Digitale Fotografie - Test & Praxis
Testbericht

Olympus E-510

Die etwa 70 Euro teurere E-510 kann bei der Bildqualität gegen-über dem Schwestermodell E-410 kein Punkteplus einfahren, im Gegenteil: Sie liefert geringfügig weniger Auflösung (1146/1125 LP/BH gegenüber 1150/1132 LP/BH bei ISO 100/400) und rauscht zumindest bei ISO 400 mehr (VN 1,7 gegenüber VN 1,4), was ihr in dieser Disziplin ein Minus von 1,5 Punkten einbringt. Bei Objektkontrast und Weißabgleich bieten beide Modelle noch Raum für Optimierungen. Unterm Strich geht die E-510 bei der Bildqualität mit 2 Punkten weniger aus dem internen Vergleich. Bei ISO 100 sind beide Kameras vergleichbar.

Inhalt
  1. Olympus E-510
  2. Datenblatt

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Olympus E-510 Vorderansicht

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Im Vergleich zur E-410 ist die E-510 nicht nur mit Bildstabilisator, sondern auch mit weiteren Bedienelementen und Funktionen ausgestattet.

Die E-510 (720 Euro) unterscheidet sich vom kleineren Schwestermodell E-410 (650 Euro) deutlicher, als man bei einem flüchtigen Blick erkennen könnte. Das Gehäuse ist 90 g schwerer, und der Handgriff mit dem vorgelagerten Auslöser macht die Kamera ein ganzes Stück griffiger, was den Gebrauch größerer Objektive deutlich erleichtert.

Im Handgriff sitzt ein leistungsfähigerer Akku mit 1500 mAh (E-410: 1150 mAh), der den zusätzlichen Energiebedarf des eingebauten optischen Bildstabilisators deckt. Und dieser ist auch das wichtigste Unterscheidungsmerkmal zur E-410. Für die Anti-Shake-Funktion bewegen Mikromotoren den in einem federleichten Carbonrahmen aufgehängten 10-Megapixel-Bildsensor gegenläufig zu den Wackelbewegungen des Fotografen. Zudem erlaubt der neue Bildsensor auch die Live-View-Funktion, die Motivbetrachtung über den 2,5-Zoll-TFT-Monitor, wie bei der E-410.

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Der Akku ist etwas größer und leistungsfähiger, um den höheren Stromverbrauch durch den Bildstabilisator auszugleichen.

Im Bedienkonzept entspricht die E-510 ebenfalls dem kleineren Modell. Auf die obligatorischen Belichtungsprogramme (Auto, P, A, S, M), ergänzt durch Motivprogramme bzw. "Scenes", hat man über das Moduswahlrad Zugriff. Zudem zeigt der Monitor im Aufnahmemodus eine Komplettübersicht aller Einstellungen in zwei Varianten von unterschiedlicher Detaildichte. Mit OK- und Pfeiltasten wechselt man zum gewünschten Feld, um dort Einstellungen vorzunehmen. Alternative: Über die doppelt belegten Tasten des 4-Wege-Schalters hat man direkten Zugriff auf Untermenüs von Weißabgleich, Belichtung, Empfindlichkeit und Autofokus. Und schließlich gibt es ein mehrteiliges Einstellmenü in Listenform mit weiteren Möglichkeiten.

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Der Handgriff mit dem vorgelagerten Auslöser erleichtert die Verwendung auch größerer und schwererer Objektive.

Dort wird auch deutlich, dass die E-510 Zusatzfunktionen besitzt, die bei der E-410 nicht zu finden sind - z. B. das Blitzbracketing, ergänzend zur Belichtungsreihenautomatik, oder eine ISO-Automatik mit automatischer Limitierung. Auch die Abstände der Belichtungskorrektur lassen sich justieren. Unterm Strich bietet die E-510 damit Bedienvorteile gegenüber dem kleineren Modell.

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$umbruch$ Beurteilung nach neuen Testkriterien

Olympus E-510

Auch eine 10 Megapixel-Kamera, ist das Modell E-510 die Kamera unter ihren Olympus-Mitstreiterinnen mit den besten Werten im Texturverlust. Aber nach ISO 100 sackt die Bildqualität in oberen Empfindlichkeitsbereichen immer stärker ab und belegt bei ISO 1600 einen der untersten Werte. Schuld daran ist das starke Bildrauschen in der obersten Empfindlichkeitsstufe.

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Mit I.S.2 ist die Stabilisierung nur in der Vertikalen aktiviert, horizontale Schwenks erzeugen so einen unscharfen Hintergrund.

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Die ISO-Automatik mit automatischer Limitierung besitzt von den beiden Olympus-Modellen nur die E-510.

Olympus E-510

Olympus E-510
Hersteller Olympus
Preis 450.00 €
Wertung 53.5 Punkte
Testverfahren 1.5

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