Sounddeck

Quadral Magique im Test

5.11.2013 von Stefan Schickedanz

40 Kilo soll die Quadral Magique stemmen. Das reicht für große Flatscreens, die durch das Sounddeck auch noch Klangverstärkung kriegen.

ca. 0:55 Min
Testbericht
Quadral Magique
Quadral Magique
© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Pro

  • souverän und dynamisch
  • sauber auch bei sehr hohem Pegel

Contra

  • diffuse Raumabbildung
  • praktisch keine Rückmeldung zur Bedienung

Um den vier 6,5-cm-Neodym-Mitteltönern in der Front mit den mittig angeordneten Seiden-Kalottenhochtönern ein adäquates Fundament zur Seite zu stellen, sind in der Unterseite zwei 15-cm-Tieftöner untergebracht.

Quadral glaubt, auf die übliche Bass-Reflex-Auslegung verzichten zu können, und tritt mit einem geschlossenen System an. Damit wollen die Niedersachsen dem Besitzer die Aufstellung erleichtern - vor allem, wenn das Magique-Sounddeck direkt an der Wand steht.

Zur Verbreiterung der Stereobasis dient eine elektronische Schaltung, die sich via Fernbedienung aktivieren lässt. Mit ihr lassen sich unter anderem auch die Eingänge umschalten, die eine überschaubare Konnektivität bieten. Neben einem Analog- und zwei Digital-Eingängen hält das Sound-System via Bluetooth Kontakt zu Smartphones und Laptops - und zwar mit dem klanglich auf CD-Niveau liegenden aptX-Codec.

Hörtest

Beim Hörtest erweckte der Zauberbalken den Eindruck, man könne ähnlich wie beim Magnat BTX 400 das große Gehäusevolumen und den Preis heraushören. Das große Deck klang gar nicht mal besonders spektakulär, sondern einfach nur eine Nummer souveräner als die günstige Kompaktklasse. Musik verlieh es das gewisse Etwas, und im Surround-Modus zeigte es viel räumliche Fülle. Dynamisch ging die Post ab. Wenn es richtig laut wurde, fing der Bass nicht gleich an zu dröhnen. Die diffuse Räumlichkeit mit Surround-Filmen war allerdings nur Durchschnitt.

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