Testbericht

Sieben Multimedia-Notebooks ab 950 Euro im Vergleichstest

Schnell genug für aktuelle Spiele, groß genug, um vernünftig arbeiten zu können und flexibel genug, um allen Multimediaanforderungen gerecht zu werden - das sollen Notebooks der 15-Zoll-Klasse leisten. Unser Test zeigte hier unerwartet deutliche Unterschiede.

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Allrounder: Keine Aufgabe ist ihnen zu schwierig

Nach wie vor sind Notebooks mit 15,4-Zoll-Bildschirm die beliebteste Klasse. Mit der richtigen Pflege haben die zuverlässigen Begleiter auch ein langes Leben, weshalb wir für Sie [int:article,100461]20 Tipps für den richtigen Umgang mit Notebook und Akku zusammengestellt haben[/int]. Außerdem haben wir [int:article,97644]neun praktische und vor allem kostenlose Software-Tools[/int] für Sie gefunden, die zum einen gratis sind, zum anderen ihr Gerät performanter und vielseitiger machen. Trotz ihrer Beliebtheit werden Notebooks von zwei Seiten stark attackiert. Zum einen von den kleineren und schlanken Geräten, die immer preiswerter werden, ganz vorne mit dabei die Netbooks. Sie gibt es bereits für wenige hundert Euro. Doch bei den kleinen Begleitern handelt es sich um keine ernsthafte Alternative, vielmehr um ein attraktives Zweitgerät für unterwegs. Von der anderen Seite her droht der 15-Zoll-Klasse schon ein stärkerer Druck: Notebooks mit 17 Zoll und mehr.

Sie gibt es nicht nur zu vergleichbaren Preisen, sondern sie verfügen neben dem größeren Display (und aufgrund dessen) über mehr Platz, was sich vom Äußerlichen her vor allem in der durchgängigen Integration eines Ziffernblocks bemerkbar macht. Zusätzlich bieten die größeren Modelle mehr Gehäusekapazität, was die Kühlung leistungsstarker Komponenten vereinfacht und den Einbau einer zweiten Festplatte ermöglicht. Die Vorzüge haben aber auch ihre Schattenseiten. So wiegen die großen Systeme mehr und verbrauchen mehr Strom, was sich negativ auf die Akkulaufzeit auswirkt. Bis sich daran etwas ändert, bleiben 15-Zöller die attraktivste Kombination aus einem leistungsstarken stationären PC und dennoch leichtem, gut transportablem System mit oft langen Akkulaufzeiten.

Formwandel

Doch auch die 15,4-Zoll-Notebooks bleiben nicht von Veränderungen verschont. In diesem Test findet sich schon ein Vorbote auf kommende Änderungen, die vor allem die leistungsstarken Modelle betreffen wird. Das System von Sony ist jetzt schon mit einem 16,4-Zoll-Bildschirm im neuen 16:9-Format bestückt, während bisherige 15,4-Zoll-Modelle auf 16:10 setzen. Der neue Formfaktor wird zukünftig verstärkt in die 15-Zoll-Klasse Einzug halten. Allerdings nicht in der Größe, wie Sony es vormacht. Vielmehr sind es Notebooks, die mit einem 15,6-Zoll-Bildschirm bestückt sind.

Damit ändert sich nicht nur das Seitenverhältnis auf 16:9, sondern auch die bisherige Standardauflösung von 1280x800 Bildpunkten. Die 15,6-Zöller sollen mit der aus der TV-Industrie bekannten Auflösung von 1366x768 Bildpunkten ausgeliefert werden. Damit ist auch die Zielsetzung der meisten Geräte klar - sie sollen noch stärker in die Kategorie der Multimedia/Entertainment-Geräte geschoben werden. Unterstützt wird dieses Positionierung mit entsprechenden Komponenten wie Blu-ray-ROM-Laufwerk, TV-Tunern und hochwertigen integrierten Lautsprechersystemen, die mit Dolby-Logo oder Ähnlichem werben.

Viele Schnittstellen, die sich im heutigen Angebot noch spärlich finden, werden zum Quasi-Standard. HDMI oder Displayport als digitaler Monitoranschluss ersetzen DVI und eSATA dient zusätzlich zu USB als schnelle Verbindung zu externen Laufwerken. Der Kombiport aus eSATA und USB hilft dabei, extern angeschlossene Geräte ohne zusätzliches Netzteil betreiben zu können. Eine praktische Erweiterung, die sich in immer mehr Geräten findet, sind USB- Anschlüsse, die angeschlossene Geräte laden, auch wenn das Notebook ausgeschaltet ist.

Was die Testkandidaten in Sachen Grafik leisten, lesen Sie auf Seite 2...

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