Testbericht

Nikon Coolpix S570

18.12.2009 von Redaktion pcmagazin

Die Zielgruppe der Coolpix S570 ist klar definiert: Fotografen, die häufig auf die Kameraautomatik vertrauen. Passend dazu präsentiert die Nikon in der Programmautomatik ein karges Aufnahmemenü, das gerade mal sechs Einträge enthält: Bildqualität/-größe, Weißabgleich, Serienaufnahme, ISO-Empfindlichkeit, Farbeffekte und Messfeldvorwahl - die Bezeichnungen sprechen für sich, kein Prob

ca. 1:20 Min
Testbericht
  1. Nikon Coolpix S570
  2. Datenblatt
image.jpg
© Archiv

Die Zielgruppe der Coolpix S570 ist klar definiert: Fotografen, die häufig auf die Kameraautomatik vertrauen. Passend dazu präsentiert die Nikon in der Programmautomatik ein karges Aufnahmemenü, das gerade mal sechs Einträge enthält: Bildqualität/-größe, Weißabgleich, Serienaufnahme, ISO-Empfindlichkeit, Farbeffekte und Messfeldvorwahl - die Bezeichnungen sprechen für sich, kein Problem, sich ohne Handbuch zurechtzufinden.

Noch einfacher wird's mit den 16 Szenenprogrammen oder der Motivautomatik, hier schrumpft der Fundus an Einstelloptionen auf einen Parameter zusammen, auf die Bildgröße. Kurz nach Markteinführung kostet die S570 bei vielen Händlern gerade einmal 200 Euro oder weniger. Dafür bekommt der Anwender eine 137 g leichte, 22 mm flache Kamera mit weitwinkligem 5-fach-Zoomobjektiv und passablem 2,7-Zoll-LCD.

Ein optischer Bildstabilisator gehört dagegen ebenso wenig dazu wie eine Verwacklungswarnung oder die Anzeige von Gitterlinien. Das Zoomen funktioniert schnell, wegen der groben Zoomstufen aber relativ ungenau. Die Fehlerquote des Autofokus liegt noch im akzeptablen Bereich. Die Auslöseverzögerung ist mit 0,43 s im Weitwinkel und 0,6 s im Tele im Klassenvergleich okay.

Bildqualität: Die Aufnahmen haben eine hohe Dynamik (9,5 Blenden). Die Auflösung wird zwar bei geringer Empfindlichkeit und im Weitwinkel den 12 Megapixeln gerecht, lässt aber im Tele nach: 868 bis 906 LP/BH (Linienpaare pro Bildhöhe) bei ISO 100 - da schaffen viele 10-Megapixel-Kameras mehr. Das Bildrauschen fällt mit 1,5 VN (ISO 100) beziehungsweise 1,8 VN (ISO 400) nur bei genauem Hinsehen auf. Um dieses gute Ergebnis zu erreichen, muss der Rauschfilter allerdings kräftig nachhelfen - ein Problem, wenn es um die Darstellung feiner Details geht (Kurtosis 1,8/2,3 bei ISO 100/400).

Fazit: Mit der Nikon S570 kommen selbst Einsteiger problemlos zurecht. Wer gezielt manuell eingreifen will, wird dagegen so manche Einstelloption vermissen. Die Bildqualität ist im Weitwinkel sichtbar besser als im Tele.

image.jpg
© Archiv

Nikon Coolpix S570

Nikon Coolpix S570
Hersteller Nikon
Preis 170.00 €
Wertung 56.0 Punkte
Testverfahren 1.5

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Nikon Coolpix S6600 Test

Kompaktkamera

Nikon Coolpix S6600 im Test

Die Nikon Coolpix S6600 wartet mit 12-fach Zoom und Gestensteuerung auf. Im Test zeigt sie Stärken, aber auch Schwächen.

Nikon Coolpix S6800 Test

Kompaktkamera

Nikon Coolpix S6800 im Test

Die Nikon Coolpix S6800 gehört mit 145 Gramm zur Kategorie "ständiger Begleiter" und passt noch locker in die Hemdtasche. Im Test prüfen wir die…

Nikon Coolpix AW 120

Testbericht

Nikon Coolpix AW 120 im Test

Die Nikon Coolpix AW120 ist eine Weiterentwicklung der AW 110 und kann vor allem bei der Bewegungssteuerung deutlich zulegen. Wir haben die kompakte…

Nikon Coolpix P340

Kompaktkamera

Nikon Coolpix P340 im Test

Die Nikon Coolpix P340 punktet mit guter Bedienung und mäßigem Preis. Doch im Test offenbart die Kompaktkamera entscheidende Schwächen.

Nikon Coolpix S810c

Kompaktkamera

Nikon Coolpix S810c im Test

Mit der Coolpix S810c wendet sich Nikon vor allem an Android-Fans, die statt einem Smartphone eine echte Kamera suchen. Wir haben den Hybrid im Test.