Multitalent mit 4K-Panel

Philips 288E2UAE im Test

23.4.2021 von Manuel Masiero

Der 288E2UAE von Philips ist ein Allrounder für Office, Multimedia und Spiele. Im Test kann er in allen drei Kategorien auch liefern, aber stets verbunden mit kleinen Kompromissen. Lesen Sie unseren Test hierzu.

ca. 2:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Philips Monitor
Der Philips 288E2UAE im Test
© Josef Bleier
EUR 365,99
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Pro

  • Höhenverstellbarer und neigbarer Standfuß
  • Zuschaltbarer LowBlue-Bildmodus
  • 4-fach USB-Hub
  • Stereo-Lautsprecher
  • BIld-in-Bild-Anzeige
  • 10-Bit-Panel mit guten Kontrastverhältnis (1075:1)
  • 4k-Auflösung
  • Ausgewogene Farbwiedergabe
  • Niedrige Reaktionszeiten und Input Lag
  • Unterstützung von Free-Sync

Contra

  • Keine Webcam
  • Kein USB-C-Anschluss
  • Ohne Pivot-Funktion oder KVM-Switch
  • Bilder-Darstellung lediglich unter 60Hz (pro Sekunde)

Fazit

Pc-Magazin Test-Urteil: gut


76,0%

Auf seinem IPS-Panel stellt der Philips 288E2UAE die 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Pixel dar. Bezogen auf seine 28-Zoll-Diagonale kommt er damit auf eine sehr hohe Pixeldichte von 157 PPI, zeigt Inhalte also gestochen scharf an. Durch seine physische Bildgröße sorgt der knapp 64 Zentimeter breite Philips gleichzeitig aber auch dafür, dass die Darstellung nicht zu winzig wird und so zu Lasten der Bedienung geht.

4K-Auflösung, IPS-Panel und 4x USB

Mit seiner Ergonomie und weiteren Ausstattung liefert der 28-Zöller mehr Argumente für den Office-Einsatz. Zu den Ergonomie-Features zählen ein höhenverstellbarer und neigbarer Standfuß, ein per Mini-Joystick steuerbares Bildschirmmenü sowie der zuschaltbare LowBlue-Bildmodus. Der reduziert die blauen Lichtanteile des Bildes und beugt so einer Ermüdung der Augen vor.

Die Anschlüsse und der 4-fach-USB-Hub des Monitors.
Die Anschlüsse und der 4-fach-USB-Hub des Monitors.
© Josef Bleier

Aus Office-Perspektive passt auch die Ausstattung: Es gibt einen 4-fach-USB-Hub, Stereo-Lautsprecher und eine Bild-in-Bild-Anzeige, um Bilder über HDMI 2.0 und DisplayPort 1.4 simultan auf den Schirm zu holen.

USB-C und Finessen wie eine Pivot-Funktion, ein KVM-Switch oder eine Webcam fehlen, was aber auch dem niedrigen Preis geschuldet ist. Ein 28-Zoll-Display mit 4K-Auflösung und dieser Ausstattung bekommt man derzeit kaum günstiger.

10 Bit Farbtiefe und FreeSync

Der Philips 288E2UAE besitzt ein 10-Bit-Panel und kann Farben damit sehr fein abgestuft darstellen. Das kombiniert er mit einem guten Kontrastverhältnis von 1075:1 und einer ausgewogenen Farbwiedergabe.

Grünes Licht kann man deshalb auch für den Multimedia-Einsatz geben, selbst wenn es nicht für die höchsten Weihen reicht: Der Philips 288E2UAE unterstützt keinen erweiterten Farbraum, sondern beschränkt sich auf sRGB und kennt auch kein HDR. Ein entsprechender Bildmodus hätte angesichts der Panel-Helligkeit von durchschnittlich 230 cd/m2 aber ohnehin keinen nennenswerten Effekt gehabt.

Der Monitor in der Seitenansicht.
Der Monitor in der Seitenansicht.
© Josef Bleier

Gaming ist der dritte Anwendungsbereich des Philips. Und das macht er gar nicht mal so schlecht: Reaktionszeiten und Input Lag sind niedrig, und sogar FreeSync wird unterstützt. Mehr als 60 Hz respektive Bilder pro Sekunde kann der 288E2UAE aber weder in 4K, WQHD noch Full-HD darstellen.

Für ambitionierte Gamer ist das zu wenig, für Gelegenheits-Spieler aber sicher passend. Verwechslungsgefahr: Neben dem 288E2UAE gibt es auch den rund 50 Euro günstigeren 288E2A. Der löst ebenfalls mit 4K auf, ist jedoch nicht höhenverstellbar und besitzt auch keinen USB-Hub.

[Testsiegel] PC Magazin Note Gut
PC Magazin Testnote: gut
© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

Details: Philips 288E2UAE

  • Preis: 370 Euro
  • Preis/Leistung: gut
  • Display: 28 Zoll, IPS, 3840 x 2160 Pixel
  • Helligkeit mittel / maximal: 230/248 cd/m2
  • In-Bild-Kontrast: 1075:1
  • Reaktionszeiten: 4,2 ms GzG (4,1 ms SW)
  • Typ. Stromverbrauch: 30 Watt (Standby 0,4 W)

Fazit: Philips 288E2UAE

Der Philips 288E2UAE macht im Office- und Multimedia-Einsatz die beste Figur. Beim Gaming muss man die Ansprüche an den 28-Zöller dann aber doch ein gutes Stück herunterschrauben.

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