Testbericht

Pinnacle Studio 14 UE

Pinnacle Studio 14 UE

Effektvolle Blenden, bildgenaue Schnitte, Hollywood-reife Titel und Abspänne: Das alles und noch viel mehr versprechen Schnittprogramme zum Schnäppchenpreis für teilweise bereits deutlich unter 200 Euro. Zu Recht?   Preiswerte leistungsfähige Vide...

© Archiv

Unzeitgemäß: Das Pinnacle Studio setzt eine verhältnismäßig große Bildschirmauflösung voraus. 1024 x 768 führen zu abgeschnittenen Menüs.

Das Pinnacle Studio zeichnet sich durch einen klaren Menüaufbau nach Arbeitsschritten auf. Unterstützte Kameratypen erkennt das Programm automatisch und richtig.

Die Oberfläche selbst wirkt zwar übersichtlich, doch restlos überzeugt sie nicht: Die Thumbnails der Videoclips könnten größer erscheinen. Und: Für kleine Bildschirmauflösungen - etwa 1024 x 768 - ist das Studio nicht programmiert - hier schneidet Studio einige Menüs ab. Nicht mehr ganz zeitgemäß erscheint auch, dass sich keine eigenen Anordnungen speichern lassen oder sich die Vorschau nicht beliebig skalieren lässt.

Die Wiedergabe-Qualität der Vorschau überzeugte nicht bei AVCHD-Material. Offenbar positioniert Avid das Studio in erster Linie als reines Consumer-Produkt - wir vermissten viele fortgeschrittene Schnittfunktionen. Immerhin lässt sich mit dem neuen Studio deutlich flüssiger arbeiten als mit der Vorversion. Besonders gelungen ist die ausführliche schriftliche Dokumentation inklusive ausführlichem Referenzhandbuch (411 Seiten) - eine Seltenheit in dieser Preisklasse.

Effektvolle Blenden, bildgenaue Schnitte, Hollywood-reife Titel und Abspänne: Das alles und noch viel mehr versprechen Schnittprogramme zum Schnäppchenpreis für teilweise bereits deutlich unter 200 Euro. Zu Recht?   Preiswerte leistungsfähige Vide...

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Eine Besonderheit und wertvoll für Video-Montagen ist zudem das mitgelieferte grüne Tuch, mit dem sich im Greenscreen-Verfahren beispielsweise der Sprecher vom ursprünglichen Hintergrund trennen lässt. Allerdings sollten Anwender auf eine möglichst gleichmäßige Ausleuchtung achten - die mitgelieferten Keyer sind nicht Profi-tauglich.

Insgesamt zeigte sich das Pinnacle Studio aufgrund vieler Lücken im Funktionsumfang als solide Einsteiger-Lösung - nur eingeschränkt geeignet für anspruchsvolle Amateure.

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