Testbericht

Ö-Navi

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Die Pfeildarstellung, hier von Ö-Navi, ist schlicht, spart aber Kosten bei der Datenübertragung.

Auch in der regionalen Abdeckung sind die Dienste unterschiedlich ausgestattet. Ö-Navi findet sich nur in Europa zurecht, Skobbler gar nur in Deutschland. Schließlich muss der Interessent prüfen, welche Navigation sein Handy überhaupt unterstützt. Nokia und Symbian sind recht weit verbreitet, während Blackberry-Anwender auf Map24 verzichten müssen.

Völlig im Tiefschlaf liegt bei den meisten Anbietern Windows Mobile, Ausnahmen sind Map24, aber eben ohne Routenführung, und Nav4all. Bei Amaze findet sich eine Alpha-Version, die jedoch mit unserem WinMobile-6-1-Testgerät nicht funktionierte.

Auch was die Bedienung angeht lohnt es sich, die Systeme zu vergleichen. Am modernsten und intuitivsten sind Skobbler und Amaze gestaltet. Recht umständlich wirkt Nav4all, bei dem der Fahrer für jede neue Route wieder Deutschland aus einer langen Liste von Ländern heraussuchen muss. Ö-Navi wiederum ist rein textbasierend, was zwar etwas altbacken wirkt, aber schnell und handlich zu bedienen ist.

Zusätze und Erweiterungen im Web

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Skobbler ist mit einer Online-Community im Web verknüpft, deren Mitglieder Restaurants und andere Lokalitäten empfehlen.

Spezielle Funktionen machen das eine oder andere System interessant. Amaze, Ö-Navi oder Skobbler bieten beispielsweise eine Umgebungssuche an, bei der der Anwender Restaurants oder Tankstellen in der Nähe seines Standorts vorgeschlagen bekommt. Die meisten Dienste übermitteln die aktuellen Verkehrsinformationen, und Ö-Navi ist mit der Branchensuche von Das Örtliche verknüpft.

Die Installation der Tools erfolgt im Normalfall über eine WAP-Seite, wobei der Server das Gerät oft schon erkennt und die richtige Variante der Software auswirft. Der Anwender installiert mehrere Komponenten und gibt meist einige Benutzerdaten an. Dann kann er das Tool starten. Für die meisten Anwender wird es sinnvoll sein, eine Heimatanschrift abzulegen und oft angefahrene Favoriten zu speichern.

Hier bietet Navigon mit Skobbler eine interessante Erweiterung, nämlich eine Community, von der aus sich der Fahrer Adressen an das Handy schicken lässt. So sammelt er seine Lieblingsorte online. In der Community helfen sich die Mitglieder gegenseitig, indem sie Lokalitäten empfehlen und bewerten. Zur Beurteilung steht eine Fünf-Sterne-Skala zur Verfügung.

Die Community ist mit der Komponente auf dem Handy verknüpft. Wie gesagt lassen sich Adressen ans Gerät senden, aber auch die Sternewertungen erscheinen dort. Wer z.B. in der Umgebung ein Restaurant sucht, erhält eine bewertete Liste. Mit einem Klick auf Optionen Kommentare lesen lädt das Programm die Empfehlungen der anderen Mitglieder der Community.

Ein paar wichtige Verknüpfungen fehlen Skobbler jedoch noch. Schön wäre es, wenn man eine Route online vorplanen und am PC aufs Handy laden könnte, um die Übertragungsgebühren zu sparen. Umgekehrt wäre es sinnvoll, wenn der Anwender eine Lokalität gleich mit GPS-Standort versehen vom Handy aus bewerten könnte. Das funktioniert nicht, er muss den Browser anwerfen.

Testgeräte

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Als Hardware verwendeten wir ein Nokia N95, das sehr kompatibel mit allen Diensten ist, über guten GPS-Empfang verfügt und mit QVGA (320x240) ein ausreichendes Display bietet. Deutlich schöner war die Darstellung der Karten auf dem HTC Touch Diamond mit voller VGA-Auflösung (640x480). Allerdings funktionierte auf dem Windows-Mobile-6.1-Gerät keines der Programme mit Routenführung.

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