Digitale Fotografie - Test & Praxis
Testbericht

Printeria

© Printeria

Printeria kann im Test trotz guter Software nicht überzeugen - das Fotobuch ist zwar gut verarbeitet, die Bildqualität erfüllt jedoch nicht die Erwartungen.

Doch den brauch man auch nicht unbedingt: "automatisches Befüllen" und "Zufallslayout" erledigen die Fotobuch-Erstellung fast genauso gut. Das Zufalls-Layout verlangt dabei nach einer entsprechenden Anzahl von Bildern, denn es lässt sich nicht auf die Vorlagen mit ein oder zwei Bildern je Seite beschränken. Abhilfe schafft hier das manuelle Ziehen entsprechender Layouts auf die einzelnen Seiten mit anschließendem automatischen Befüllen. Neben der voreingestellten automatischen Bildkorrektur erlaubt Printeria außerdem das manuelle Einfärben und bringt Regler für Helligkeit und Kontrast mit. Rote Augen entfernt die Software zuverlässig automatisch. Hintergründe lassen sich wahlweise auf alle Seiten anwenden - leider fehlen neutrale Grautöne wie Anthrazit.

© Printeria

Die Werkzeuge zur Bildbearbeitung beschränken sich aufs Einfärben sowie auf die Korrektur von Helligkeit, Kontrast und roten Augen.

Erst nach zehn Werktagen kam das Fotobuch im stabilen Karton an - nichts für kurzfristige Geschenkideen. Verarbeitungsqualität und Bindung sind tadellos, auch die automatische Fehlerkorrektur funktioniert - zumindest bei roten Augen. Die Bilder sind jedoch zu farbarm abgestimmt, auch bei der Brillanz kann Printeria nicht ganz mit Pixelnet mithalten. Die Schärfe ist in Ordnung, in einfarbigen Flächen ist jedoch eine deutliche Rasterung zu erkennen.

Kurzfazit: Printeria liefert eine sehr gute Software. Leider wirken die Bilder etwas flau, so dass es insgesamt an Brillanz fehlt. Die Lieferzeit war im Test sehr lang.

www.printeria.de

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