AV-Receiver

Lesertest Teil 2 von Niklas Börstinghaus

1.1.1970 von Redaktion videohomevision

ca. 4:30 Min
Testbericht
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  4. Lesertest Teil 2 von Niklas Börstinghaus
  5. Lesertest Teil 2 von Rafael Kuhn
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Bedienung des Onkyo TX-NR 646

Die Bedienung des Onkyo TX-NR 646 ist gut strukturiert. Für die alltägliche Benutzung muss man lediglich die Fernbedienung in die Hand nehmen oder man benutzt die Tasten direkt am Gerät. Die Fernbedienung hat sich seit drei Generationen wenig geändert. Sie ist immer noch programmierbar (inzwischen gibt es ein eigenes Menü im AV-Receiver für die Programmierung der Sondertasten) und gut strukturiert und übersichtlich gestaltet. Oben ist der An-/Ausschalter, der auch gut im Dunkeln zu finden ist. Darunter sind die Quellen auswählbar.

Wenn man zwei Zonen hat, kann man auch unterschiedliche Quellen hören. Dafür muss man lediglich vor der Quellenwahl „Zone 2“ drücken. Wenn man eine Quelle an den falschen Eingang angeschlossen hat oder für bessere Qualität den Computer an einen der ersten drei HDMI-Eingänge angeschlossen hat, kann man die Eingänge im Menü des Receivers umbenennen.

Screenshot App
Screenshot App
© Weka/ Archiv

Unterhalb der Eingangswahl finden sich die Lautstärkeregler. Diese sind größer als alle anderen Tasten und somit gut zu finden. Darunter befinden sich ein Steuerkreuz und die Menütasten. Die Menütasten sind anfangs recht verwirrend, da es verschiedene Setuptypen gibt, die nicht sehr ersichtlich sind. Die Play-, Pause-, Stopp- und Vorspultasten sind weniger erfreulich. Im Dunkeln sind diese schwer zu unterscheiden. Die darunter befindlichen Tasten haben wenige Funktionen. Wenn man Musik von einer Playlist hört, kann man „zufällig“ oder „Wiederholung“ einschalten, doch bei anderen Quellen lassen sich die Soundmodi nicht mit der Fernbedienung ändern.

Dafür muss man dann doch aufstehen und diese am Gerät auswählen. Im Dunkeln oder bei Dämmerlicht lassen sich diese Tasten so gut wie nie finden. Schade eigentlich. Ganz unten auf der Fernbedienung ist ein Zehnertastenfeld, welches programmierbar ist. Daneben gibt es die Funktionen, das Display heller und dunkler zu stellen. Wenn man Internetradio hört, lässt sich so die Qualität und das Format erfahren. Guckt man allerdings eine Blu-ray, sieht man die Soundformate leider nicht, was vor allem bei aktuellen Dolby-Atmos-Titeln gut zu wissen wäre, da hier nicht bei jeder Sprache eine Dolby-Atmos-Tonspur vorhanden ist.

Remote-App for Android
Remote-App for Android
© Weka/ Archiv

Die Bedienung am Gerät ist recht umständlich, wahrscheinlich dem Design geschuldet. Alle Tasten sind schwarz und sind mit einer nur von nahem gut lesbaren Beschriftung versehen. Allerdings dauert es doch sehr lange bis man den richtigen Eingang gefunden hat, den man gerne hören möchte. Die Sonderfunktionstasten sind ein bisschen strukturierter, zuerst die 2. Zone, dann die Soundmodi und dann andere Tasten, die man wahrscheinlich nur einmal zum Ausprobieren nutzen wird. Ein Steuerkreuz ist auch hier vorhanden. Die Standby-Taste ist links oben und weiter weg von allen anderen und somit nicht verwechselbar.

Das Lautstärkerad sticht aus dem Gerät heraus und ist gut zu bedienen, obwohl es nicht einrastet, wenn man es dreht. Dafür zeigt das Display die Lautstärke direkt an. Wer die Vorgängermodelle von dem Onkyo TX-NR 646 kennt, wird vielleicht die Beleuchtung des Lautstärkerads vermissen. Dieses war zwar nicht abschaltbar, zeigte aber an, ob der Receiver im Mutingmodus (durch blinken der Lampe) war oder nicht. Bei dem neuen Modell ist dies nur durch eine kleine rote Schrift auf dem Display ablesbar.

Remote-App
Remote-App
© Weka/ Archiv

Das Display zeigt alle wichtigen Informationen an. Dabei nimmt es etwa die Hälfte des Glases ein, nicht wie vielleicht erwartet, den ganzen Bereich. Die Quelle wird groß angezeigt und Titelnamen und andere Informationen zu den Titeln werden je nach Quelle auch angezeigt. Sind die Namen zu lang, fließt die Schrift durch das Display. Ändert man die Lautstärke wird für etwa 3 Sekunden lang die Lautstärke angezeigt. Um diese gut lesbare Schrift sind noch Soundformat und verschiedene andere Informationen für die Quelle drapiert. Diese sind nur lesbar, wenn man direkt vor dem Gerät steht.

Hat man HDMI-CEC Geräte angeschlossen, können diese einige Funktionen von dem Receiver bedienen. Dazu zählt die Lautstärkeregelung und die Umschaltung zu dem HDMI-CEC Gerät (dies klappte im Test nicht immer einwandfrei). Hat man mehrere HDMI-CEC Geräte angeschlossen, kann man über den Fernseher auch z.B. den Blu-ray-Player anschalten und bedienen.

Das On-Screen Menü zeigt unter 8 Punkten übersichtlich die Funktionen des Onkyo TX-NR 646. Je nach Quelle bekommt man auch Sonderinformationen angezeigt (z.B. Radiosender, Titelname des Liedes).

Setup
Screen Setup
© Weka/ Archiv

Mit der Onkyo Remote for Android 2.3 App kann man den eingeschalteten Receiver bedienen. In der App gibt es drei Hauptanzeigen. In der Startanzeige kann man die Zone, die Quelle und den Hörmodus ändern. Die linke Anzeige (durch Wischen in die entgegengesetzte Richtung erreichbar) beinhaltet ein Steuerkreuz und die Setup-Tasten. Auf der rechten Anzeige kann man die Soundabmischung nach Höhen, Bass, Center und Subwoofer Level ändern. Die Lautstärke lässt sich übrigens auch durch die Lautstärke-Tasten des Smartphones steuern.

Seit kurzem gibt es eine neue Fernbedienungs-App. Diese heißt Onkyo Remote und bietet ein anderes Design. Hier gibt es auf der Startseite direkt die wichtigsten Funktionen. Man kann die Lautstärke ändern (ebenfalls auch durch die Lautstärke-Tasten des Smartphones), den Eingang wechseln und den Receiver auf „Mute“ stellen. Je nach Quelle kann man auch (wenn gespeichert) die Quelle fernsteuern. Die Soundabmischung sowie die Fernbedienung sind ebenfalls in Menüs abgebildet. Was man bei den aktuellen Technologien von Sonos und Co. vermissen wird, ist die Multiroom-Technologie. Auch wenn man mehrere Zonen an den Receiver anschließen kann, kann man nicht mehrere Onkyo-Receiver einbinden.

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