Media Markt Saturn

PEAQ Notebook Classic C140V im Test – günstig, gut, super Akku

13.7.2022 von Oliver Ketterer

Das PEAQ Notebook Classic C140V gibt es für knapp 350 Euro bei Media Markt und Saturn – ein guter Preis in anbetracht der üppigen Ausstattung. Der Test.

ca. 4:10 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
PEAQ-C140V-01
Das PEAQ Classic C140V in unserem Testlabor, zu haben für knapp 350 Euro bei Media Markt oder Saturn.
© Oliver Ketterer

Pro

  • Sehr günstig zu haben
  • Zahlreiche Anschlüsse
  • Akkulaufzeit
  • Tastatur
  • IPS-Display

Contra

  • Rechenleistung

Fazit

Das PEAQ Classic C140V versteht sich bestens auf den Marathon, es ist kein Sprinter. Die Rechenleistung des verbauten Energiespar-Prozessors ist relativ gering, aber adäquat für Email, Internet und Office. In Kombination mit dem 53-Wh-Akku verfügt das Notebook allerdings über eine sehr gute Akkulaufzeit, die problemlos einen ganzen Tag Arbeiten ermöglicht, ohne dass man an die Steckdose müsste. Zudem gefällt uns die gute Ausstattung mit zahlreichen Anschlüssen.

Das PEAQ Notebook Classic C140V kostet knapp 350 Euro (Media Markt / Saturn) – ein verlockender Preis in anbetracht der üppigen Ausstattungsliste. Wir haben uns den Klassiker im Testlabor genauer angesehen. Lesen Sie was wir gut fanden und wofür das preiswerte Notebook nicht geeignet ist.

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© WEKA MEDIA PUBLISHING GmbH
PC Magazin CHECK! Preis-Leistung: sehr gut
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Was steckt für Hardware im Gehäuse des PEAQ Classic C140V?

Das PEAQ Classic C140V wurde uns mit vorinstalliertem Windows 11 Home geliefert. Im Inneren arbeitet ein Intel Pentium Silver N5000 Rechenkern, der maximal bis zu 3,1 GHz Taktfrequenz erreicht und über vier Kerne verfügt. In diese CPU verbaut Intel seine UHD-Grafik 605, die das Notebook energiesparend mit Bildinhalten versorgt. Auf eine dediziert Grafikeinheit musste man verzichten – bei diesem Preispunkt eine logische Konsequenz.

Beim Arbeitsspeicher hat man sich für vier GByte DDR4-2667 RAM entschieden, die mit Modulen von Micron Technology bestückt wurden. Bei unserem Testmuster handelt es sich um ein Single-Modul, welches folglich in einem Slot betrieben wird.

Im PEAQ wurde trotz des geringen Preises eine SSD-Festplatte verbaut, die über 128 GByte Speicherkapazität verfügt und unter Windows auf 119 GByte netto kommt. Mit vorinstalliertem Windows 11 Home stehen dem Nutzer noch knapp 86 GByte Speicherplatz zur Verfügung.

Die Anschlüsse auf der rechten Seite des PEAQ Classic C140V.
Auf der rechten Seite befinden sich microSD-Kartenleser, USB-A 2.0 und 3.0, ein RJ45-LAN-Anschluss, ein Klinkenanschluss und der Kensington-Port.
© Oliver Ketterer

Welche Ausstattungsmerkmale hat das PEAQ Classic C140V?

86 GByte zur Verfügung stehender Speicher mögen vielleicht nicht als viel erscheinen, obgleich es für ein Notebook, welches vornehmlich für Büro-Aufgaben, Emails und Internet-Surfen zum Einsatz kommt für viele ausreichend sein dürfte. Wer aber schneller an die Speichergrenzen stößt, als er dachte, wird beim C140V nicht im Stich gelassen – im Gegenteil.

Das Notebook verfügt über deutlich mehr Anschlussmöglichkeiten als so manches Top-Notebook, das an der 3000-Euro-Preisgrenze knabbert. Beispielsweise gibt es zwei schnelle USB-3.0-Anschlüsse (USB-C und USB-A), an die mobile SSD-Festplatten angebunden werden können, um so den Speicher beliebig zu erweitern. Im Test mit einer Western Digital My Passport SSD erreichten wir sequenzielle Transferraten von über 400 Megabyte pro Sekunde und das ist allemal ausreichend, um Dokumente in Windeseile abzuspeichern oder aufzurufen.

Des Weiteren verfügt das C140V noch über einen herkömmlichen USB-A 2.0, um beispielsweise eine Maus anzuschließen. Ein HDMI-Port für einen externen Monitor steht ebenso zur Verfügung, wie ein LAN-Anschluss für ein Kabel gebundenes Netzwerk oder den direkten Anschluss zum Internet-Router. Ein micro-SD-Kartenleser und eine Headset-Buchse sind verbaut worden und sogar an einen Kensington-Anschluss wurde gedacht, um das Notebook vor Diebstahl absichern zu können.

Überhaupt wurde das Thema Sicherheit recht groß geschrieben. Windows 11 Home ist als S-Version installiert, die es zunächst nur erlaubt virengeprüfte Apps aus dem Windows-Store zu installieren – diese Sicherheitsfunktion lässt sich natürlich leicht aushebeln, durch das Laden einer App im Store.

Der Full-HD-Webcam über dem Display wurde ein Schieberegler spendiert, der garantiert, dass man nicht beobachtet werden kann, wenn man den Riegel vorschiebt. Außerdem verfügt das PEAQ über einen Fingerabdruckleser, der in der linken oberen Ecke des Touchpads verbaut wurde. Das stört bei der Bedienung nicht.

Die Anschlüsse des PEAQ Classic C140V auf der linken Seite des Gerätes.
Die Anschlüsse des PEAQ Classic C140V auf der linken Seite des Gerätes: HDMI, USB-C - auch zum Laden geeignet - und ein schneller USB-A.
© Oliver Ketterer

Display, Bedienung und Haptik des PEAQ C140V

Das PEAQ C140V hat einen klassischen 14-Zoll-Bildschirm mit einer Diagonalen von 35,6cm. Beim LC-Display handelt es sich um ein IPS-Panel, die dafür bekannt sind hohe Blickwinkelstabilität und Farbdarstellung zu liefern. Mittig erreicht das IPS-Panel im Test gute 222 cd/m² und der Helligkeitsabfall zu den Ecken hin ist mir rund 10 Prozent erfreulich gering. Die Full-HD-Standardauflösung von 1920 x 1080 Bildpunkten ergibt bei 14“ eine Pixeldichte von 157ppi und macht die Darstellung subjektiv betrachtet angenehm scharf.

Sehr gut gefällt uns die Tastatur, deren einzelne Tasten leichte Einwölbungen aufweisen und insgesamt ein präzises und angenehmes Tippgefühl vermitteln. Aus unserer Sicht sehr erfreulich ist die Beibehaltung der F-Tasten als direkt ansteuerbar, so dass Tastenkombinationen wie etwa ALT + F4 zum schellen Ausschaltmenü genutzt werden können, ohne dass zusätzlich nach einer FN-Taste gesucht werden muss. Windows bietet eine Vielzahl von Tastenkombinationen an, die in Kombination mit F-Tasten funktionieren und immer noch gerne genutzt werden. Schön, dass man das bei PEAQ-Modellen auch so sieht. Das Touchpad gefällt deutlich besser als bei älteren Geräten von PEAQ durch seine genaue Ansteuerung und ein leichtes Gleiten über das Material.

Dass das gesamte Gehäuse des Notebooks aus Plastik und nicht aus Aluminium gefertigt wurde kann bei dem niedrigen Preis nicht überraschen. Grund zum Klagen gibt es aber dennoch nicht, da beim Gehäuse offenbar an der Verwindungssteifigkeit, den Scharnieren und der Konstruktion spürbare Verbesserungen eingeflossen sind – lautes Knarzen gibt es nicht mehr. Allerdings geht das bessere Gehäuse zu Lasten des Gewichtes, mit 1477g ist das C140V kein Leichtgewicht. Das Netzteil schlägt aber mit 129g dann kaum noch ins Gewicht.

Die Tastatur des PEAQ Classic C140V verfügt über leicht eingewölbte Tasten.
Die Tastatur des PEAQ Classic C140V verfügt über leicht eingewölbte Tasten. Das vermittelt beim Tippen ein angenehmes und präzises Gefühl.
© Oliver Ketterer

Wie gut ist die Leistung des PEAQ Classic C140V

Schon die verwendete CPU signalisiert klar, dass es sich beim C140V nicht um einen Sprinter, sondern einen ökonomisch bedacht arbeitenden Gesellen handelt. Der CPU-Z Multithread Benchmark liefert uns 844 Punkte. Das ist vergleichsweise wenig und zeigt eindeutig, dass die Intel Pentium CPU nicht für Rendering, Videobearbeitung oder auch komplexe Filterberechnungen in Bildbearbeitungssoftware gemacht wurde.

Im PC Mark 8 Conventional Benchmark erreicht das Notebook 1339 Punkte und weist dem C140V damit seinen Platz zu. Es ist ein Notebook für den täglichen Einsatz als Office-, Email- und gerne auch als Film-Abspiel-Gerät. Doch um häufig Filme zu bearbeiten wäre es die falsche Wahl.

Eben jener PC Mark 8 liefert uns aber auch einen imposant guten Wert bei der Akkulaufzeit mit 7:07 Stunden. Der PC Mark 8 ist enorm anspruchsvoll und simuliert eine hohe Arbeitsdichte, die der verbaute Intel Pentium N5000 mit seiner Core-Spannung von 0,77 Volt und einer TDP von lediglich 6 Watt gerne annimmt und fast schon bravourös meistert. Aus Erfahrung können wir sagen, dass mehr als sieben Stunden Akkulaufzeit beim PC Mark 8 für weit mehr als einen intensiven Arbeitstag ausreicht.

Benchmark PCMark 8 Home Conventional
Im PC Mark 8 erreicht der Classic C140V ordentliche 1339 Punkte.
© Oliver Ketterer

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