Testbericht

Panasonic TX-L42ETW5 im Test

14.3.2012 von Roland Seibt

Der Panasonic TX-L42ETW5 punktet mit hochwertigem Design. Im Test untersucht video, was der 42-Zoll-TV in der Praxis leistet.

ca. 2:00 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Panasonic TX-L42ETW5
Panasonic TX-L42ETW5
© Josef Bleier, Stefan Rudnick

Pro

  • rundum gelungenes Konzept
  • gute Qualität und viele Features
  • Polfilter-3D hell und flimmerfrei

Contra

  • keine maximale Auflösung

Deutlich besser und deutlich preiswerter ist Panasonics brandneuer TX-L42ETW5 im Vergleich zum Vorgänger L42EW30. Das Gerät ist eine echte Premiere: Panasonic als ultraharter Verfechter der maximalen 3D-Auflösung, die nur durch Shuttertechnik erzielt werden kann, beschäftigt sich erstmals mit der Polfiltertechnik und kann deren Vorteile - hohe Helligkeit, leichte preiswerte Brillen und Flimmerfreiheit - voll auskosten.

Das IPS-Panel, das dazu im Panasonic TX-L42ETW5 zum Einsatz kommt, ist zwar nicht ganz so sparsam wie der Vorgänger, doch mit nur 7 Watt mehr Durchschnittsverbrauch werden Farben erzeugt, die deutlich natürlicher und kräftiger erscheinen. Ein A+ als Energieeffizienz-Note schafft der neue Panasonic trotz der besseren Qualität.

Bildergalerie

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Galerie

Bilder: Panasonic TX-L42ET W5

Nicht hübsch, aber ergonomisch. Wichtige Tasten sind groß, Menüaktionen intuitiv.

Alles in allem hochwertig

Bereits beim Auspacken zeigt sich, dass Panasonic etwas mehr Metall verarbeitet als die koreanischen und chinesischen Mitbewerber, was den TX-L42ETW5 insgesamt wertiger erscheinen lässt. Allerdings fehlt ihm noch das tolle Design, das auf der CES bei einigen Spitzen-TVs zu sehen war.

Schaut man auf die inneren Werte vermisst man eigentlich nichts, was man von einem Spitzen-TV erwartet. Mit vier HDMI-Eingängen ist er reichlich bestückt, zudem erlauben drei USB-Anschlüsse gleichzeitig die Nutzung von Tastatur, Festplatte und Skype-Kamera.

Pure Eleganz: Vier Design-Fernseher im Test

WLAN-n ist diesmal auch integriert, natürlich in Dualband. Alternativ kann man über LAN auf das Internet-Portal VIERA Connect oder das Internet (unser Testmuster hatte noch keinen Browser) zugreifen. Auch viele Dateien des DLNA-Heimnetzes werden unterstützt.

Zusätzlich erlaubt ein SDXC-Slot das schnelle Vorführen der Urlaubsbilder und -filme, beides jetzt auch in 3D. Panasonics Multi-Tuner ist gut integriert und wird durch CIPlus für Pay-TV unterstützt. Sogar an die Steuerung via Smartphone oder eine USB-Tastatur wurde gedacht.

Bedient wird das Ganze fast klassisch. Die Einstellmenüs sind nicht verspielt, sondern eher nüchtern, übersichtlich und schnell in der Reaktion. Das Hauptmenü der interaktiven Bonusfunktionen VIERA Tools ist mit Bildchen verziert. Die Fernbedienung bekommt eher einen Preis für ihre Bedienfreundlichkeit statt für ihr Aussehen.

Bildqualität für Profis?

Bei Panasonic passiert bei den Bildvorgaben von dynamisch bis True Cinema deutlich mehr als nur eine Anpassung der Grundeinstellungen. Mit jedem Modus sind andere Optionen verbunden und offensichtlich werkeln jeweils spezielle automatische Bildoptimierungen im Hintergrund.

Allein durch die Auswahl von True Cinema kommt man zu einem nahezu optimalen Bild, das wir nur noch durch Aktivieren des Raumlichtsensors und mehr Kontrast unseren Vorlieben anpassen mussten. Die unmerklich zu magere Sättigung von Grün, die sich bei den Messungen herausstellte, soll im Serienabgleich angepasst werden.

Kontrast und Blickwinkel sind sehr gut, die Schärfe hoch und die 100-Hz-Zwischenbildberechnung, die durch dreiphasiges Scannen der Hintergrundbeleuchtung unterstützt wird, arbeitet gut. 3D wird sauber ohne Flimmern heruntergerechnet, der Auflösungsverlust spielt ab drei Metern Sichtabstand keine Rolle mehr.

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