Testbericht

Pentax Optio Z10

6.3.2008 von Redaktion pcmagazin und Annette Kniffler

Die Optio Z10 punktet mit einem innenliegenden, gut geschützten Telezoomobjektiv und kostet nur 220 Euro. Wer eine günstige Kamera mit großem Zoombereich in einem kompakten Gehäuse sucht, ist mit der Z10 gut beraten, muss aber das hohe ISO-400-Rauschen in Kauf nehmen.

ca. 1:45 Min
Testbericht
  1. Pentax Optio Z10
  2. Datenblatt
Pentax Optio Z10 Vorderseite
Pentax Optio Z10 Vorderseite
© Archiv

Pentax bringt in dem kompakten, silbernen Gehäuse der Optio Z10 ein innenliegendes, 7fach optisches Telezoomobjektiv mit 6,3 bis 44,1 mm echter Brennweite unter. Dabei misst die Z10 gerade einmal 98 x 59 x 27 mm und wiegt mit 144 g weniger als so manche Konkurrentin. Ein stabiler Objektivschieber dient als Ein/Aus-Schalter und schützt die Linse zugleich sicher vor Schmutz. Die Z10 rechnet auf Wunsch aus zwei Einzelbildern ein Panorama zusammen und erkennt Gesichter, um die Einstellungen automatisch für ein Porträtfoto zu optimieren.

Pentax Optio Z10 Rückseite/ Display
Die Z10 bietet ein innenliegendes 7fach-Zoomobjektiv mit 38 bis 266 mm Brennweite. Dabei misst sie nur 98 x 59 x 27 mm. Der robuste Objektivschieber schützt die Linse zuverlässig vor Kratzern.
© Archiv

Bei fester, niedriger Empfindlichkeit hat die Z10 allerdings ähnliche Schwierigkeiten wie die V10: Ihr will bei dunkler Umgebung partout kein korrekt belichtetes Foto gelingen. Der Anwender ist also gezwungen, entweder auf den "Nachts"-Modus, einen hohen ISO-Wert oder "AUTO ISO" zurückzugreifen - schließlich gibt's keine Möglichkeit, die Belichtungszeit manuell zu steuern. Die automatische Empfindlichkeit lässt sich übrigens konfigurieren: Zur Wahl stehen sechs unterschiedliche ISO-Bereiche von "ISO 64 - 100" bis "ISO 64 - 3200".

Wie von innenliegenden Objektiven gewohnt, zoomt die Z10 nahezu lautlos. Allerdings stehen trotz des großen Brennweitenbereichs nur etwa 18 Stufen zur Verfügung. Ebenso grob: die Lupenansicht bei Wiedergabe, die übrigens auch das Löschen des betrachteten Bilds nicht beherrscht. Die Verwacklungswarnung erscheint ab einer Belichtungszeit von unter 1/50 im Weitwinkel - okay.

In puncto Menü und Bedienerführung unterscheidet sich die Z10 kaum von ihrer hausinternen Konkurrenz. Auch sie besitzt eine programmierbare Taste und zwei je dreiseitige Menüregister. Der manuelle Fokus unterstützt durch eine Entfernungsangabe, nicht durch eine Lupenansicht. Bei der Videoaufzeichnung kann der Anwender selbst bestimmen, ob das optische Zoom und der Autofokus zum Einsatz kommen.

Unser Labor misst eine Auflösung von maximal 1074 Linienpaaren pro Bildhöhe. Der Wert sinkt zu den Bildrändern auf 762 Linienpaare ab (ISO 400) - unterer Durchschnitt. Während das Rauschen bei ISO 100 mit dem zweitbesten Testergebnis vergleichsweise gering ausfällt, steigt der VN-Wert bei hoher Empfindlichkeit auf 5,3; zu hoch, um noch von einer passablen Bildqualität zu sprechen. Auch der Objektkontrast nimmt bei hoher Empfindlichkeit von 8 auf nur noch 6,5 Blenden ab, und die hohe chromatische Aberration steht für sichtbare Farbsäume. Das Objektiv verzeichnet in allen Brennweiten stark und zeigt eine deutliche Randabschattung. Die Einschaltverzögerung beträgt lange 2,5 s, die Auslöseverzögerung 0,85 s (Weitwinkel) beziehungsweise 1,03 s (Tele).

Auflösungsdiagramm Pentax Optio Z10
© Archiv

Pentax Optio Z10

Pentax Optio Z10
Hersteller Pentax
Preis 170.00 €
Wertung 50.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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