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Testbericht

Panasonic Lumix DMC-FP1

Inhalt
  1. Panasonic Lumix DMC-FP1
  2. Datenblatt
Panasonic Lumix DMC-FP1

© Archiv

Panasonic Lumix DMC-FP1

Schön will die Panasonic FP1 sein, durch Eleganz bestechen - während die Schwester FS11 mit ihrem klassischen Kompaktkamera-Design und dem ausfahrbaren Objektiv eher unauffällig wirkt, sticht die Lumix DMC-FP1 dank innenliegendem Zoom, optisch ansprechendem Schiebeverschluss und dezent matter Aluminiumfront sofort ins Auge. Obwohl FS11 und FP1 gleich viel kosten (160 Euro), sind sie auch in Sachen Ausstattung recht verschieden. So hat die FP1 beispielsweise den kleineren Zoomfaktor (4- statt 5-fach), startet mit einer Anfangsbrennweite von 35 statt 28 mm und begnügt sich mit 12 statt 14 Megapixeln auf dem 1/2,3-Zoll-Sensor.

Doch es gibt auch eine Menge Gemeinsamkeiten, unter anderem die HD-Videofunktion, die Aufnahmen mit 1280 x 720 Pixeln bei 30 B/s im Quicktime-Motion-JPEG-Format erlaubt, und das gute 2,7-Zoll-Display. Sowohl FP1 als auch FS11 passen die Monitorhelligkeit selbstständig an die herrschenden Lichtbedingungen an. Außerdem gleichen beide 160-Euro-Kameras durch bewegliche Linsen leichtes Zittern aus und unterstützten neben SD/SDHC die neuen SDXC-Speicherkarten.

Die FP1 spart an manuellen Einstellmöglichkeiten. Der Fotograf hat beispielsweise keinen direkten Einfluss auf die Belichtungsmessmethode, auf Blende, Belichtungszeit und Blitzlichtintensität. Dafür bietet die FP1 alle momentan angesagten Automatikfunktionen. Panasonic spendiert sogar eine separate Taste für den iA-Modus, in dem die Kamera automatisch eines von sechs Motivprogrammen wählt und Bewegungen erkennt, um den passenden ISO-Wert zu ermitteln.

Das Bedienkonzept der FP1 ist gut, nicht zuletzt wegen einiger durchdachter Details. So positioniert Panasonic die Wiedergabetaste direkt unterhalb der genoppten Auflagefläche für den rechten Daumen. Damit sie dort nicht stört, versenkt Panasonic das Bedienelement gerade so, dass man den Druckpunkt des Daumens bewusst ein wenig nach unten verlagern muss, um in den Wiedergabemodus zu wechseln - angenehm. Auf den ersten Blick wirken die Tasten für Belichtungskorrektur, Blitz, Makro, Serienaufnahme und Menü ziemlich klein. Da sie jedoch einen präzisen Druckpunkt haben, gefallen sie uns schließlich doch. Positiv auch die feinen Zoomstufen, die zuverlässige Verwacklungswarnung und der treffsichere, wenn auch etwas träge Autofokus.

Bildqualität: Die FP1 erreicht zwar mit 12 Megapixeln nicht ganz die hohe Weitwinkelauflösung der FS11, übertrumpft die 14-Megapixel-Variante aber im Tele mit 984 bis 1031 LP/BH (FS11: 906 bis 981 LP/BH). Textur und Rauschverhalten sind auf ähnlich gutem Niveau, die klassischen Abbildungsfehler wie chromatische Aberration (Farbsäume), Verzeichnung und Vignettierung bei der FP1 etwas weniger stark ausgeprägt als bei der FS11.

Fazit: Wer eine zierliche, schöne und trotzdem relativ günstige Einsteigerkamera sucht, bekommt mit der Panasonic Lumix DMC-FP1 ein solides Gerät zum guten Preis.

Panasonic Lumix DMC-FP1

HerstellerPanasonic
Preis160.00 €
Wertung56.5 Punkte
Testverfahren1.5

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