Testbericht

PictureCode Noise Ninja Pro Bundle 2.3.6 - Entrauscher im Test

29.4.2011 von Florian Mihaljevic

Noise Ninja zählt zu den Klassikern unter den Entrauschern und liegt im ewigen Wettstreit mit Neat Image.

ca. 0:55 Min
Testbericht
image.jpg
© Archiv
image.jpg
Noise Ninja liefert sehr gute Ergebnisse - wenn auch im Detail manchmal etwas weniger scharf und entrauscht als die Konkurrenz. Dafür ist im Preis die Standalone-Version und das Aperture-Plugin enthalten.
© Archiv

Das Plugin ist nur als Pro Bundle mit der Standalone-Version und dem Aperture-Plugin erhältlich, kostet dabei jedoch nur 62 Euro. Das 64-Bit-Plugin funktioniert wie bei der Konkurrenz nur unter Windows mit Photoshop CS4/CS5.

Die Oberfläche wirkt modern, ist allerdings nicht so einfach zu bedienen wie etwa bei Noiseware. Noise Ninja setzt ebenfalls auf Kameraprofile, einige neuere Modelle fehlen allerdings auf der Webseite. Die automatische Profilierung funktioniert ausgezeichnet. Abgesehen von den Profilen liefert PictureCode keine Vorlagen mit. Individuelle Einstellungen kann man jedoch als Profile abspeichern und so auch in Photoshop-Aktionen als Vorlagen verwenden. Im Test funktionierte die automatische Zuordnung installierter Kameraprofile nicht immer zuverlässig - manuelles Laden der entsprechenden Profildatei löst das Problem.

image.jpg
Ein Blick in die "Preferences" von NoiseNinja (ganz rechts) ist in jedem Fall eine gute Idee. Hier lässt sich auch das etwas zu kleine Vorschaufenster vergrößern.
© Archiv

Im Test entfernte Noise Ninja das Rauschen immer zuverlässig, produzierte dabei jedoch öfters etwas weichere Ergebnisse als Neat Image. Generell fehlt den Ergebnissen gegenüber der Konkurrenz etwas an Farbe - dafür entfernte das Plugin Farbrauschen bei allen Bildern zuverlässig ohne Nachkorrektur. Gegenüber Neat Image und Noiseware fehlen dem Programm einige erweiterte Einstellungen zur differenzierten Entfernung von Rauschen.

Fazit: Noise Ninja entfernte Rauschen zuverlässig, produzierte dabei aber oft etwas unschärfere Ergebnisse als die Konkurrenz. Den Preis wert ist das Programm allemal - besonders dann, wenn Fotografen auch das Aperture-Plugin und die Standalone-Version verwenden wollen.

Download: Tabelle

www.picturecode.com

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Pixxel HDR Photo Pro 6 Test

HDR-Software

Pixxel HDR Photo Pro 6 im Test

Mit Pixxel HDR Photo Pro bietet Franzis eine umfassende Software zur HDR-Fotografie. Im Test haben wir das Programm unter die Lupe genommen.

HDR Darkroom 6.0 Test

HDR-Software

HDR Darkroom 6 im Test

HDR Darkroom 6 verspricht mit neuen HDR-Berechnungsalgorithmen und Geisterbildkorrektur noch bessere HDR-Fotos. Wir machen den Test.

DxO Viewpoint im Test

Software

DxO Viewpoint im Test

Mit DxO Viewpoint lassen sich Verzerrungen reparieren und Perspektiven korrigieren. Wir haben uns das Bildbearbeitungs-Tool im Test näher angesehen.

Lightroom 5 Test - Review

Bildbearbeitung

Adobe Photoshop Lightroom 5 im Test

Welche Neuerungen bringt Lightroom 5? Lohnt sich das Upgrade? Im Test nehmen wir die digitale Dunkelkammer von Adobe unter die Lupe.

Capture One Pro Schärfe, Kontrast und Bildfarben

RAW-Bildbearbeitung im Praxistest

Capture One Pro 10.1: Das kann die Lightroom-Alternative

Nicht nur Lightroom und Photoshop liefern erstklassige Ergebnisse mit RAW-Dateien, sondern auch Capture One Pro 10.1. Hier unser Praxis-Test.