Testbericht

Olympus OM-D E-M5

11.7.2012 von Karl Stechl

ca. 1:50 Min
Testbericht
VG Wort Pixel
  1. Fünf Systemkameras im Test
  2. Fujifilm X-Pro1
  3. Nikon D300s
  4. Olympus OM-D E-M5
  5. Sony Alpha SLT-A77
  6. Fazit
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© ColorFoto

Prestigeträchtig vermarktet Olympus die OM-D E-M5 als digitale Neuauflage des analogen Kameraklassikers OM, der vor 40 Jahren an den Start ging. Die OM-D besitzt einen 16-Megapixel-Sensor im Four-Thirds-Format und - als derzeit einzige Spiegellose - ein gegen Spritzwasser abgedichtetes Metallgehäuse. Auch das 12-50-mm-Set-Objektiv ist gegen Spritzwasser geschützt. Mit rund 1250 Euro für das Gehäuse geht die Olympus als günstigstes Modell ins Rennen.

Bildergalerie

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Technik

Der eingebaute elektronische 100-Prozent-Sucher bietet eine hohe Auflösung und eine effektive Vergrößerung von 1,15fach. Der 3-Zoll-Monitor mit 203 300 RGB-Bildpunkten lässt sich in einer Achse verschwenken und ist touchfähig: Blättern im Bilderbestand, Zoomen in ein Bild mittels Schieberegler, das Anwählen von Funktionen oder punktgenaues Fokussieren durch Antippen eines Bilddetails - alles ist möglich.

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Die beiden Einstellräder an der Kameraoberseite werden mit Daumen und Zeigefinger bedient; zwei Funktionstasten sind verfügbar.
© Olympus

Der Live-MOS der OMD erlaubt im Zusammenspiel mit einem Zweikern-Bildprozessor sehr schnelle Bildfolgen (8,6 B/s) und einen hurtigen Kontrast-AF (35 Felder): Nur 0,22/0,32 s beträgt die Auslöseverzögerung inklusive AF-Zeit bei 1000/30 Lux; das liegt auf dem Niveau der schnellsten SLR-Kameras mit Phasen-AF. Ganz auf der Höhe der Zeit präsentiert sich die OM-D E-M5 auch durch die Bildstabilisierung auf fünf Achsen mittels Sensorshift.

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Aktiviert man die LV-Erweiterung, wird die Belichtungssimulation abgeschaltet, wichtig u. a. für das Arbeiten mit Studioblitzanlage.
© Olympus

Neben Standard- und Motivprogrammen (Scenes) ermöglicht die Kamera mit "Live Bulb" oder "Live-Time" eine innovative Form der Langzeitbelichtung: Man kann während der Belichtung am Monitor oder im EVF beobachten, wie sich das Bild nach und nach entwickelt. Die OM-D E-M5 ist sehr umfangreich ausgestattet und lässt sich vielfältig konfigurieren.

Vergleichstest: Fünf Perspektivkorrekturen

Es braucht allerdings seine Zeit, bis man sich den Weg durch den Dschungel der Funktionen und Parameter gebahnt hat. Beim Fotografieren gibt sich die Kamera aber durchaus pflegeleicht. Zwei Einstellräder helfen etwa beim Vorwählen von Verschlusszeit, Blende und Belichtungskorrekturen; drei frei konfigurierbare Funktionstasten, davon eine am Objektiv, individualisieren das Bedienkonzept.

Bildqualität

Die OM-D E-M5 erreicht mit ihrem 16-Megapixel-Sensor im Four-Thirds-Format (17,3 x 13 mm) eine sehr hohe Grenzauflösung von 1737 LP/BH bei ISO 200, und noch bei ISO 6400 sind knapp 1500 LP/BH drin. Auch bei der Dead-Leaves-Messung gibt es keine Einbrüche, sondern einen kontinuierlichen Rückgang von 1104 LP/BH bis 643 LP/BH bei ISO 6400. Analog gilt das fürs Rauschen. Bei der Dynamik werden glänzende Werte zwischen 11 und 9 Blenden im Bereich von ISO 200 bis 3200 erzielt (8,3 Blenden bei ISO 6400). Schwächen zeigt die Kamera beim Texturverlust, vor allem ab ISO 1600 (1,8). Den vollständigen Test der Olympus OM-D E-M5 finden Sie hier

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