Testbericht

Publizieren und verwalten

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Die Benutzeroberfläche von WebPlus X4 ist für Profis flexibel anpassbar und erinnert an ein Grafikprogramm. Der Anwender muss sich aber erst einmal in die Bedienung einarbeiten.

Ist die Website fertig, will man sie zunächst lokal ausprobieren. Am besten erledigt das web to date (in beiden Versionen): Es wird nämlich ein lokaler Webserver gestartet, so dass auch aktive Inhalte wie Foren oder passwortgeschützte Bereiche funktionieren. Die anderen Tools rufen einfach einen internen Webbrowser oder den Standard-Browser des Systems auf.Am Ende erzeugen alle Editoren (X)HTML-Dateien. Damit die Webbrowser diese einwandfrei anzeigen können, sollten sie den Standards des W3C (World Wide Web Consortium) entsprechen. Unter validator.w3.org stellt das W3C ein Prüfprogramm bereit. Bei allen Testkandidaten haben wir die fertige Startseite damit geprüft, die Ergebnisse sind in der Übersichtstabelle rechts zu finden: WebPlus X4 und web to date basic fallen mit zehn Fehlern auf, Netobjects Fusion gar mit 18.Hier zeigt sich übrigens, dass web to date basic auf der älteren Version 5.0 basiert. Um Missverständnisse auszuräumen: Die aktuellen Webbrowser sind fehlertolerant und zeigen die Webseiten trotz der HTML-Schnitzer problemlos an. Ob das bei neuen Browserversionen so bleibt, ist aber offen.

Das Übertragen der fertigen Website-Dateien zum Webserver beim Provider per FTP beherrschen im Test alle Kandidaten problemlos. Während Website X5 und Easy Website Pro aber nur einen Webserver unterstützen, bieten die restlichen Programme eine Kontoverwaltung, um die Website leicht auf mehreren Webservern zu veröffentlichen.

Nicht im Test

Im Vergleichstest haben wir uns auf Windows-Programme konzentriert, die die komplette Verwaltung einer Website inklusive der Navigation übernehmen: Der Anwender legt die gewünschten Seiten an, die Software setzt die entsprechenden Links und fügt die Inhalte in eine Layoutvorlage ein.

Deshalb sind Dreamweaver CS4, Expression Web 3 von Microsoft oder Namo Webeditor 8 nicht enthalten. Diese sind primär für HTML-Entwickler gedacht und nicht für Anwender.

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Ein CMS wie Joomla steuern Sie über eine Webschnittstelle im Browser, hier etwa die Verwaltung von Textbeiträgen.

Adobe Flash Andere Website-Editoren erzeugen Webseiten auf Basis von Adobe Flash. Bekannte Vertreter sind zum Beispiel Magix Website Maker 4 oder A4Desk Pro Home. Die komplette Navigation und Anzeige der fertigen Website erfolgt mit einer Flash-Applikation.

Damit sind grafische Gimmicks und Animationen möglich, die reinen HTML-Seiten verschlossen bleiben. Andererseits sind Flash-Sites für Suchmaschinen wie Google sehr schlecht zu indizieren und binden den Autor an das jeweilige Designerprogramm.

Die Alternativen: Online-Baukästen und CMS

Es gibt viele Wege zur eigenen Homepage. Statt ein Programm auf dem PC zu installieren, bieten sich Services an, die auf dem Webserver laufen.

Online-Baukästen Praktisch jeder Internet- und Webspace-Provider bietet als Dreingabe einen Online-Baukasten für einfache Homepages an. Direkt im Webbrowser wählt der Anwender das Design aus, legt die gewünschten Seiten an und ergänzt sie mit Text und Bildern.

Dank Web 2.0 ist das, eine schnelle Internetverbindung vorausgesetzt, nicht umständlicher als ein Windows-Programm. Die Inklusiv-Baukästen sind allerdings meistens auf wenige Seiten beschränkt, mehr gibt es gegen Aufpreis. Der größte Nachteil: Die eingetippten Daten sind mangels vernünftiger Exportfunktion beim Provider gespeichert, nicht auf der eigenen Festplatte.

Content Management System (CMS) Hinter dem sperrigen Namen Inhaltsverwaltungssystem (engl. CMS) verbirgt sich nichts anderes als ein Providerunabhängiger Online-Baukasten. Die bekanntesten Vertreter sind WordPress (vor allem für Blogs) und Joomla.

Den nötigen Webspace mit PHP- und Datenbankunterstützung gibt es schon für wenige Euro im Monat, allerdings muss man sich in Installation, Konfiguration und Wartung einarbeiten. Dafür entschädigt die fast grenzenlose Erweiterbarkeit über Zusatzmodule. Ein selbst gepflegtes CMS ist dank Open Source zwar kostenlos, verlangt aber einen höheren Zeitaufwand als die hier vorgestellten Windows-Lösungen.

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Software:Online-Software

Der DATA BECKER web to date 6.0

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