Testbericht

Onkyo iLunar RBX-500 im Test

9.11.2012 von Andreas Frank und Yasmin Vetterl

Überall der gleiche Sound: Was zwei Lautsprecher nicht schaffen, will die iLunar von Onkyo allein erreichen. Das Konzept: 360-Grad-Sound auf Basis der Wellenfeldsynthese. Wir haben es ausprobiert.

ca. 1:05 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
Onkyo iLunar RBX-500
ONKYO ILUNAR RBX-500; € 300; Gesamtwertung: gut; Preis/Leistung: sehr gut
© Hersteller/Archiv

Pro

  • ausgewogener Klang
  • guter 3D-Effekt
  • Bluetooth

Contra

  • nicht für Party-Einsatz geeignet

Auf zu neuen Ufern, hat sich Onkyo wohl gedacht und sein angestammtes Revier an HiFi- und Heimkino-Komponenten verlassen. Deshalb ist der Name iLunar für diese Docking- Station genau der richtige. Auch die Luna-Sonden machten sich vor 40 Jahren auf zu neuen Gefilden, um den Mond zu erforschen. Eine gewisse äußere Ähnlichkeit zu diesen Raumsonden kann man ebenfalls feststellen.

Im Inneren der iLunar RBX-500 steckt gleichermaßen Neuartiges in Form der Wellenfeldsynthese. Diese Technik der Klangerzeugung ist zwar nicht neu. Sie wurde in der Vergangenheit aber vor allem in professionellen Heimkino-Installationen eingesetzt. Der Vorteil der Technik: Es gibt keinen Sweetspot, und Schallquellen lassen sich beliebig im Raum platzieren. Dafür werden in Heimkinos Dutzende Lautsprecher an allen vier Wänden des Raums installiert.

home entertainment, ONKYO ILUNAR RBX-500
Sechs Beitband-Treiber strahlen in die verschiedenen Richtungen. Ein Audio-Prozessor ist dafür zuständig, den Sweetspot aufzuheben und 3D-Klang zu erzeugen. Er entzerrt den Frequenzgang und schickt die Audiosignale verzögert zu den einzelnen Lautsprechern.
© Hersteller/Archiv

Onkyo iLunar RBX-500: Hörtest

Das Neuartige an der iLunar ist, dass alle Lautsprecher in einer Box untergebracht sind. Sechs 5-cm-Breitbandtreiber plus ein 10-cm-Downfire-Subwoofer schaffen es zwar nicht, Schallquellen beliebig im Raum zu verteilen. Aber ohne Sweetspot klingt Musik überall im Raum gleich, solange die Ohrhöhe nicht weit über oder unter der iLunar liegt. Und sie präsentiert sich äußerst ausgewogen und natürlich, solange man die Box nicht bis zum Anschlag aufdreht. Für den Party-Einsatz eignet sie sich aber nicht.

Aktiviert man den 3D-Effekt, so wächst der Sound weit über die Box hinaus - weit besser als bei vielen anderen All-in-One-Boxen. Dank der vielen Anschlussmöglichkeiten mit Bluetooth, Miniklinken-Eingang und Docking-Station für iPhone und iPod werden viele an der iLunar ihre Freude haben.

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Spectral Music Box

Soundmöbel

Spectral Music Box verbindet Form und Funktion

Die Spectral Music Box verbindet auf besonders attraktive Weise Wohn- und Audiowelt. Hinter der Frontklappe verbergen sich Lautsprecher von Canton.

image.jpg

Soundbar

Panasonic SC-HTB880 im Test

Der Panasonic SC-HTB880 bietet zu einem vergleichsweise günstigen Preis ordentliche Ausstattung. Wir haben den Soundbar im Test.

Teufel LT 4

Surround-Sound

Teufel LT 4: 5.1-Surround-Set im Test

Wir haben das Surround-Set Teufel LT 4: im Test. Kann das Set mit sattem Sound und Preis/Leistungsverhältnis überzeugen?

Bose Lifestyle 535 Series III HES

Home Entertainment System

Bose Lifestyle 535 Series III HES im Lesertest

Drei video Leser hatten die Möglichkeit, das Bose Lifestyle 535 Series III Home Entertainment System zu testen. Hier ihre Berichte.

UE Roll im Test

Ultimate Ears

Bluetooth-Klangflunder UE Roll im Test

Der UE Roll ist platt wie eine Flunder und einsatzbereit für nahezu jede Outdoor-Action. Wir haben das kleine Klang-Ufo von Ultimate Ears im Test.