Testbericht

Sony Cybershot DSC-W210

13.3.2009 von Redaktion pcmagazin und Christian Rottenegger

Die DSC-W210 fällt in diesem Test aus der Reihe: Sie ist die einzige Kandidatin, die volle 200 Euro kostet, auf dem 1/2,3-Zoll-Sensor nicht 10, sondern 12 Megapixel unterbringt und bei 30 mm Anfangsbrennweite (äquivalent Kleinbild) einsetzt. Ansonsten erinnert sie auffallend an Sonys DSC-S950.

ca. 1:25 Min
Testbericht
  1. Sony Cybershot DSC-W210
  2. Datenblatt
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© Archiv

Die DSC-W210 fällt in diesem Test aus der Reihe: Sie ist die einzige Kandidatin, die volle 200 Euro kostet, auf dem 1/2,3-Zoll-Sensor nicht 10, sondern 12 Megapixel unterbringt und bei 30 mm Anfangsbrennweite (äquivalent Kleinbild) einsetzt. Ansonsten erinnert sie auffallend an Sonys DSC-S950. Wie die bietet sie eine Blitzlichtkorrektur um + 1 Stufe, eine Histogramm- und Gitterlinienanzeige, verzichtet aber auf den optischen oder mechanischen Bildstabilisator, auf manuelle Modi und auf Einstelloptionen für Schärfe, Kontrast und Farbsättigung - Features, die man durchaus bei einigen Modellen dieser Preisklasse findet.

Die W210 bringt ein 2,7-Zoll-Display mit, das auch bei dunkler Umgebung eine stimmige, wenn auch rauschende Vorschau zeigt. Die Zoomwippe ist etwas klein geraten. Neben dem Schnellzugriffsmenü am linken Bildschirmrand sieht Sony hier ein "Home"-Menü vor, das einige zusätzliche Funktionen bereithält, etwa "Breites Zoombild" für die Anzeige im 16:9-Format oder das An- und Abschalten des Autofokushilfslichts. Ist es aktiv, arbeitet der Autofokus ziemlich treffsicher und schneller als die anderen fünf Varianten: Die W210 löst bei Tageslicht bereits nach 0,35 s (Weitwinkel) bzw. 0,45 s (Tele) aus.

Bildqualität: Die 12 Megapixel machen sich im Testlabor durch die höchste Auflösung dieses Sortiments bemerkbar: Die W210 stellt in der Bildmitte und bei geringer Empfindlichkeit bis zu 1622 LP/BH dar - ein Bestwert. Allerdings verliert sie bei ISO 400 und an den Ecken merklich. Der gemessene Visual Noise bewegt sich recht genau im übergreifenden Durchschnitt. Allerdings offenbaren sich in den Aufnahmen einige Schwächen des Objektivs: Wegen der Randabschattung um 1,1 Blenden im Weitwinkel vergeben wir einen halben Minuspunkt. Dazu kommt eine Verzeichnung um bis zu 1,1 Prozent und eine chromatische Abberation, die sich vor allem an kontrastreichen Kanten durch Farbränder äußert. Außerdem war das Objektiv unseres Testmusters scheinbar leicht dezentriert, wodurch insbesondere bei Standardbrennweite die rechten Bildecken unscharf geraten.

Fazit: Die Sony Cybershot DSC-W210 punktet mit einer sehr hohen Auflösung und einem schnellen, zuverlässigen Autofokus.

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© Archiv

Sony Cybershot DSC-W210

Sony Cybershot DSC-W210
Hersteller Sony
Preis 130.00 €
Wertung 53.5 Punkte
Testverfahren 1.5

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