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Mini-LED-Technologie

Einrichtung & Mini-LED-Backlight: Leicht erklärt

Inhalt
  1. Samsung GQ75QN900A im Test
  2. Samsung GQ75QN900A: Bedienung, Apps, Bildqualität & Fazit
  3. Einrichtung & Mini-LED-Backlight: Leicht erklärt

© Josef Bleier / video

Schon bevor der TV das WLAN-Passwort wusste, kommunizierte er per Bluetooth mit dem Labor- Smartphone, das nicht mal von Samsung ist.

Einrichtung leicht gemacht

Die Installation eines TV-Gerätes ist heutzutage eine gewaltige Herausforderung. Früher musste man einfach nur wissen, wo man lebt und welchen Standards die Satellitenschüssel folgt. Jetzt müssen lange Nutzungsbedingungen gewälzt, Accounts mit Passwörtern eingegeben, dann Sprachassistenten und SmartHome-Geräte konfiguriert werden.

Dies funktioniert bei Samsung recht komfortabel, aber langwierig mit der Fernbedienung – jedoch auch wahlweise deutlich eleganter per Smartphone-App. Gut, dass wir in unserem Samsung-Account bereits viele TVs hinterlegt hatten, sodass deren Favoriteneinstellungen leicht übernommen werden konnten. Diesmal klappte die Installation deutlich problemloser als in den letzten Jahren.

© video

(links) Die Installation beinhaltet Länderwahl, Nutzungsrichtlinien, Tunersuche und die Einrichtung von Geräten, Accounts, Sprachassistenten und Apps. (rechts) Am Ende der Installation wird der Samsung-TV in die Bedienumgebung von Smart Things integriert und steht für Interaktionen bereit.

Mini-LED-Backlight

LCD-Panels wie die von Samsungs QLED-TVs erhalten die besten lokalen Kontraste, wenn das Display direkt von hinten durch möglichst viele individuell ansteuerbare Backlight-LEDs beleuchtet wird. So können helle Objekte im Bild die maximale Brillanz erhalten, während dunkle Partien pechschwarz bleiben.

Im englischen spricht man von FALD (Full Area Local Dimming). Entscheidend ist dabei nicht, wie viele LEDs zum Einsatz kommen, sondern in wie viele Cluster (Zonen, Bereiche) sie unterteilt sind. Sind es zu wenige, entstehen sichtbare Lichtkränze in dunklen Bereichen um helle Objekte.

© Samsung

Wohl viele tausend dieser kleinsten Lichtmittel verteilen sich auf 1920 Blöcke. So wird jedem Objekt exakt so viel Lichtenergie zuteil, wie es benötigt. Dunkles bleibt Schwarz.

Für Profi-Betrachter waren es in den letzten Jahren stets zu wenig Dimmzonen – oft kaum mehr als 150. Jede Zone bedeutet aber mehr Treiber- und Rechenaufwand, erzeugt also hohe Kosten. 2020 setzte TCL im X10 bereits 15.000 Mini-LEDs im Backlight ein, konnte aber nur 768 Zonen ansteuern – immerhin fast doppelt so viele wie Samsungs Vorgänger Q950T.

Jetzt schießt Samsung hier den Vogel ab – mit nach eigenen Angaben wiederum erheblich kleineren LEDs und deutlich mehr davon. Tatsächlich bereitete es selbst mit unseren knallhart optimierten Testsequenzen Mühe, Samsungs 60 × 32 Dimmingzonen zu erkennen. Denn sie schmiegen sich so eng um helle Bildobjekte, dass das Übersprechen im menschlichen Auge ihre Artefakte meist komplett verschwinden lässt.

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