Testbericht

Ruby on Rails 2.3 RC 1 im Test

28.4.2009 von Redaktion pcmagazin und Tim Kaufmann

Angesichts der tiefgreifenden Neuerungen hätte Ruby on Rails eigentlich die Versionsnummer 3.0 verdient.

ca. 1:00 Min
Testbericht

Mit den neuen Templates, Engines, verschachtelten Formularen und der Abkehr von CGI stellt die Ruby-on-Rails-Version 2.3 so gut wie alles auf den Kopf.

Viele Entwickler dürften sich über die neuen verschachtelten Formulare (nested forms) am meisten freuen. Dadurch wird die Entwicklung komplizierter Formulare mit mehreren Modellen deutlich erleichtert, kommt sie doch künftig ohne den bisher zur Behandlung individueller Parameter notwendigen, umständlichen Code aus.

Dank der neuen Template-Funktion kommen RoR-Projekte außerdem schneller aus den Startlöchern. Eine Projektvorlage für MySQL-basierte Projekte, eine andere für Jobs die mit SQLite auskommen, jeweils angereichert mit den Gems, die man ohnehin bei jedem Projekt wieder einsetzt - viele Routine-Aufgaben sind mit einer Vorlage rasch erledigt.

Auch bei den Engines, die mit 2.3 ihr Comeback erleben, handelt es sich letztlich um Vorlagen. Mit ihrer Hilfe können Sie komplette Teil-Anwendungen modularisieren und zwischen Projekten austauschen.

Intern basiert RoR künftig nicht mehr auf CGI, sondern auf Rack (), einem auf Ruby-fähige Webserver zugeschnittenen Interface. Damit nimmt RoR eine wichtige Hürde auf dem Weg zur Version 3.0 geplanten Vereinigung mit dem einstigen Konkurrenten Merb ().

Praktisch soll sich für RoR-Programmierer nichts ändern. In den Release Notes heißt es aber, dass man seine vorhandenen Projekte beim Wechsel auf 2.3 RC 1 insbesondere dann testen solle, wenn sie Sessions, Cookies oder Datei-Uploads einsetzen oder von JSON beziehungsweise XML API Gebrauch machen.

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