Testbericht

Samsung S1050

27.12.2007 von Redaktion pcmagazin

Für 190 Euro bietet die S1050 viel - viel Auflösung, viel Bedienkomfort - allerdings auch deutliches Rauschen. Trotz des langsamen Autofokus erhält sie den Kauftipp Preis/Leistung.

ca. 1:10 Min
Testbericht
  1. Samsung S1050
  2. Datenblatt
Samsung S1050 Seitenansicht
Samsung S1050 Seitenansicht
© Archiv

Viel Kamera liefert Samsung mit der S1050, die mit 200 Euro eine extrem günstigste 10-Megapixelkamera ist. Mit 254 g ist das schlichte ganz in Schwarz gehaltene Gehäuse das schwerste im Test. Griffig in der Hand liegt die Kamera durch die Halteausbuchtung. Dieses mehr an Platz nutzen zwei Alkali-Batterien, die sich das Fach mit der SD-Karte teilen. Allerdings purzeln sie bei Kartenwechsel schnell mal ungewollt heraus. Eine Arretierung oder getrennte Fächer sind wünschenswert. Neben dem hochauflösenden und brillant darstellenden 3-Zoll-Monitor findet der Daumen ausreichend Platz zum Halten. Der Brennweitenbereich von 38 bis 190 mm lässt sich nur grobstufig und lautstark verändern. Negativ: Auch bei eindeutig unscharfen Motiven zeigt die Kamera z. T. an, dass sie scharfgestellt hat. Neben einer Programmautomatik bietet die S1050 dem anspruchsvollen Fotografen Zeit- und Blendenautomatik sowie einen manuellen Modus. Wichtige Parameter wie die Empfindlichkeit, die Belichtungskorrektur und der Weißabgleich liegen über die +/- -Taste im Schnellzugriff. Insgesamt ein guter Bedienkomfort.

Samsung S1050 Display
Im Menü der Samsung kann der Fotograf den Akkutyp einstellen - den Sinn dieser Funktion konnte Samsung allerdings auch auf Nachfrage nicht erklären.
© Archiv

In der Weitwinkelmitte löst die S1050 höher auf als die 12-Megapixelkonkurrenz und erreicht eine im Kompaktsegment noch nie gemessen Auflösung von rund 1500 Linienpaaren/Bildhöhe. Auch in den Ecken fällt die Auflösung bei beiden Empfindlichkeiten nur minimal unter 1000 Linienpaare/Bildhöhe. Schon bei ISO 100 rauscht die Kamera jedoch mit einem Visual Noise von 2,4, was trotz guter Schärfe den Bildeindruck besonders in kontrastarmen Bereichen wegen Detailverlusten stört. Positiv ist die durchgängig geringe Vignettierung des Objektivs. Keine lästigen Randabschattungen stören den Bildeindruck. Mit 0,83 s löst sie nur zögerlich aus und braucht in der Telebrennweite sogar 1,25 s zum Fokussieren und Auslösen.

Auflösungsdiagramm Samsung S1050
© Archiv

Samsung S1050

Samsung S1050
Hersteller Samsung
Preis 270.00 €
Wertung 57.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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