46-Zoll-TV

PEAQ PTV462403-S im Test

12.12.2012 von Markus Wölfel, Roland Seibt und Yasmin Vetterl

PEAQ liefert zu einem geringen Preis mehr Funktionen als so mancher Markenhersteller. Doch wie ist die Qualität des 46-Zöllers PEAQ PTV462403-S?

ca. 0:45 Min
Testbericht
PEAQ PTV462403-S, fernseher, home entertainment
Optimaler Sehabstand (mindestens): TV: 3,4 m // PAL-DVD: 2,7 m // HD: 1,8 m
© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Archiv, Hersteller

Pro

  • viel Ausstattung
  • brauchbare Bewegtbild-Darstellung
  • Browser
  • USB-Tastatur nutzbar

Contra

  • USB-Buchsen zu nah beieinander
  • Bildmenü träge
  • kein Drehfuß

Als Hausmarke der Elektronikmärkte Media Markt und Saturn fischt PEAQ im unteren Preissegment Kunden ab, die mehr wollen, als andere Markenhersteller liefern können. Der neue 46-Zöller hat es dementsprechend in sich. Für nur 800 Euro bekommt der Kunde 200-Hertz-Technik, 3D in Shuttertechnik und smarte TV-Funktionen offeriert, WLAN-Dongle inklusive. Ein DLNA-Client und ein USB-Media-Player sind ebenfalls eingebaut. 

Der Fernseher gibt die meisten Dateiformate wieder. Er beherrscht sogar USB-Recording. Die Bedienung leidet allerdings zum Teil an der Fülle der Funktionen. So bietet gerade das USB-Recording Anlass zur Kritik: Festplatten lassen sich nur im Format FAT32 benutzen, eine Formatierungsfunktion fehlt jedoch, und moderne Windows-Versionen beherrschen dieses Format ohne Zusatz-Software nicht. Immerhin ließen sich einige Mitschnitte am PC auslesen und auf DVD brennen.

PEAQ PTV462403-S, fernseher, home entertainment
Die Drücker auf dem PEAQ-Geber könnten etwas weicher sein. Ansonsten liegt die Fernbedienung gut in der Hand.
© Josef Bleier, Stefan Rudnick, Archiv, Hersteller

PEAQ PTV462403-S: Bildqualität

Im Bildtest zeigte sich der PEAQ sehr knackig und farbtreu, was ihm auch das Messlabor bescheinigte. Seine Ausleuchtung könnte etwas gleichmäßiger ausfallen und auch das Schwarz etwas dunkler sein. Die Bewegungsdarstellung war dagegen ordentlich. Selbst bei 24p-Signalen erzeugt sie keine Artefakte, sondern allenfalls Bewegungsunschärfen. 3D-Bilder wirkten dagegen flach und wenig imposant.

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