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Onkyo TX-RZ800 im Test

Wenn Onkyo intern von der neuen Referenz spricht, muss etwas dran sein. Und in der Tat: Mit dem RZ800 gelingt den Japanern in der Mittelklasse ein beachtlicher Schritt nach vorn – nicht nur dank seiner Dolby-Atmos- und DTS:X-Tauglichkeit.

© Onkyo

Onkyo TX RZ800 – Heimkino-Spektakel für 1300 Euro

Pro

  • Dolby-Atmos- und DTS:X-Tauglichkeit
  • Erfreuliches Erscheinungsbild
  • Einfache Installation

Contra

  • On-Screen-Optik

Fazit

Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: sehr gut

Die neuen objektbasierten Formate Dolby Atmos und DTS:X gehören trotz mangelnder Filmauswahl schon zu den kaufentscheidenen Merkmalen eines Receivers. Zukunftssicherheit ist viel wert angesichts eines Preises von 1300 Euro.

Zunächst erfreut das Erscheinungsbild des Onkyo RZ800. Die Stahloptik der Aluminiumfront und der wuchtige Lautstärkerknopf machen den Onkyo zum maskulinen Boliden. Neuen Chic liefern die Japaner, indem sie filigrane Eingangstasten rechts neben dem Display anordnen, womit der erste Einfluss der Fusion mit Pioneer sichtbar wird. Das sieht edel aus, nutzt allerdings im dunklen Heimkino kaum, da die kleine Aufschrift nur schwer lesbar ist.

Praktischer: Unter der Frontklappe versteckt sich unter anderem ein HDMI-Eingang zum temporären Anschluss mobiler Quellen wie Actioncams. Auch rückseitig reagiert Onkyo auf Trends, etwa mit weiteren sieben HDMI-Eingängen.

© Onkyo

Umgebaut: Drei optische Audioeingänge belegen, wie wichtig dieser Eingang heute geworden ist. Über VGA lassen sich ältere PCs andocken.

3D-Sound mit Dolby Atmos

Die Erstinstallation über die automatisierte AcccuEQ-Raumkalibrierung funktioniert so einfach wie eh und je. Schade nur, dass On-Screen auf die bislang bekannte Raumvisualisierung verzichtet wird. Überhaupt dürfte die On-Screen-Optik bei einem Premiumprodukt ruhig etwas moderner daher kommen. Doch gemach: Die Mini-Mängel macht der RZ800 mit seiner Performance mehr als wett. Im Atmos-Einsatz mit der neuen Blu-ray „Mad Max: Fury Road“ transportiert er über unser 7.1.2-Setup brillanten 3D-Sound sowie ein exzellentes Farbspektakel.

Den klassischen Surround-Auftritt bewältigt der THX-Select2-Plus-zertifizierte Receiver am besten im THX Cinema Mode, der über den Modusregler links angewählt wird. Besonders erwähnenswert ist die Bassperformance, die in Filmszenen extrem kraftvoll und bei Konzertaufnahmen erfreulich unaufdringlich wirkt.

Auch vernetzte Musikfans kommen voll auf ihre Kosten: Ob über Deezer, TuneIn, Spotify Connect, AirPlay, oder via Bluetooth – die Verbindung zum Smartphone oder zum NAS-Server steht in Sekundenschnelle. Auch die Steuerung des AV-Receivers über die Onkyo-App ist simpel und komfortabel.

Fazit

In Bezug auf Klang und Bild reizt Onkyo alle Möglichkeiten der oberen Mittelklasse voll- ständig aus. Echt Spitze!

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