Testbericht

Lumia 920 im Test: Nokias Flaggschiff mit Windows Phone 8

15.1.2013 von Klaus Länger

Bisher litten Windows-Phone-Geräte unter einer nicht zeitgemäßen Hardware. Das hat sich mit der Phone-8-Generation geändert, wie das Nokia Lumia 920 im Test belegt.

ca. 1:20 Min
Testbericht
Nokia Lumia 920 im Test: Wir testen das Nokia-Smartphone mit Windows Phone 8.
Nokia Lumia 920 im Test: Wir testen das Nokia-Smartphone mit Windows Phone 8.
© Hersteller/Archiv

Nokia Lumia 920Gesamtwertung: sehr gut

Testbericht: Nokia hat in sein Windows-Phone-8-Flaggschiff Lumia 920 fast alles gepackt, was derzeit in einem modernen Smartphone Platz finden kann: Das 180-Gramm-Gerät bietet einen 4,5-Zoll-IPS-Screen mit 768 x 1280 Bildpunkten, dessen Pixeldichte mit 332 PPI höher als beim iPhone 5 liegt, das 326 PPI liefert. Als Novum lässt lässt sich der Touchscreen sogar mit Handschuhen bedienen.

Das Laden des 2000-mAh-Akkus kann drahtlos erfolgen, ein NFC-Chip für digitales Bezahlen ist an Bord und das Lumia 920 unterstützt LTE - und zwar alle in Deutschland verwendeten Frequenzen. Das Glanzstück des Windows-Phone-8-Geräts ist aber die 8,8-Megapixel-Kamera mit Carl-Zeiss-Objektiv: Dessen Linse verfügt über einen mechanisch arbeitenden, optischen Bildstabilisator. Der sorgt nicht nur für eine hervorragende Qualität bei Fotos, die im Halbdunkel geschossen werden, sondern stabilisiert auch noch Videos, nun auch in Full-HD-Auflösung. Allerdings bietet das Betriebssystem nur wenig Einstellungsoptionen für Foto und Video.

Als Prozessor dient wie in den anderen Windows-Phone-8-Geräten ein Qualcomm Snapdragon S4 mit zwei Prozessorkernen und 1,5 GHz Taktfrequenz. Die Bedienung ist absolut flüssig, die Ladezeiten der Apps spürbar schneller als bei Geräten mit Windows Phone 7.5 und Single-Core-Prozessor. Der Flash-Speicher kann nicht durch eine MicroSD-Karte erweitert werden, ist aber von Haus aus mit 32 GByte großzügig dimensioniert. Praktisch vor allem für Auslandsreisen: Kartenmaterial für die von Nokia stammende Phone-8-Karten-App und die Nokia-Navigations-Software kann lokal installiert werden.

Das mit 10,7 Millimetern recht dicke Unibody-Gehäuse besteht aus Polycarbonat und nimmt auch Stürze nicht übel. Das Display ist durch Gorilla-Glas geschützt. Die Messungen unseres Schwestermagazins connect bescheinigen dem Lumia 920 gute Messwerte bei Sende- und Empfangsleistung sowie bei der Audioqualität. Die Akkulaufzeit im Test ist sehr gut.

Fazit: Wenn man sich mit dem hohen Gewicht von 180 Gramm anfreunden kann, bekommt man mit dem Nokia Lumia 920 ein sehr gut ausgestattetes Windows-Smartphone mit einer tollen Kamera.

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