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Samsung GQ82Q950R - Sprachassistenten, Anschlüsse & Fazit

Inhalt
  1. Samsung GQ82Q950R im Test
  2. Samsung GQ82Q950R - Sprachassistenten, Anschlüsse & Fazit

Sprachassistenten & Smart-TV-Apps

Auch die Einbindung in die neuen beliebten Sprachassistenten ist erstaunlich weltoffen. Früher beschränkte sich Samsung auf die Verwendung des integrierten eigenen Dienstes Bixby, mit dessen Befehlen die TV-Steuerung und Belebung der Haussteuerungsplattform „Smart Things“ auch schon wegweisend gut funktioniert. 

Jetzt hört nach Updates der Fernseher auch darauf, was Alexa und der Google Assistant ihm nahelegen zu tun. Sogar Apples Siri kann durch das Home-Kit die Kontrolle über das TV-Gerät erlangen. Das geht einher mit der Unterstützung von Airplay2, durch das Apple-Nutzer jetzt ihre Inhalte einspielen können. 

Selbstredend ist das Angebot an Smart-TV-Apps und Kommunikation zwecks Austausch von Inhalten äußerst umfassend. Diese Vielzahl an Features haben wir ja in vielen Testartikeln immer wieder durchgespielt und erklärt. Hier hebt sich der Q950 auch nicht mehr von der Anschlusskonfigurarion oder intelligenten Bonuseigenschaften der anderen Q-Geräte ab. 

Samsung GQ82Q950R im Test - Screenshot Sprachsteuerung

© Screenshot & Montage: video

Die Sprachsteuerung über Bixby funktioniert erstaunlich sicher und kann schon viele Aktionen auslösen.

Anschlüsse, Hintergrundbeleuchtung und lokales Dimmen

Doch halt! Eine Kleinigkeit über den vierten HDMI-Eingang ist zu bemerken, die überhaupt erstmals in einer Ausstattungstabelle geführt wird: Er ist HDMI 2.1-tauglich, versteht sich also auf die volle zukünftige Bandbreite, indem er 8K-Schärfe bei 60Hz bietet. Wahrscheinlich würde er auch eine erhöhte Bittiefe oder Farbauflösung bei 4K verstehen, doch Zuspieler in dieser Norm gibt es lange noch nicht. 

Das optische Kabel jedenfalls, mit dem das Panel mit seiner Steuerbox verbunden ist, beherrscht sogar 120Hz, wie uns die exzellente Bewegungsschärfe, sowohl von 24p, 50i als auch 60p-Quellen beweist. Das Panel wird also in 8K mit 120Hz angesteuert, weil es selbst ja nichts mehr skalieren kann. 

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Noch viel schneller geht das Scannen der Hintergrundbeleuchtung vonstatten. Die 16 Zeilen, in denen jeweils 30 LEDs der Hintergrundbeleuchtung angeordnet sind, hellen Portionen des Bildes auf und schaffen Dunkelphasen, in denen unser Auge perfekte Bewegungspositionen hinzu empfindet. 

Wie erwähnt, klappt das lokale Dimmen exzellent und lässt nur bei Extrembildern wie Feuerwerken am Nachhimmel überhaupt erahnen, dass hier der LCD-Natur enorm auf die Sprünge geholfen wird. Auch die gefürchteten superdunklen Szenen wie Harry Potters Endkampf oder die HDR-Demo „Schach“ bringen mit der aktuellen Firmware viel Durchzeichnung nahe Schwarz und saufen nicht mehr ab. 

Im Gegenteil. Misst man die Referenzkurve in HDR10, liefert Samsung stets etwas zu viel des Guten und ist damit heller und kontrastreicher im Direktvergleich. Für HDR10+, das Samsung als Hauptinitiator natürlich mit an Bord hat, gibt es noch keine aussagekräftigen Demos.

Samsung GQ82Q950R im Test - Screenshot Schnellzugriff

© Screenshot & Montage: video

Der Schnellzugriff auf Tools lässt sich konfigurieren. Dank Doppeltuner ist Bild-im-Bild möglich – alternativ zur USB-Aufnahmefunktion.

Man wird erst sehen müssen, wie sich das System gegen DolbyVision schlägt, vor allem, welche Inhalte damit viel besser aussehen. Grundsätzlich darf man festhalten, dass bei einem Super-TV wie diesem kaum etwas zu erwarten ist. Beide Systeme sind dazu gedacht, die hellsten HDR-Inhalte auf lichtschwache TVs zu optimieren. 

Ist der Fernseher so hell wie der Masteringmonitor, ändert sich gar nichts. Und mit fast 3000 Nits Maximalhelligkeit gibt es nicht mehr vieles, das der Q950 nicht nativ darstellen kann. Dass die QLEDs mit fast 80% BT.2100-Farbraum bereits in ihrer Buntheit über das hinausgehen, was uns aktuelle DCI-Kinomasterings liefern, ist ebenfalls beruhigend. 

Wichtiger ist, dass Samsung eine lange Erfahrung darin hat, alle Zwischentöne möglichst naturgetreu auf die nativen Fähigkeiten des Panels abzubilden. Das gelingt wieder prächtig. Was die Schärfe betrifft, gibt es den 8K-Bonus.

Alle TVs haben ihre Schwächen bei der messerscharfen Umsetzung der YCC-Farbauflösung. Da jetzt per se mit viermal so vielen Pixeln gerechnet wird, hat man einen ähnlichen Vorteil, wie ihn klassische Blu-rays (Full-HD) auf 4K-Fernsehern an den Tag legen.

[Testsiegel] video Magazin Testurteil ueberragend

© video Magazin / Weka Media Publishing GmbH

video Magazin Testurteil: überragend

Fazit 

Zwar nicht ganz so wahnsinnig leuchtstark wie sein Vorgänger, dafür aber mit hervorragendem Blickwinkel und wegweisender Schwarzdarstellung übernimmt der 82Q950 die Referenzkrone der Königsklasse aller TV-Geräte.

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