Ab ins Wohnzimmer

Nvidia Shield im Test: Starke Android-Konsole und Mediaplayer

Nvidia Shield setzt auf Android und 4K-Streaming. Das gilt für Youtube, Netflix und Co., aber auch für Nvidia Now und Games vom Spielerechner. Der Test.

© Nvidia

EUR 196,46

Pro

  • Unterstützt 4K Videos
  • vorinstallierter Media Server Plex für Video und Musik
  • Flüssiges Streaming
  • Nvidia-Now-Abo

Contra

Fazit

PC Magazin Testurteil sehr gut; Preis/Leistung: sehr gut
91,0%

Nvidia Shield ist eine Android-Konsole und ein Mediaplayer für das Wohnzimmer. Im Lieferumfang befinden sich eine Fernbedienung und ein Spielkontroller, die per Bluetooth mit dem Gerät kommunizieren. Nach der Inbetriebnahme folgt das Setup, bei dem Shield den Anwender schrittweise durch den Prozess führt. Der Kontakt mit dem Router funktioniert per WPS ohne nervige Eingabe eines Passworts auf Anhieb. Nach Anmeldung bei Google testet das Gerät das aktuelle Betriebssystem und die Software für die Eingabegeräte. Bei Bedarf bietet Shield ein Update an. Danach zeigt sich der Hauptschirm mit Vorschlägen für YouTube-Videos. Darunter gibt es einen Schnellzugriff auf die installierten Apps. 

Diese lassen sich aus dem umfangreichen Store nach Belieben laden. Dazu gehören Anwendungen für Unterhaltung, TV, Internet-Radio oder Informationen zu Wetter und Börse. Mit dabei sind unter anderem Spotify, verschiedene Mediatheken und Apps für Amazon Video bzw. Netflix. Der Mediaserver Plex ist vorinstalliert. Er verwandelt Shield in eine Zentrale für Video und Musik. Die Inhalte speichert man auf einem externen Speicher, der per USB angeschlossen wird. Es ist aber auch möglich, den Plex-Player zu verwenden und Inhalte von einer NAS abzurufen. Das Kernstück der Hardware von Nvidia ist ein Tegra-Prozessor, der ausreichend Power liefert. Das bemerkt der Anwender beim Spielen und bei der Medienwiedergabe. Hier stellt Shield seine Qualitäten unter Beweis und macht richtig Spaß.

© Screenshot WEKA / PC Magazin

Über den App-Store von Nvidia Shield lassen sich viele Zusatzprogramme installieren.

Das Abspielen von Videos im lokalen Netz oder von Streaming-Anbietern läuft flüssig und ohne Probleme. Dabei gibt es Unterstützung für 4K-Auflösungen und für HDR-Material. Shield ist an dieser Stelle für die Zukunft gerüstet und eine ideale Wahl für Filmfans. Gelungen ist die Integration der Spracheingabe. Die funktioniert nicht nur im System, sondern ist mit den Apps verlinkt. Eine zeigt auch die Ergebnisse aus der Bibliothek von Plex oder anderen Medien-Apps an. In der Spielebibliothek gibt es Titel für Android oder Nvidia Now. Der Anwender wählt zwischen Free-Angeboten, Kaufspielen oder nutzt ein Nvidia-Now-Abo. Wem das nicht genug ist, der kann aktuelle PC-Titel von seinem Rechner per Nvidia-Game-Stream auf das Shield schicken und die Games bequem auf dem Sofa spielen – ein schnelles Heimnetzwerk vorausgesetzt. Die beste Spieleerfahrung garantiert hier eine Verbindung per LAN-Kabel.

Fazit

Shield ist eine gelungene Kombination aus Konsole und Medienzentrale mit vielen Extras. Durch das Android-System mit App-Store bekommt der Anwender zudem stets Software-Nachschub.

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Quelle: PC Magazin
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