Testbericht

Pentax Optio W30

20.12.2007 von Redaktion pcmagazin

Obwohl die Pentax Optio W30 fast 100 Euro teurer ist als die Voigtländer, bekommt sie die Empfehlung "Unterwasserkamera". Grund: Sie lässt sich auch unter Wasser gut bedienen. Diese Empfehlung ändert nichts an deutlichen Kritikpunkten wie der hohen Auslöseverzögerung und der deutlich nachlassenden Eckauflösung - beides trübt den Spaß im Nassen wie im Trockenen.

ca. 1:20 Min
Testbericht
  1. Pentax Optio W30
  2. Datenblatt
Pentax Optio W30 frontal
Pentax Optio W30 frontal
© Archiv

Wie mit der Voigtländer, so kann man auch mit der 240 Euro teuren Pentax W30 ins blaue Nass abtauchen. Allerdings hält sie nur einem Druck bis zu  einer Tiefe von drei Metern stand. Das kann fatal sein, denn wer weiß schon, wann er die Drei-Meter-Grenze passiert. Dieses Modell ist also eher für Schnorchler als für Taucher.

Pentax Optio W30 Menü Umordnen-Funktion
Im Menü der Pentax W30 liegt die Umordnen-Funktion. Damit variiert der Fotograf die Reihenfolge der Menüpunkte und erhält einen schnellen Zugriff auf seine wichtigsten Parameter.
© Archiv

23 mm tief ist das wasserdichte Gehäuse und mit 104 mm ungewohnt lang. Früher stand dieses Format einmal für eine ganze Geräteklasse.

Immerhin: So hat der Daumen ausreichend Ablagefläche neben dem 2,5-Zoll-Monitor, und die Pentax liegt sicher in der Hand. Mit 115 000 Pixeln löst das Display gering auf. Es markiert praktischerweise alle überbelichteten Stellen rot, die unterbelichteten gelb. Eine sinnvolle Hilfestellung, die Kameraeinstellungen für den nächsten Schuss zu optimieren. Eingestellt wird im Menü oder mit Hilfe der Grünen-Modus-Taste. Die kann bis zu viermal gedrückt werden, wobei jedes Mal eine neue wichtige Einstellung erscheint - oder das, was der Fotograf als wichtig auswählt. Einstellen kann er das selbst. Eine Plexiglasscheibe schützt das innenliegende Dreifachzoom und eine Gummierung den Akku und die Karte vor Wasserschäden. So ausgerüstet, steht einem feucht-fröhlichen Fotoshooting nichts im Wege.

Auch bei der Pentax zeigt das innenliegende Objektiv leichte Schwächen. In allen drei Brennweiten vignettiert es stark, was zu einem Punktabzug führt. Bei ISO 100 erreicht die W30 eine Auflösung von 949 Linienpaaren/Bildhöhe in der Mitte, doch sinkt dieser Wert zu den Ecken stark ab bis 675 Linienpaare/Bildhöhe bei ISO 400. Das sind zwar 100 Linienpaare mehr als bei der Casio, aber trotzdem kein Ruhmesblatt. Erfreulicher ist das maßvolle ISO-100-Rauschen mit einem Visual Noise von 1,9. Lange drei Sekunden vergehen, bevor man mit der Kamera das erste Foto machen kann, und 0,8 s braucht sie zum Fokussieren und Auslösen.

Auflösungsdiagramm Pentax Optio W30
© Archiv

Pentax Optio W30

Pentax Optio W30
Hersteller Pentax
Preis 250.00 €
Wertung 64.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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