Leichtmaus ohne Wabenstruktur

Roccat Kone Pure Ultra im Praxis-Test

9.7.2021 von Alana Friedrichs

Mit der Kone Pure Ultra hat Roccat eine Leichtmaus ohne Wabenstruktur vorgestellt. Wir haben die Gaming-Maus einem Praxis-Test unterzogen.

ca. 2:40 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Foto der Roccat Kone Pure Ultra in weiß und schwarz mit eingeschalteter RGB-Beleuchtung
Die Kone Pure Ultra ist in den Farben Arctic White und Ash Black erhältlich.
© Roccat
EUR 48,84
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Pro

  • sehr leichtes Gewicht ohne Wabenstruktur
  • langlebige Omron-Switches
  • moderner Sensor
  • gute Gleiteigenschaften

Contra

  • je nach Handgröße und -form unangenehm
  • etwas laute Klick- und Scrollgeräusche

Fazit

Wer gerne im Claw-Grip spielt und auf der Suche nach einer Leichtmaus ohne Wabenstruktur ist, hat mit der Kone Pure Ultra sein Nonplusultra gefunden. Doch auch alle anderen erhalten mit dem leichten Nager von Roccat eine starke Gaming-Maus, die in nahezu allen Eigenschaften überzeugen kann.


Hervorragend

Roccat Kone Pure Ultra: Design und Verarbeitung

Mit der Kone Pure Ultra, einer Leichtmaus-Version der von außen identischen Kone Pure, ist auch Roccat in den Markt der leichten Nager eingestiegen. Der Unterschied zwischen den beiden Modellen wird dabei erst beim Hochheben offensichtlich. Denn die Kone Pure Ultra wiegt nicht mehr als 67 Gramm und reiht sich damit klar unter die leichtesten Mainstream-Mäusen ein.

Dabei verzichtet Roccat auf das aktuell in Mode gekommene Design mit einer Wabenstruktur. Stattdesseb bietet die Kone Pure Ultra ein klassisches, geschlossenes Design. Die Roccat-Maus bietet damit einen Gegenpol für Leichtmaus-Fans, die Staub im Mausinneren doch eher abgeneigt sind. Dabei richtet sich die Maus klar an eine rechtshändige Bedienung, vornehmlich im Claw-Grip.

Insbesondere macht sich das leichte Gewicht bei längeren Spielesessions bemerkbar, in denen wir mit der Maus auch größere Entfernungen auf dem Pad zurücklegen müssen. Ermüdungserscheinungen gehörten während des Tests der Vergangenheit an.

Je nach Größe und Form der Hand kann jedoch die Ausbuchtung auf der hinteren linken Seite der Maus für einen unangenehmen Griff sorgen. Ob das Problem im Einzelfall auftritt, kann leider nur ein Test-Anspielen zeigen.

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Roccat Kone Pure Ultra: Tasten und Sensor

Die Tasten der Kone Pure Ultra fallen vergleichsweise schlicht aus. Neben den beiden Haupttasten und dem Mausrad bietet die Leichtmaus zwei weitere Daumentasten und zwei dpi-Schalter. Diese lassen sich insgesamt gut während der Bedienung erreichen, nur die vordere Daumentaste liegt etwas weit vom Finger entfernt. Die verbauten Omron-Switches unter den Tastenkappen zeichnen sich durch eine langlebige Einsatzdauer von 50 Mio. Klicks aus.

Die Tasten geben leider ein recht lautes Geräusch von sich, was unter anderem durch die Leichtbauweise bedingt sein dürfte. Auch das Mausrad besticht bei stärkerem Scrollen nicht durch Stille. Wer besonders feine Ohren hat, könnte sich an der Lautstärke der Kone Pure Ultra stören, im Alltag fiel uns das Geräusch jedoch nicht negativ auf. Grund dafür ist auch, dass die Tasten trotz der Lautstärke ein recht angenehmes Klickgeräusch besitzen.

Profilfoto der Roccat Kone Pure Ultra in weiß
Die Kone Pure Ultra bietet ein leichtes Gewicht auch ohne Wabenmuster.
© Roccat

Als Sensor verbaut Roccat in der Kone Pure Ultra einen modernen Owl-Eye auf Basis des Pixart PMW-3389. Dieser bietet eine Punktdichte von bis zu 16.000 dpi und eine Pollingrate von 1.000 Hz (1 ms) und eignet sich damit auch gut für wettkampforientierte Spiele sowie solche, die ausladende Mausbewegungen erfordern. Die maximalen dpi-Zahlen dürften im Alltag allerdings meist von geringem praktischen Nutzen sein.

Besonders positiv zu vermerken ist, dass der Owl-Eye-Sensor auf Nachbearbeitungen verzichtet. Somit wird beim Spielen auf dem Bildschirm auch die tatsächliche Bewegung der Maus abgebildet, was exaktes Positionieren vereinfacht.

Bei Leichtmäusen von besonderem Augenmerk sind oft auch die Gleiteigenschaften des Nagers. Roccat setzt hierauf zwei große Gleitflächen. Dank diesen bewegt sich die Kone Pure Ultra geschmeidig und ohne hängen zu bleiben über das Mauspad.

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Roccat Kone Pure Ultra: Individualisierung, Software und Zubehör

Wie bei Gaming-Mäusen üblich lassen sich auch bei der Kone Pure Ultra eine Reihe von Einstellungen vornehmen. Ein besonderes Individualisierungs-Feuerwerk darf hier nicht erwartet werden, doch lassen sich dpi, Belegung der Seitentasten und die Farbe der RGB-Beleuchtung wie üblich über die Roccat-Swarm-Software einstellen.

Notwendig ist die Software zum Einsatz der Kone Pure Ultra aber nicht. Wer mag, kann nach dem Einstecken der Maus direkt loslegen und auf die vorinstallierten dpi- und Tasten-Profile zurückgreifen.

Roccat Kone Pure Ultra: Fazit

Wer gerne im Claw-Grip spielt und auf der Suche nach einer Leichtmaus ohne Wabenstruktur ist, hat mit der Kone Pure Ultra sein Nonplusultra gefunden. Doch auch alle anderen erhalten mit dem leichten Nager von Roccat eine starke Gaming-Maus, die in nahezu allen Eigenschaften überzeugen kann.

Lediglich Spielende mit besonders feinen Ohren könnten sich an der Lautstärke der Kone Pure Ultra stören.

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