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Monitor-Gigant für Konsolen-Spiele

Philips Momentum 436M6VBPAB im Test

4K, HDR, Ambiglow - und das auf 42,5 Zoll: Der Philips Momentum 436M6VBPAB soll vor allem Konsolenspieler überzeugen. Wir haben den Monitor im Test.

Philips Momentum 436M6VBPAB Test

© Philips

Philips Momentum 436M6VBPAB: Der Monitor-Gigant ist mit Support für 4K und HDR für aktuelle Konsolen wie die PS4 Pro und die Xbox One X perfekt geeignet.

EUR 779,00

Pro

  • Extrem lebendige Farbdarstellung
  • Gleichmäßige Ausleichtung
  • Adaptive Sync / AMD FreeSync
  • HDR

Contra

  • Hoher Stromverbrauch

Fazit

PCgo Testurteil: gut, Preis/Leistung: gut
82,0%

Mit einer Displaygröße von 42,5 Zoll (108 cm Diagonale) lässt der Momentum 436M6VBPAB die Grenze zwischen Monitor und Fernseher verschwimmen. Das ist gewollt, denn der Fokus der Momentum-Serie liegt laut Philips auf dem Home-Entertainment, und dort speziell auf Konsolenspielen.

Dafür liest sich die Feature-Liste des 16:9-Boliden wie maßgeschneidert: eine 4K-Auflösung von 3.840 x 2.160 Pixel, ein kontraststarkes MVA-Panel, 7-Watt-Stereolautsprecher mit DTS-Sound sowie eine Ambiente-Beleuchtung. Zusätzlich unterstützt das Gerät HDR sowie Adaptive Sync beziehungsweise AMD FreeSync. Praktisch: Alle Monitor-Einstellungen lassen sich auch über die mitgelieferte Fernbedienung vornehmen.

Philips 436M6VBPAB Seite

© Josef Bleier

Schlanker Auftritt: Wegen seiner Gerätetiefe von nur 26,5 Zentimetern passt der 42,5-Zöller auch auf schmale Stellflächen.

Bildsignale akzeptiert der Monitor über HDMI 2.0, DisplayPort 1.2, Mini-DisplayPort 1.2 sowie USB-C und stellt seine 4K-Auflösung darüber mit bis zu 60 Hz dar. Das MVA-Panel nutzt die so genannten Quantum Dots, eine Folie aus Nano-Partikeln, die intensivere RGB-Farbtöne erzeugt als ein Standard-LCD-Panel.

Dadurch brachte es der Philips Momentum 436M6VBPAB im Test auf eine extrem lebendige Farbdarstellung, die messtechnisch einem exzellenten Kontrastverhältnis von 5398:1 entsprach. Weitere Pluspunkte waren die sehr gleichmäßige Ausleuchtung der Bildfläche (97 Prozent) die hohe maximale Luminanz von 458 cd/m² sowie nahezu mustergültig getroffene Werte für Farbtemperatur, Farbtöne und Graustufen.

Philips 436M6VBPAB Anschluesse

© Josef Bleier

Anschlussfreudig: Mit HDMI, 2x Display-Port, USB-C und einem USB-Hub bietet der Philips 436M6VBPAB viele Schnittstellen.

 Auch an der Spieletauglichkeit des Philips Momentum 436M6VBPAB gab es nichts auszusetzen. Dafür empfahl sich der Philips mit einer Grau-zu-Grau-Reaktionszeit von nur 5 ms (9 ms beim Schwarz-Weiß-Wechsel) sowie einem Input Lag von lediglich 8,6 ms. HDR-Titel unterstützt er durch seine Farbtiefe von 10 Bit und deckt dabei den sRGB-Farbraum vollständig ab.

Lesetipp: Xbox One X oder PS4 Pro - 4K-Konsolen im Duell 

Mit Einschränkungen auch PC-tauglich

Für PC-Spieler eignet sich der 97,6 x 66,1 x 26,4 Zentimeter große Philips Momentum 436M6VBPAB nur eingeschränkt. Aufgrund seiner enormen Höhe macht er auf dem Schreibtisch keine besonders ergonomische Figur und lässt, abgesehen von einer Neigung, keine Justierung zu. Ein weiterer Kritikpunkt ist der hohe Stromverbrauch von 125 Watt, wodurch der Philips nur wenige Punkte bei der Energie-Effizienz-Wertung einfahren konnte.

PCgo-Testsiegel "gut"

© WEKA Media Publishing GmbH

PCgo-Testsiegel "gut"​

Fazit

Für Konsolenspieler mit Xbox One X oder PS4 Pro ist der Philips Momentum 436M6VBPAP ideal und steht am besten im Wohnzimmer. Als PC-Monitor ist er wenig ergonomisch und nicht allzu Energieeffizient.

Philips Momentum 436M6VBPAB: Technische Daten

  • Preis: 870 Euro
  • Display: 42,5 Zoll (108 cm) / 3840 x 2160 Pixel
  • Maximale Helligkeit: 458 cd/m²
  • In-Bild-Kontrast: 5398:1
  • Abw. Gamma/Farbtemp.: 2,1/0,3 Prozent
  • Typ. Stromverbrauch: 125 W (Standby 0,5 W )

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