Testbericht

Pentax *istDS/*istDL

9.1.2008 von Redaktion pcmagazin und Karl Stechl

Im Vergleich unter Schwestern spricht viel für die etwas günstigere Pentax *istDL. Allerdings hat die *istDS den aufwändigeren Pentaprismen-Sucher, den leistungsstärkeren Blitz und das bessere Autofokus-System mit 11 Messpunkten und der Möglichkeit, AF-Punkte beliebig anwählen zu können. Deshalb: 1,5 Punkte Vorsprung bei der Gesamtpunktzahl.

ca. 2:20 Min
Testbericht
Pentax *istDL Vorderseite
Pentax *istDL Vorderseite
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Pentax *istDL Rückseite/Display
Die günstigere ist*DL hat mit 2,5 Zolleinen größeren Monitor als die ist*DS (2 Zoll).
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Die neuen Pentax-Kameras K100D und K110D standen zum Test noch nicht zur Verfügung, so dass nur die beiden Auslaufmodelle *istDS und *istDL an diesem Vergleich teilnehmen. Die neuen K-Modelle arbeiten ebenfalls mit 6 Megapixel, doch bietet die K100D eine der Minolta-AntiShake-Technik vergleichbare Lösung, die den Sensor bei leichten Wackelbewegungen stabilisiert. Bei *istDS und *istDL verbindet Pentax Bewährtes aus konventionellen Modellen mit maßvoller digitaler Innovation. Pentax typisch sind eine kompakte Bauweise, einfache Bedienung und kundenfreundliche Rückwärtskompatibilität bei Objektiven und Systemzubehör.

Die *istDS zeichnet 6-Megapixel-Bilder in den Formaten JPEG oder RAW auf - und zwar ausschließlich auf SD-Card, was sicher auch zu den kompakten Abmessungen beiträgt. Der TFT-Monitor kommt mit 2-Zoll-Diagonale und war einer der ersten mit einer hohen Auflösung von 210 000 Pixel. Histogramm- und Spitzlichteranzeige sowie Lupenfunktion finden sich wie gewohnt, nur eines vermisst man gelegentlich: die sogenannte Hold-Funktion (die Bildanzeige bleibt nach dem Auslösen aktiv, bis der Auslöser das nächste Mal gedrückt wird). Ebenfalls unpraktisch: Zum Korrigieren der Blitzintensität muss man ins Aufnahmemenü abtauchen.

Pentax *istDL Bedienelemente/Fn-Taste
Beide Modelle verfügen über eine praktische Funktionstaste für schnelle Zugriff auf Blitz- und Bildfolge-Einstellungen, Weißabgleich und ISA-Zahl.
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Zu den Besonderheiten gehören die integrierten Digitalfilter: Ausgewählte Dateien lassen sich wahlweise in ein schwarzweißes oder Sepia getontes Bild umwandeln. Alternativ können Sie eine Datei weichzeichnen oder mit dem Slim-Filter (einem Zerrspiegel vergleichbar) bearbeiten. Bilder lassen sich auch mehrfach bearbeiten: So kann man ein in Schwarzweiß oder Sepia umgewandeltes Bild nachträglich weichzeichnen und abspeichern. Das Originalbild bleibt dabei immer erhalten.

Kameratechnisch ist die *istDS auf der Höhe der Zeit: Neben den Standard-Belichtungsprogrammen bietet sie eine Reihe von Motivprogrammen, ein AF-System mit 11 (auch einzeln anwählbaren) Messpunkten, Verschlusszeiten von 30 bis 1/4000 s, dazu drei Belichtungsmessarten (Matrix mit 16 Feldern, mittenbetont und Spot). Für den Datentransfer zum Computer gibt es eine USB-2.0-Schnittstelle.

Pentax *istDS Rückseite/Display
Die ist*DS hat gegenüber der kleinen Schwester den aufwändigeren Sucher, den leistungsstärkeren Blitz und das bessere Autofokus-System.
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Das jüngere Pentax-Modell *istDL glänzt durch einen größeren Monitor mit 2,5-Zoll-Diagonale, muss sich allerdings mit einem abgespeckten AF-System (3 Messfelder) und geringerer Blitzleistung (LZ9 gegenüber LZ13) zufrieden geben. Weitere Nachteile: das manuelle Auswählen beliebiger Messpunkte ist nicht möglich, umschalten lässt sich die Kamera nur auf selektive Messung mit dem zentralen AF-Feld. Statt eines Pentaprismas wird im SLR-Sucher ein einfacher konstruierter Pentaspiegel benutzt. Dafür punktet die *ist 1DL mit der schnelleren Bildfrequenz (2,7 gegenüber 1,6 B/s). Die Einschaltverzögerung ist mit 2,8 s zu lang (*ist1Ds: 0,5 s); bei der Auslöseverzögerung inklusive AF-Zeit erreichen beide Modelle keine Traumwerte (0,42 bzw. 0,52 s). Ein praktisches Merkmal, das beide Pentax-Modelle gemeinsam haben, ist die Funktionstaste an der Rückseite für den schnellen Zugriff auf Blitz- und Bildfolge-Einstellungen, Weißabgleich und ISO-Zahl. Ebenfalls familientypisch: die untere Einstellgrenze von ISO 200 - ein Nachteil, wenn hohe Umgebungshelligkeit und der Wunsch nach offener Blende bei der Porträtfotografie zusammen kommen.

Pentax *istDS Bedienelemente/Einstellrad
Auf dem Betriebsarten-Wahlrad der ist*DS befindet sich auch ein "No-Flash"-Modus.
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Bildqualität: Die etwas günstigere Pentax *istDL hat bei der Bildqualität (vor allem bei der Auflösung) gegenüber dem Topmodell *istDS die Nase vorn. Beim Rauschen, bezogen auf ISO 200, erreichen beide Kameras 13 Punkte, bei ISO 400 macht's die *istDs dagegen besser (10 gegenüber 8,5 Punkten). Bei beiden Pentax-Kameras wurden aufgrund von Mängeln beim RAW-Konverter JPEGs aus der Kamera für den Labortest verwendet.

Menü Aufnahmemodus Pentax *istDL
Farbsättigung, Schärfe und Kontrast sind im Menü einstellbar.
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Menü Bildübersicht Pentax *istDS
Besonders praktisch ist die mit der Bildübersicht gekoppelte Paperkorbfunktion, mit der man eine Reihe von Bildern rationell löschen kann.
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