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Samsung HW-NW700 im Test: Stimmiges Klangpaket

Inhalt
  1. Samsung HW-NW700 im Test: Schlanke Soundbar mit viel Raumklang
  2. Samsung HW-NW700 im Test: Stimmiges Klangpaket
Samsung HW-NW700 im Test

© Samsung

Wir haben die schlanke Samsung-Soundbar HW-NW700 im Test.

Wir bleiben im Surround-Mode und starten mit dem Test-Klassiker „Fury Road“, der wie gewohnt mit Mad Max’ tiefer Stimme und verzweifelten Suchrufen aus allen Richtungen startet. Letzteres Phänomen nehmen wir auch mit der NW700 wahr. Sie platziert die einzelnen Effekte stimmig im vorderen Raum, und auch der Hauptprotagonist ertönt von viel weiter hinten, als es die schmalen Abmessungen der Bar vermuten lassen. Das Geschehen wirkt stets natürlich, was mitunter den detailgenauen, nicht zu aufdringlichen Umgebungsgeräuschen zu verdanken ist. Der Standard-Mode ist eher für Serien oder wie schon erwähnt Stereowiedergabe zu empfehlen, da er bei Filmcontent zwar mit Detailtreue punktet, aber an atmosphärischem Raum verliert.

Lesetipp: Soundbar-Test 2018 - 8 Modelle mit Dolby Atmos im Vergleich

Die in der Bar verbauten Woofer ersetzen, was Kraft und Körperhaftigkeit angeht, keinesfalls einen externen Sub, schlagen sich aber bemerkenswert wacker und zaubern präzise, trockene und überraschend tiefe Bässe in den video-Hörraum. Auch Action-Fans kommen so auf ihre Kosten, vom manuellen Pegel-Aufdrehen über die Fernbedienung raten wir aber eher ab. Dank des eigenen Center-Kanals profitiert man von klaren, neutralen Dialogen, und auch was ihre musikalischen Talente angeht, muss sich die NW700 keinesfalls verstecken. Höhen und Mitten trifft sie gekonnt, nur im Zweikanal-, also Standard-Mode fehlt uns das letzte Quentchen an Spielfreude und Brillanz. An Formaten decodiert sie unter anderem auch FLAC und ALAC.Insgesamt überzeugt die HW-NW700 mit einer weiten, so gut wie lückenlosen Klangbühne im vorderen Raumabschnitt, gepaart mit einer sauberen, natürlichen Tonwiedergabe.

Aus klein wird groß

Samsung HW-NW700 im Test

© video

Die App erkennt neue Geräte automatisch und fügt sie nach Bestätigung (mit Pin-Abgleichung) unserer Smart-Things-Geräteliste hinzu. Dann verknüpfen wir sie bequem mit dem Fernseher (hier ein Q9-Testgerät) oder vielen weiteren Produkten. Die sogenannten „Regeln“ lassen sich individuell anlegen (hier unter „Test“). Die App fungiert außerdem auch als Fernbedienung und bietet bequemen Zugriff auf Equalizer-Einstellungen an der Soundbar (siehe Screenshot rechts). Das klappt aber nur im Standard-Mode.

Über die Smart Things App für Android und iOS verbinden wir die NW700 mit dem Heimnetz. Das klappt sowohl mit dem 2,4- als auch 5-Ghz-Band. Hier können wir auch andere Samsung-Geräte, wie Fernseher oder UHD-Blu-ray Player miteinbinden. Das gilt auch für Staubsauger oder Kühlschränke sowie Waschmaschinen. Mittels sogenannter „Regeln“ lassen sich dann beispielsweise bestimmte Geräte-Konstellationen gemeinsam ein- oder ausschalten oder andere Aktionen speichern.

Doch der eigentliche Clou der smarten Samsung-Welt besteht in der Konnektivität mit herstellerfremden Geräten, also auch Thermostaten, Überwachungskameras, Türschlössern oder ähnlichen Komponenten. Dann bedarf es auch eines entsprechenden Smart Hubs als Steuerzentrale. Samsung setzt hier auf ein offenes Smart-Home-System.

Alexa, spiele...!

Samsung HW-NW700 im Test

© video

In der Alexa-App aktivieren wir unsere NW700, die wir einfachheitshalber in „Wohnzimmer“ umgetauft haben.

Neben vielen materiellen Kommunikationspartnern versteht sich der Balken auch mit der menschlichen Stimme. Die Sound+-Modelle beherrschen seit Kurzem nämlich die Sprache von Amazons netter Assistentin. Dafür aktivieren wir in der Alexa-App den „Samsung Wireless Audio“-Skill. Im Anschluss bestätigen wir die Verknüpfung mit der Anmeldung unseres Samsung-Kontos und können die Soundbar unter „Smart Home“ -> „Geräte“ -> „Gerät hinzufügen“ auffinden. Voraussetzung dafür ist die Umbenennung der Soundbar auf einen für Alexa verständlichen Namen wie beispielsweise „Wohnzimmer“. Das lässt sich bequem in der Smart Things App vornehmen. Die Sprachsteuerung mittels Amazons Echo funktioniert im Praxistest auf Anhieb und ohne Probleme. „Alexa, spiele meine Playlist „Party“ von Amazon Music“. Wenige Sekunden später geht’s los – cool!Neben der kabellosen Internet-Variante lässt sich die einteilige Soundbar auch über die obligatorische Bluetooth-Verbindung (Version 4.0) mit allerlei Musik-Titeln bespielen.

Fazit:

[Testsiegel] video Magazin Testurteil gut

© video Magazin / Weka Media Publishing GmbH

Mit dem 2018er Produkt-Line-up möchte Samsung laut eigener Aussage die „nahtlose Verbindung von Lifestyle und Technologie“ noch weiter vorantreiben. Was die HW-NW700 betrifft, ist das Vorhaben geglückt. Ihr unaufdringlicher, edler Look harmoniert nicht nur mit den neuesten QLED-TVs. Gepaart mit raumfüllenden, überraschend tiefen Klängen und zahlreichen smarten Features ergibt sich ein stimmiges, stylisches Gesamtpaket, das preislich noch im Rahmen liegt. HDMI-Buchsen hätten wir uns noch mit an Bord gewünscht.​

Video Highlight

© WEKA

Video Designtipp

© video

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