Kompakt-Kamera

Sony A7C: Autofokus & Belichtung

21.12.2020 von Karl Stechl

ca. 1:55 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Sony A7C im Test
  2. Sony A7C: Gehäuse & Ausstattung
  3. Sony A7C: Sucher & Monitor
  4. Sony A7C: Autofokus & Belichtung
  5. Sony A7C: Bedienung & Performance
  6. Sony A7C: Bildqualität & Fazit
Sony A7C im Test - AF-Tracking bei Videos Screenshot
AF-Tracking bei Videos Das AF-Tracking beim Filmen lässt sich in zwei Parametern beeinflussen: Übergangsgeschwindigkeit und Motivverfolgungsempfindlichkeit.
© Screenshot / Montage: ColorFoto

Mit 693 Phasen- und 425 Kontrast-AF-Feldern bietet die A7C die gleiche AF-Ausstattung wie die A7 III. Identisch ist auch die Auswahl an AF-Feld-Konfigurationen: „Breit“ (Messfeldautomatik), „Feld“ (Messfeldgruppe), „Mitte“ (zentrales AF-Feld), „Flexible Spot“ (frei wählbares AF-Feld), „Erweit. Flexible Spot“ (frei wählbares AF-Feld mit umgebenden AF-Punkten als zweite Priorität) und AF-Verriegelung (Lock-on).

Im AF-C-Modus kann jetzt auch der Autofokus mit Augenerkennung für das AF-Tracking genutzt werden. Die Gesichts- und Augenerkennung funktioniert wahlweise für Menschen und Tiere (Hunde und Katzen).

Für die Augenerkennung bei Menschen kann man jetzt zwischen rechtem und linkem Auge wählen oder diese Entscheidung der Automatik überlassen. Der Bionz-X-Prozessor aus der A7R IV und A9 II lässt auf hervorragende Tracking-Eigenschaften schließen.

Sony A7R IV

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Eine kleine, aber sehr willkommene Änderung betrifft die Farbe des AF-Punkts bzw. der AF-Zone. Bei der A7 III ist der AF-Punkt vor der Messung dunkelgrau und wechselt im Messmodus auf Grün. Der dunkelgraue Messpunkt geht aber häufig in den Bilddetails unter, seine Position im Bildfeld lässt sich dann nur schwer erkennen.

Bei der A7C kann man jetzt zwischen Weiß und Rot wählen, beides ist besser zu sehen als das dunkelgraue AF-Feld der A7 III. Während der Messung wechselt der AF-Punkt wie gehabt auf Grün.

Beim Verschluss hat man die Wahl zwischen einer mechanischen und einer elektronischen (lautlosen) Variante. Der mechanische Verschluss stellt Belichtungszeiten zwischen 1/4000 und 30 s bereit, mit dem elektronischen ist sogar 1/8000 s möglich. Was bei der A7C im Gegensatz zur A7 III fehlt, ist die Umschaltmöglichkeit zwischen dem mechanischen und dem elektronischen ersten Verschlussvorhang.

Das Verschlussgeräusch deutet darauf hin, dass die A7C immer mit dem elektronischen ersten Verschlussvorhang arbeitet. Dagegen ist auch nichts einzuwenden, weil sich auf diese Weise mögliche Vibrationen durch den mechanischen Verschluss minimieren lassen.

Sony A7C im Test - Funktionsmenü Einstellungen Screenshot
Funktionsmenü: Das Funktionsmenü kann vom Anwender selbst konfiguriert werden – und zwar separat für den Standbild- und Videomodus.
© Screenshot / Montage: ColorFoto

Neben den Standardbelichtungsprogrammen (P, A, S, M) und Vollautomatik (Auto) findet man am Programmwahlrad den Modus „S&Q“ (Slow-/Quick-Motion). Damit lassen sich kurze Filme in Slow-Motion (bis 120 fps/4-fach-Zeitlupe) oder mit Zeitraffer auf SD-Karte aufnehmen.

Drei Nutzerprofile sind bei der A7C über das Moduswahlrad einstellbar, zwei sind es bei der A7 III. Im Gegenzug hat man auf Motivprogramme (Scenes) bei der A7C verzichtet. Die A7C filmt in 4K-Auflösung mit 30 Vollbildern pro Sekunde und in Full-HD mit 60 B/s. Zur Anpassung des AF-Trackings lassen sich AF-Übergangsgeschwindigkeit und AF-Motivverfolgungsempfindlichkeit anpassen.

Ambitionierten Filmern bietet die A7 III außerdem das HLG-Bildprofil (Hybrid Log-Gamma). Zudem stehen S-Log2 und S-Log3 zur Wahl, um die Gammakurve für unterschiedliche Tonwertbereiche zu optimieren. Das 4K-Videosignal kann über die HDMI-Schnittstelle zur externen Aufzeichnung ausgegeben werden.

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