Kabellose Office-Maus von Razer

Razer Pro Click Mini im Test

9.12.2021 von Alana Friedrichs

High-End im Office: Die kabellose Pro Click Mini von Razer bietet viele sinnvolle Zusatzfunktionen für das Büro - kostet aber auch entsprechend. Wir haben die Wireless-Maus getestet.

ca. 4:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Die Razer Pro Click Mini aufrecht vor einem minimalistischen Hintergrund
Mit sieben Tasten ist die Razer Pro Click Mini für eine Office-Maus sehr gut ausgestattet.
© Razer

Pro

  • besonders leise Schalter
  • freier Wechsel zwischen freiem und gerastertem Scrolling
  • sieben frei belegbare Tasten
  • Verbindung per Bluetooth und 2,4-GHz-Dongle
  • schickes Design

Contra

  • hoher Preis

Fazit

Die Razer Pro Click Mini erlaubt sich nur kleinste Fehler und überzeugt dafür mit sinnvollen Zusatzfunktionen, die auf den Office-Einsatz ausgelegt sind. Besonders die Mausrad-Einstellungen sowie die leisen Schalter haben es uns angetan. Dafür verlangt Razer aber auch einen stolzen Preis. Für rund 90 Euro eignet sich die Pro Click Mini nur für Power-Nutzende, die die Features der kabellosen Maus wirklich wertschätzen können.


Hervorragend

Beim Namen Razer denken die meisten zuerst an schwarze Gaming-Peripherie, die mit ausgefallener RGB-Beleuchtung den Schreibtisch zum Strahlen bringt. Doch der Hersteller positioniert sich seit einiger Zeit auch abseits des Gamings. So auch mit der Productivity Suite, einer Reihe von Peripherie-Produkten speziell für den Office-Gebrauch.

Eines der Produkte ist die Razer Pro Click Mini.: Eine kleine und mobile Version der Razer Pro Click. Die Maus soll nicht nur die gewohnte Razer-Qualität bieten, sondern auch mit Zusatzfunktionen speziell fürs Büro trumpfen.

Razer Pro Click Mini im Test: Aufbau, Design und Form

Anders als bei den Gaming-Produkten setzt man bei der Productivity Suite auf ein weißes Design. So auch bei der Pro Click Mini, die in einem minimalistischen Look erscheint, den man mit grauen Akzenten abrundet. So ist die Maus ein dezenter Hingucker, der durch Seriösität besticht.

Bei der Form hat man sich für ein symmetrisches Design mit ergonomischen Einbuchtungen an den Seiten entschieden. Für kleine Hände bietet die Pro Click Mini damit eine angenehme Form. Wie bei den meisten anderen mobilen Modellen fällt der Formfaktor aber auch hier zu klein für große Hände aus.

Für Linkshändige ist die Pro Click Mini trotz der symmetrischen Form nur bedingt geeignet. Denn Seitentasten bringt Razer nur auf der linken Seite der Maus an. Je nach Anzahl der verbauten Batterien (dazu später mehr) bringt die Pro Click Mini ein Gewicht von 88 g bzw. 111 g auf die Waage. Das ist für die Größe der Maus nicht besonders leicht.

Insgesamt kann die Office-Maus aber durch eine hochwertige Verarbeitung und einen schicken Look überzeugen.

Produktfoto der Razer Pro Click Mini
Per Knopfdruck wechselt das Mausrad der Razer Pro Click Mini vom freien ins gerasterte Scrolling und zurück.
© Razer

Razer Pro Click Mini im Test: Einrichtung, Verbindung und Laufzeit

Die Einrichtung der kabellosen Maus erfolgt entweder per Bluetooth oder über einen 2,4-GHz-USB-A-Dongle. Diesen können wir in einen freien USB-Slot unseres Rechners stecken, um die Maus auch an nicht-bluetoothfähigen Geräten zu betreiben.

Die Einrichtung verläuft reibungslos. Nach dem Anschalten der Maus und der Auswahl des gewünschten Modus (über Knöpfe auf der Unterseite der Maus) wird die Pro Click Mini entweder automatisch aktiviert (beim USB-Dongle) oder wir finden Sie in den Bluetooth-Einstellungen unseres Computers. Noch ein Klick auf "Verbinden" und es kann losgehen.

Angetrieben wird die Pro Click Mini über zwei AA-Batterien im Inneren. Diese können wir austauschen, nachdem wir die Oberseite der Maus entfernt haben. Das bedarf etwas Kraft und könnte daher komfortabler gestaltet sein. All zu oft ist ein solcher Batterienwechsel aber nicht nötig.

Denn je nach Modus gibt Razer die Laufzeit der Office-Maus mit 465 Stunden (2,4 GHz) bzw. 725 Stunden (Bluetooth) an. Bei einem regulären Acht-Stunden-Tag kann also mit einer Dauer von 2 bis über 3 Monaten gerechnet werden.

Optional können wir die Maus auch nur mit einer Batterie betreiben, um Gewicht zu sparen. Dann allerdings sinkt auch die Einsatzdauer der Pro Click Mini entsprechend.

Mehr als ein Gerät mit der Razer-Maus zu steuern funktioniert dank Multitasking ohne Probleme. Bis zu vier Endgeräte können gleichzeitig per Bluetooth an die Maus angebunden werden, ohne dass eine Verbindung getrennt werden müsste. Einen Schnellwechsel direkt an der Maus gibt es aber nicht. Uns bleibt also nur der Weg über die Bluetooth-Einstellungen der Geräte.

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Razer Pro Click Mini im Test: Tasten, Mausrad, Schalter und Sensor

Neben den beiden Haupttasten verbaut Razer in der Pro Click Mini noch zwei weitere Daumentasten. Für uns bei einer guten Office-Maus unerlässlich. Denn viele Aufgaben wie das Vor- und Zurückspringen im Browser gelingen so deutlich unkomplizierter. Dazu gesellen sich drei Mausrad-Tasten, die wir durch Druck auf die Oberfläche oder auf die Seiten des Rades auslösen.

Das Mausrad ist auch abseits der Tasten ein Highlight der Pro Click Mini. Neben den Zusatztasten können wir mit einem weiteren Button zwischen freiem und gerasterten Scrolling wechseln. Während Konkurrenzprodukte für diese Funktion oft auf Stabilität des Rads verzichten müssen, sitzt das Mausrad der Pro Click Mini fest zwischen den beiden Haupttasten.

Die bestechen vor allem durch Stille. Das liegt an den besonders leisen Schaltern, die man unter den Tasten verbaut. Die mechanischen Switches halten laut Razer bis zu 15 Millionen Klicks aus. Durch die geringe Lautstärke sind sie außerdem ein willkommenes Feature für alle, die mit Kolleginnen oder Kollegen in einem Büro arbeiten.

Der optische Sensor von Razer bietet eine maximale Empfindlichkeit von 12.000 DPI bei einer Beschleunigung von bis zu 35 G. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 300 IPS angegeben. Bei der Pollingrate erreicht man den Industriestandard von 1.000 Hz (1 ms). Für eine Office-Maus ist das mehr als ausreichend.

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Razer Pro Click Mini im Test: Software und Personalisierung

Bereits bei der Installation der Maus bietet Razer uns die Möglichkeit, die kostenlose und optionale Software Synapse 3 zu installieren. Über diese können wir die Pro Click Mini nach unseren Wünschen einstellen.

Leider lässt sich die Synapse-Software nur nach Anmeldung vollständig nutzen. Ein Gastzugang erlaubt nur eingeschränkten Zugriff auf die Funktionen. Dank Cloud-Support können wir uns dafür danach an anderen Geräten anmelden und unsere Synapse-Einstellungen direkt übernehmen.

Haben wir uns eingeloggt, passen wir nicht nur die Seitentasten der Pro Click Mini an unsere Wünsche an. Auch Pollingrate, Sensitivität oder Makros können wir in der Software einrichten. Bis zu 5 unserer erstellten Profile lassen sich dann auch direkt auf der Maus speichern. RGB-Beleuchtung bietet die Pro Click Mini nicht.

Razer Pro Click Mini im Test: Fazit

Die Razer Pro Click Mini erlaubt sich nur kleins Fehler und überzeugt dafür mit sinnvollen Zusatzfunktionen, die auf den Office-Einsatz ausgelegt sind. Besonders die Mausrad-Einstellungen sowie die leisen Schalter haben es uns angetan.

Dafür verlangt Razer aber auch einen stolzen Preis. Für rund 90 Euro eignet sich die Pro Click Mini nur für Power-Nutzende, die die Features der kabellosen Maus wirklich wertschätzen können.

Razer Productivity Suite | Win At Work

Quelle: Razer
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