Testbericht

SLT-A33 und SLT-A55 - SLRs der anderen Art

9.7.2011 von Karl Stechl

ca. 2:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Das Sony-System
  2. SLT-A33 und SLT-A55 - SLRs der anderen Art
  3. Alpha 290/390/450/580 - Klassische SLR-Modelle mit APS-C-Sensor
  4. Alpha 850/900 - Klassische SLR-Modelle mit Vollformat-Sensor
  5. NEX-3 und NEX-5 - Die Spiegellosen
  6. Fazit - Sony-System
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© sony

Noch etwas drauf setzt die Alpha 55 mit ihrem 16-Megapixel-Sensor bei vergleichbarer technischer Ausstattung.

 

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Die A55 hat einen etwas höher auflösenden CMOS (16 MP) als die A33 (14 MP); eine Videofunktion sowie einen dreh- bzw. schwenkbaren Monitor besitzen beide.
© sony

Gehäuse & AusstattungObwohl die Gehäuse der SLT-Modelle etwas kompakter sind als bei Sonys SLR-Modellen, ist der Abstand vom Sensor zum Bajonett der gleiche. Dadurch passt das gesamte, für die Alpha-Serie verfügbare Objektivsystem, das deutlich mehr Auswahl bietet als bei den nicht kompatiblen NEX-Modellen. Die Kunststoffgehäuse der SLR- und SLT-Kameras unterscheiden sich nur in Größe und Gewicht, nicht aber, was die Verarbeitung und Haptik anbelangt - beides ist guter Durchschnitt in der Kompaktklasse der Systemkameras.Im Vergleich mit den meisten Alpha-Modellen haben die SLTs das höher entwickelte AF-System mit 15 Messpunkten (3 Kreuzsensoren). Nur die Alpha 580 kann da mithalten, während sich die anderen Alpha-SLRs mit 9 Messpunkten (1 Kreuzsensor) begnügen müssen. Analog gilt das für die Auslöseverzögerung, die in allen drei Fällen um 0,3 s bei 3000/30 Lux liegt - das können nur Sonys Semiprofis noch etwas schneller.

Beide SLT-Modelle verfügen über einen schwenkbaren 3-Zoll-TFT-Monitor mit hoher Auflösung (307 200 Pixel) und einen elektronischen Sucher mit 480 000 RGB-Pixeln, 100 % Gesichtsfeld und 0,73-facher effektiver Vergrößerung. Zum Vergleich: Die preislich vergleichbaren Alpha-Modelle haben 95-Prozent-Sucher mit einer effektiven Vergrößerung um 0,5-fach. Generell praktisch: Die Sony-Kameras schalten automatisch von Monitor- auf Sucherbetrieb um, sobald sich das Gesicht dem Augensensor nähert. Bei den SLT-Modellen ist Live-View der Normalbetrieb, wahlweise am Monitor oder über den elektronischen Sucher.

 

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© sony

Aufnahme & BedienungNeben der üblichen Ausstattung mit Belichtungs- bzw. Motivprogrammen bieten die SLT-Modelle das von Sony bekannte Arsenal an Zusatzfunktionen wie DRO (Kontrastausgleich), HDR (drei Bilder) oder Schwenkpanorama (2D/3D). Zudem besitzt die Alpha 55 einen GPS-Modus zum Erfassen von Geodaten zu Fotos und Videos.

Letztere werden im Full-HD-Format mit 1920 x 1080 Pixeln und 50 Halbbildern pro Sekunde im effektiv komprimierten AVCHD-Format aufgenommen, alternativ im MPEG-4-Format (1440 x 1080 Pixel und 25 B/s). Der Ton lässt sich entweder über das interne Stereo- oder ein externes Mikrofon aufzeichnen. Gespeichert wird auf SD/SDHC/SDXC oder auf Memorystick Pro Duo, deren Slots sich bei den SLT-Modellen im Akkufach, bei den SLR-Varianten in einem separaten Seitenfach befinden. Im Gegensatz zur Alpha 580 können die SLT-Modelle auf AF-Unterstützung beim Filmen zurückgreifen. Beim Bedienkonzept sind sich alle Alpha-Modelle generell sehr ähnlich.

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Die A33 ist das günstigere der beiden SLT-Modelle mit starrem Spiegel. Ihr Gehäuse ist etwas kompakter als bei den klassischen SLR-Kameras von Sony.
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Dazu gehört, dass der Monitor auch zur Anzeige aufnahmerelevanter Daten verwendet wird; Direktzugriffe auf Funktionen sind möglich. Auch diverse Tasten inklusive Funktionstaste gehören zur Standardausstattung; doppelt belegte Tasten am 4-Wege-Schalter findet man aber nur bei einigen Modellen wie der Alpha 33. Sie erfordern etwas mehr Eingewöhnung, sind dann aber recht praktisch.

BildqualitätVon den beiden SLT-Modellen hat die mit einem 16-Megapixel-Sensor ausgestattete A55 bei der Auflösung - zum Teil auch bei der Dynamik - die Nase vorn, auffallend ist allerdings der deutlich höhere Texturverlust bei ISO 100 im Vergleich zur A33 (1,8 gegenüber 1,1). Ingesamt ist der Leistungsabfall bei den SLT-Modellen im Vergleich zu den NEX-Kameras von niedrigen zu höheren ISO-Einstellungen größer, was an den höheren Texturverlusten (bis 2,7) ebenso liegt wie am stärkeren Rauschen.

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