Full-HD-Einstellungen mit bis zu 120 B/s. Zeitlupenaufnahmen sind mit 250 bis 1000 B/s möglich und finden sich unter dem Menüpunkt HFR.

Anspruchsvolleren Anwendern bietet die Kamera auch Hybrid Log-Gamma (HDR)8 / S-Gamut3.Cine / S-Log3 sowie S-Gamut3 / S-Log3. AF-Präferenzen für die Geschwindigkeit und die Reaktionszeit lassen sich von den Foto-Presets getrennt speichern. Die AF-Funktionalität umfasst fast alles, was auch im Foto-Modus möglich ist – lediglich keinen Tier-AF. Dafür lassen sich die AF-Geschwindigkeit und -Empfindlichkeit extra anpassen.

Die ZV-1 ist eine ausgesprochen kompakte und leichte Kamera. Allein lässt sie sich gut in der Jackentasche mitnehmen, mit dem üblichen Video-Zubehör wird aber schon eine Tasche notwendig sein. Das Gehäuse wirkt solide, hat aber ein einfaches Finish. Gerade in großen Händen wirkt die Kamera fast schon zu filigran. Der neue kleine Gummigriff verbessert den Halt etwas. Die teilweise sehr kleinen Tasten verlangen ein präzises Zielen – das ist eben der Preis für die Kompaktheit.

Optisch ist die Verwandtschaft mit der RX100-Baureihe augenfällig. Doch da die Kamera verstärkt Filmer ansprechen soll, wurde ihre Ausstattung entsprechend angepasst. So fehlt der ZV-1 nicht nur ein Sucher, sondern auch ein Blitz – beide sind bei den RX100-Modellen sonst meist Standard. Stattdessen spendiert Sony der ZV-1 ein Mikrofon in Stereoqualität und einen Zubehörschuh für externe Mikrofone, Licht und anderes Zubehör. Für Fotografen ist ein Sucher natürlich wichtig, für V-Blogger dagegen weniger.

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Die Tonqualität des Mikrofons ist besser als bei den RX100-Modellen. Im Lieferumfang der Kamera ist ein Windschutz enthalten. Bluetooth und WLAN gehören zur Grundausstattung. Die USB-Buchse unterstützt nur den älteren 2.0-Standard – darüber wird die Kamera auch geladen. Ein Ladegerät liefert Sony nicht mit. Gerade Filmer sollten bei Aufnahmen im Freien auf den Ladezustand achten, denn 1240 mAh reichen nicht für besonders lange Filme.

Die ZV-1 ist eine ausgesprochen kompakte und leichte Kamera. Allein lässt sie sich gut in der Jackentasche mitnehmen, mit dem üblichen Video-Zubehör wird aber schon eine Tasche notwendig sein. Das Gehäuse wirkt solide, hat aber ein einfaches Finish. Gerade in großen Händen wirkt die Kamera fast schon zu filigran. Der neue kleine Gummigriff verbessert den Halt etwas. Die teilweise sehr kleinen Tasten verlangen ein präzises Zielen – das ist eben der Preis für die Kompaktheit.

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