Hands-on-Test

Predator Triton 500: Gaming-Notebook im Check

Das Predator Triton 500 von Acer will ein Gaming-Laptop für Zocker mit hohem Qualitätsanspruch sein. Wir haben es im Hands-on.

© Acer

Aus dem Hause Acer kommt das Predator Triton 500, ein Gaming Laptop für alle, die ohne Ortsbindung hochwertig zocken wollen. Wie gut das funktioniert, wollen wir mit unserem Hands-on überprüfen.

Predator Triton 500: Leicht und dünn

Was sollte ein Laptop in erster Linie sein? Tragbar, richtig. Mit gerade einmal 2 kg Gewicht räumt das Triton 500 in dieser Kategorie sehr gute Noten ab. Solche Abmessungen gehen auf Kosten der Leistung, könnte man meinen, aber mitnichten: Der Laptop kommt mit einem Sechskern-CPU und einer High-End-GPU.

Bei der Grafikkarte stehen Anwendern die GeForce RTX 2060 und die deutlich flinkere RTX 2080 Max-Q zur Auswahl. Der Arbeitsspeicher beträgt je nach Anspruch 8 oder 16 GB DDR4-RAM. Was verblüffend ist: Bei nur 1,8 cm Höhe weist das Gerät alle wichtigen Schnittstellen auf. Nur einen Kartenleser sucht man vergeblich – gerade der hätte doch noch passen müssen!

Das Display punktet mit sehr niedrigen Reaktionszeiten: Um die 5,2 ms zum Wechsel von 50 zu 80 % Grau, so Acer. Wir konnten im Check auch keine Verzögerung wahrnehmen. Das 1.920 x 1.080-Display verfügt über eGaming-typische Features wie NVIDIAs G-Sync-Technologie, bei der sich die Bildwiederholrate an die der Grafikkarte anpasst, um störende Ruckler und Tearing-Effekte zu minimieren. Dank der flotten Hardware werden Bildwiederholungsraten von bis zu 144 Hz in der Praxis problemlos erreicht.

Wie alle Predator-Laptops setzt auch das Triton 500 auf spezielle Lüftertechnologie für reduzierte Geräuschentwicklung. Das Lüfter-Design (Aeroblade) ermöglicht im Normalbetrieb tatsächlich eine leise Rotation, verschafft sich bei hohen Grafikanforderungen jedoch durchaus Gehör.

Fazit

Die hohe Leistung und die geringen Abmessungen des Triton 500 dürften auch anspruchsvolle „Gamer on the Go“ überzeugen. Positiv ist auf jeden Fall auch das Display mit seiner niedrigen Reaktionszeit. Die verbaute Core i7-8750H CPU mit sechs Kernen stammt allerdings noch aus der 9. Generation von Intel. Was stört ist das Lüftergeräusch bei hoher Auslastung, zudem besitzt das Triton 500 keinen Kartenleser.

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