Videobearbeitung

Serif MoviePlus X6 im Test

Die Videobearbeitungs-Software MoviePlus X6 bietet viele Hilfestellungen im Programm und ein ordentliches deutsches Handbuch. Was die Software kann, zeigt der Test.

© Hersteller/Archiv

Serif MoviePlus X6

© Hersteller/Archiv

Die Bearbeitungsoberfläche ist übersichtlich und entspricht im Aufbau dem Standard solcher Programme.

Die Videobearbeitungs-Software MoviePlus X6 lernt man sowohl über das erwähnte Handbuch, als auch die vielen Hilfestellung im eigentlichen Programm schnell kennen. Deshalb kann man die Video-Software auch Einsteigern empfehlen.

MoviePlus X6 lässt sich mit Filmen von Camcordern oder videotauglichen Digitalkameras (über FireWire, USB oder VideoCapture-Karte bei analogen Camcordern), von Speichermedien oder direkt mit Videos vom PC befüllen. Das Bearbeitungsfenster ist klar unterteilt in Vorschaufenster, Menü- und Werkzeugleisten sowie der Timeline. Diese Aufteilung ist eigentlich Standard bei allen Videobearbeitungsprogrammen. Wer schon mit anderen Anwendungen gearbeitet hat, wird sich schnell zurechtfinden.

Für die Bearbeitung lassen sich nahezu alle bekannten Filmformate von AVI über MP4, MOV und DVD-VOB in die Timeline einfügen. Leider gehört das weit verbreitete MKV-Format nicht dazu. Audio- Dateien müssen im Format MP3, MP2, WAV oder WMA vorliegen. Eine Konvertierungsfunktion findet man bei Bedarf auch im Programm. Die Ausgabe auf den PC kann in adäquaten Formaten erfolgen. Die Projekte lassen sich auch direkt über kompatible Brenner auf CD/DVD oder Blu-ray brennen oder nach YouTube verschieben.

FAZIT: Diese Anwendung bringt mit, was man für den privaten Videoschnitt benötigt. Die Bedienung der Software ist dank vielfältiger Hilfe auch von Einsteigern schnell durchschaut.

Testurteil:

MoviePlus X6

Internet: www.serif.com/movieplus

Preis: 70,- €

+ Bedienung, Hilfen & Handbuch

+ sehr viele Vorlagen

- kein MKV-Format (Matroska)

Gesamtwertung: sehr gut 94%

Preis/Leistung: sehr gut

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