Testbericht

Notebooks: Das Alien

Mit dem Sentia bringt der amerikanische Notebookhersteller eine neue Reihe ultraportabler Notebooks mit 12,1-Zoll-Display auf den Markt. Unser Testgerät war mit einem PentiumM mit zwei GHz, einem GByte Hauptspeicher und 60 GByte Festplatte ausgestattet. In dieser Zusammenstellung kostet das Sentia satte 2.091 Euro und liegt damit am oberen Ende der Preisskala dieser Geräteklasse.

© Testlabor Printredaktionen

Notebooks: Das Alien

Die Verarbeitung des Gerätes lässt keine Wünsche offen, Tastatur und Touchpad sind ganz ausgezeichnet. Dank des schnellen Prozessors und dem üppigen Hauptspeicher läuft das Sentia im Office-Bereich allen bisher getesteten ultraportablen Notebooks deutlich davon. Im 3D-Bereich hapert es jedoch, denn Intels Extreme Graphics 2 eignet sich nicht für Spiele. Eine andere Grafiklösung steht momentan nicht zur Auswahl. Das Display besitzt eine Auflösung von 1280x800 Bildpunkten. Es liefert ein scharfes, gleichmäßig ausgeleuchtetes Bild, spiegelt jedoch deutlich. Die gemessenen 2,1 kg sind für ein ultraportables Notebook zu viel. Das vergleichbare Acer Travelmate 380 wiegt beispielsweise 500 Gramm weniger. Dafür überzeugt das Sentia bei den Schnittstellen und liefert neben drei USB-Ports auch Firewire, VGA und S-Video mit. Ein integrierter Kartenleser verarbeitet SDund MMC-Karten sowie den Memorystick. Gut gefallen haben uns das ausführliche Handbuch und der äußerst niedrige Lärmpegel.

Zu einem Preis jenseits der 2.000-Euro- Marke liefert Alienware ein sehr schickes und gut verarbeitetes Notebook. Es arbeitet schnell, ist für die Größe aber recht schwer.

Preis: 2091,- Euro Punkte: 75 Gesamtwertung: gut

http://www.alienware.de

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