Digitale Fotografie - Test & Praxis
Testbericht

Panasonic Lumix DMC-TZ2/TZ3

Bildstabilisator, Programmspeicher, ISO-Begrenzung oder High-angle-Monitore sind gute Beispiele dafür, wie clevere Bedienhilfsmittel den Spaß am Fotografieren steigern ohne mit Technik zu belasten. Mit 390 Euro ist die 7-Megapixel-TZ3 nur 40 Euro teurer als ihre kleine Schwester hat aber einen 3-Zoll-Monitor und die bessere Bildschärfe. Damit holt sie sich einen Kauftipp kompakte Megazoomkamera.

Inhalt
  1. Panasonic Lumix DMC-TZ2/TZ3
  2. Datenblatt

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Panasonic Lumix DMC-TZ2 frontal

Klasse, dass in so ein schmales Gehäuse eine 10fach-Zoomlinse passt. Deshalb führen die beiden aktuellen Megazoomkameras von Panasonic mit Fug und Recht die Bezeichnung superflach, obwohl sie weder Scheckkartenformat besitzen, noch so dünn sind, wie die konventionellen Kompakten im Test. Die nur 37 Millimeter Bautiefe ermöglicht ein Umlenkprisma, das die beiden Baugruppen des Zooms trennt . Ein optischer Bildstabilisator ist ebenfalls integriert und gleicht leichte Zitterbewegungen der Hand aus. Der Bildstabilisator wird bei beiden über eine externe Taste auf der Stirnseite zugeschaltet und muss nicht umständlich im Menü gesucht werden. Als einzige im Test bieten die beiden ein echtes Weitwinkel ab 28 Millimetern.

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Panasonic Lumix DMC-TZ3

Während die TZ2 sechs Millionen Pixel auflöst, sind es bei der TZ3 sieben Millionen Bildpunkte. Auch der Monitor der TZ3 ist ge-genüber dem der TZ2 um ein halbes auf drei Zoll mit 230 000 Pixeln gewachsen. Brillanz, Rauscharmut und der große Blickwinkel des Monitor überzeugen - genau wie bei der kleinen Schwester. Zusätzlich kann der "High-Angle-Mode" zugeschaltet werden, der eine klare Sicht aufs Display bei Überkopfaufnahmen ermöglicht.

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Der TZ3-Monitor offeriert die Wahl zwischen dem erweiterten Blickwinkel und der Aufhellung. Dadurch gibt der Monitor bei schlechten Lichtverhältnissen die Motive gut erkennbar wieder.

Die Bedien- und Menüstruktur ist bei beiden Modellen gleich. Neben einer Programmautomatik haben sie eine "intelligente" ISO-Einstellung. Der Fotograf gibt im Menü die gewünschte Höchstempfindlichkeit (400, 800, 1250) an, und die Kameras variieren die ISO-Zahl automatisch bis zu dieser Grenze. Der Vorteil: Der Fotograf kann entscheiden, wie viel Bildrauschen er zulassen möchte.

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Der optische Bildstabilisator schaltet sich nach kurzem Druck auf die Wackelhand-Taste zu. Die Kamera bietet zwei unterschiedliche Stabilisierungs-Modi an.

Des Weiteren liegen zwei Szenenmodi auf dem Wahlrad, die jeweils eines der 21 Motivprogramme speichern und somit griffbereit halten. Das Menü ist gut strukturiert und übersichtlich. Zusätzlich ermöglicht die Func-Taste Schnellzugriffe auf Empfindlichkeit, Weißabgleich, Auflösung und Bildqualität. Neben der üblichen Videoauflösung von 640 x 480 Pixeln bieten die TZ2 und die TZ3 auch Filme mit 848 x 480-Format an. Diese Videos können allerdings nur am Computer oder an HDTV-Fernsehern mit dem speziellen Datenüber-träger DMW-SDP1 (Sonderzubehör, rund 100 Euro) betrachtet werden.  Beide Kameras liegen durch eine kleine Auswölbung gut in der Hand und bieten ausreichend Daumenablage für einen sicheren Halt.

Auch bei der technischen  Ausführung unterscheiden sich die Panasonic TZ2 und TZ3 kaum. Beide Kameras lösen in der Mitte bei ISO 100 ordentlich auf, verlieren in den Ecken besonders in der Telebrennweite bei ISO 400 aber deutlich an Auflösung. Die TZ2 erreicht dort nur noch magere 660 Linienpaare/Bildhöhe und die TZ3 nur 706 LP/BH. Bei ISO 100 rauschen beide nur gering und verstärken das Rauschen maßvoll bei ISO 400. Die etwas niedrige ISO-400-Auflösung ist in beiden Fällen die Kehrseite des effektiven Rauschfilters. Besonders lobenswert sind die kurzen Auslöseverzögerungen von 0,31 s (TZ2)  und 0,36 s (TZ3).

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Panasonic Lumix DMC-TZ2

Panasonic Lumix DMC-TZ2
Hersteller Panasonic
Preis 290.00 €
Wertung 54.0 Punkte
Testverfahren 1.4

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