Testbericht

Corel AfterShot Pro

29.3.2012 von Thomas Fischer

Viele moderne Digikameras unterstützen die Aufnahmen im RAW-Format. Bei solchen Aufnahmen werden die Bilder unbearbeitet gespeichert und mithilfe von Software nachträglich "belichtet".

ca. 0:50 Min
Testbericht
Corel AfterShot Pro
Corel AfterShot Pro
© Corel

Der Anwender passt die Aufnahme seinen eigenen Vorstellungen an. Diese Aufgabe übernimmt AfterShot Pro von Corel. Aufnahmen importiert das Programm einzeln oder scannt komplette Verzeichnisse nach Bildern. Dabei liest AfterShot nahezu jedes bekannte RAW-Format. Nach der Katalogisierung der Motive lassen sie sich mit Stichworten, Flaggen und Bewertungssternen organisieren und verwalten. Die Suche nach Aufnahmedatum und in den Metadaten beherrscht das Corel-Programm auch.

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Trotz der vielen Werkzeuge und Optionen erscheint Corel AfterShot Pro aufgeräumt und funktional.
© Hersteller/Archiv

Für die Bearbeitung und Verbesserung von Fotos benutzt AfterShot Pro nicht destruktive Werkzeuge. Das bedeutet, dass die Originaldaten nicht verändert und überschrieben werden. Nach Bedarf kann der Anwender einfach Versionen der bearbeiteten Bilder anlegen. Die Stapelverarbeitung hilft beim Bearbeiten mehrerer Motive und erlaubt die flexible Ausgabe in verschiedene Formate.

Mithilfe der Masken in AfterShot Pro lassen sich gezielt Bereiche von der Bearbeitung ausschließen. Das hilft in vielen Situationen, wenn man bestimmte Bildausschnitte bearbeiten will. Außerdem geben Masken dem Anwender viel Spielraum bei der kreativen Gestaltung.

FAZIT:

Die Funktionen für die Entwicklung und Bearbeitung von RAWBildern überzeugen. Der sensationell günstige Preis machen das Programm zum Geheimtipp für jedermann.

Corel AfterShot Pro

Internet: www.corel.de

Preis: 99,- €

+ breite Formatunterstützung

+ umfangreiche Fotoentwicklung

+ Masken sehr leistungsfähig

Gesamtwertung: sehr gut 83 %

Preis/Leistung: sehr gut

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