Digitale Fotografie - Test & Praxis
Testbericht

Pentax K100D/K110D

Die Pentax-Modelle K100D/K110D liefern eine untadelige und vor allem sehr konstante Bildqualität von 200 bis 400 ISO. Zweimal die Höchstpunktzahl von 15 beim Rauschen (0,8/0,9 VN bei ISO 200/400) sind der Lohn dafür. Analog gilt das für den Objektkontrast, der auch bei ISO 400 auf dem ISO-200-Niveau von 9,5 Blenden bleibt. Bei der Auflösung erreicht die 6-Megapixel-Kamera erwartungsgemäß keine Spitzenwerte, ist aber den Samsung-Modellen überlegen. Das Ergebnis für die Bildqualität fällt mit 52,5/52,5 Punkten bei ISO 200/400 insgesamt erfreulich konstant aus.

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Pentax K100D Vorderansicht

Die Zwillinge von Pentax sind mit 6-Megapixel-Sensor und auch sonst identisch ausgestattet - mit einer, allerdings wichtigen Ausnahme: Nur das Modell K100D besitzt einen eingebauten Bildstabilisator (Shake Reduction), der im Fall von Pentax mit magnetisch gesteuerten Ausgleichsbewegungen des CCDs arbeitet, ein im Vergleich zu Piezomotoren verschleißärmeres Prinzip.

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Die Modelle K100D und K110D besitzen praktisch identische Gehäuse und lassen sich nur anhand der Beschriftung unterscheiden.

Das um ein Edelstahlchassis herum gebaute Kunststoffgehäuse wirkt wertig, der TFT-Monitor an der Rückseite hat mit 2,5 Zoll das heute übliche Standardmaß. Ein technisches Highlight ist das AF-System mit 11 Messpunkten, darunter neun Kreuzsensoren. Die Einschaltverzögerung ist mit 0,9 s vergleichsweise lang, was aber weniger stört als die Auslöseverzögerung (inklusive AF-Zeit) von 0,54 s - rund doppelt so lang wie bei der EOS 350D. Inzwischen selten: Als Stromquelle verwendet die Kamera (wie die Samsung-Modelle) zwei Lithiumbatterien (CR-V3), alternativ vier Mignonbatterien (Alkaline) oder NiMH-Akkus; der Stromverbrauch ist mit 20,6 Ws erfreulich niedrig. Dennoch müssen die Akkus häufiger in die Ladestation, als man das von einem Lithium-Ionen-Akku kennt.

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Die K100D/K110D und die Samsung-Modelle sind die einzigen im Testfeld mit vier Mignonzellen.

Dreh- und Angelpunkt der Bedienung ist zum einen der 4-Wege-Schalter mit OK-Taste, zum anderen ein Drehrad, mit dem sich schnell Einstellwerte verändern lassen. Häufig gebrauchte Einstellungen erreicht man durch Drücken der Fn-Taste, was ein mit dem 4-Wege-Schalter gekoppeltes Auswahlmenü für wichtige Einstellungen wie ISO-Zahl, Blitzmodus, Weißabgleich oder Belichtungsreihe aufruft. Bereits aufgenommene Bilder lassen sich mit Hilfe von Digitalfiltern in ein schwarzweißes oder Sepia-getontes Bild umwandeln. Alternativ können Sie eine Datei weichzeichnen, in ihrer Helligkeit verändern oder mit dem Slim-Filter (einem Zerrspiegel vergleichbar) bearbeiten.

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Den Bildstabilisator, zu aktivieren über einen Schiebeschalter an der Rückseite, bietet nur die Modellvariante K100D.

Detaillierte Testergebnisse - Pentax K100D

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Durch Drücken der Funktionstaste (Fn) erreicht man ein mit dem 4-Wege-Schalter gekoppeltes Auswahlmenü.

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"Scenes" sind Motivprogramme für spezielle Aufnahmesituationen, ähnlich bei Samsung und Olympus zu finden.

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