Testbericht

Site- und Seiteneditor

Site- und Seiteneditor

© Archiv

Die Designvorlagen von web to date überzeugen. Und jederzeit ist ein Wechsel zu anderen Designs möglich. Die Vorlagen sind teilweise sogar mit Bildmaterial ausgestattet.

Ist die Website fertig angelegt, sind die leeren Seitenvorlagen mit Inhalt zu befüllen. Hier scheiden sich die Geister: web to date und Website X5 nutzen einen blockbasierenden Editor, bei dem die Webseite in grobe Raster oder Absätze aufgeteilt ist, in die man die verschiedenen Elemente platziert.

Während der Bearbeitung kann man so nicht das fertige Aussehen der Webseite erkennen, dazu muss man die Vorschaufunktion aufrufen. Schon nach kurzer Einarbeitung konnten wir im Test aber die Wirkung von Änderungen gut einschätzen, die Arbeit ging sehr schnell von der Hand. Größter Nachteil: Auf das Layout selbst hat man nur mit den Designvorlagen Einfluss, Anpassungen im Detail sind nicht vorgesehen.

Auf der anderen Seite stehen die grafisch orientierten Editoren wie WebPlus oder Netobjects Fusion. Wie in einem Grafikprogramm sieht der Anwender die Webseite so, wie sie später im Browser erscheinen wird (WYSIWYG, kurz für "What you see is what you get"). Im Editor lassen sich die meisten Seitenelemente frei platzieren, neue hinzufügen oder auch bestehende löschen.

© Archiv

Die Designs von Netobjects Fusion 11 wirken altbacken, viele von älteren Programmversionen übernommen - dafür gibt es online weitere Vorlagen als Download.

Der Site-Assistent platziert meistens bereits sinnvolle Elemente, die man dann nur noch mit eigenen Bildern und Texten befüllen muss. Damit hat man mehr Gestaltungsfreiheit, braucht aber meistens auch mehr Zeit, um die eigenen Wünsche zu realisieren.

Global gilt: Wer gerne mit Grafikprogrammen umgeht, kommt auch mit einem WYSIWYG-Editor zurecht. Ist man eher textorientiert, führen Block-Editoren schneller zum Ziel.

Bei der Siteverwaltung sind web to date, Website X5 und Netobjects Fusion vorbildlich: In einer baumartigen Site-Übersicht sind alle Teilseiten aufgeführt, der Anwender legt darin neue Seiten an oder zieht bestehende mit der Maus an die gewünschte Position.

Das Programm kümmert sich um die Navigationsleiste und setzt die Verlinkungen. Ähnlich funktioniert WebPlus X4, allerdings ist es umständlicher in der Bedienung. Bei WebEasy 8 und Easy Website Pro muss man die Arbeiten dagegen von Hand erledigen.

Aktive Inhalte

© Archiv

Website X5 hat eine betont schlichte Benutzeroberfläche, die aber gerade unerfahrene Anwender sicher von der Vorlage bis zur fertigen Website führt. Ein Wechseln zwsichen den Bereichen ist jederzeit möglich.

Viele Elemente einer modernen Website sind auf Skriptunterstützung angewiesen, etwa Gästebücher, Suche, Blogs oder auch passwortgeschützte Bereiche. Hier setzen die meisten Editoren auf PHP, das praktisch bei jedem Webspace-Paket zur Verfügung steht.

Die Alternative sind Web-Services, die der Hersteller der Software bereitstellt. Diesen Weg gehen WebPlus X4 und teilweise auch Netobjects Fusion. Damit hat man nicht mehr die volle Kontrolle, schaltet beispielsweise der Hersteller Dienste ab, sitzt man auf dem Trockenen.

Bei web to date 6.0 gibt es einige Funktionen wie einen Online-Shop oder Unterstützung für mehrsprachige Websites nur als separate Produkte, die man kaufen muss. In der Übersichtstabelle sind diese als "optional" gekennzeichnet und nicht gewertet.

Die Inhalte von Web-2.0-Diensten wie YouTube lassen sich über ein paar (kopierte) Zeilen HTML in eigene Webseiten einfügen, deutlich leichter geht es aber mit Assistenten. In der Übersichtstabelle sind nur die Dienste aufgeführt, die das jeweilige Programm automatisch einbinden kann.

Wer einen Online-Shop aufbauen will, sollte sich vorab sehr genau überlegen, welche Waren in welchen Kategorien er anbieten will. Die integrierten Shops der Editoren sind allesamt nur für kleine Warenangebote und wenig Umsatz gedacht. Lediglich das separat verkaufte shop to date als Ergänzung zu web to date 6.0 ist größeren Mengen gewachsen.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links -

Neuerscheinungen in der Übersicht -

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights -

Mehr zum Thema

Netzwerküberwachung

Das Tool Fing zeigt Ihnen welche Dienste auf dem Netzwerk angeboten werden, welche Geräte da sind und noch viel mehr. Wir haben Fing im Test.
Bester Viren-Schutz

Kaspersky, Bitdefender, Avira und Co.: Wir haben zwölf Antivirus Programme für Sie im Test! Welche Software bietet den höchsten Schutz?
Online-Videothek

Aus Lovefilm wird Amazon Prime Instant Video. Amazon hat dabei noch mehr Filme im Angebot. Die Kollegen von video haben den Streaming-Dienst im Test.
WoW Alternative

Kann Wildstar im Test überzeugen? Das MMO soll eine echte Alternative zu WoW werden. Gelingen soll dies mit Comic-Grafik und Action-Kampfsystem.
Windows 10 Browser

In Windows 10 wird es keinen neuen Internet Explorer geben. Der Browser Edge tritt die Nachfolge an. In einem ersten Test überzeugt er.