Testbericht

Nikon Coolpix P60

7.6.2008 von Redaktion pcmagazin

Die P60 punktet mit ihrem Bedienkonzept. Wegen verschiedener Schwachpunkte, etwa dem geringen Objektkontrast und der langen Tele-Auslöseverzögerung, reicht es nicht zum Kauftipp.

ca. 1:15 Min
Testbericht
  1. Nikon Coolpix P60
  2. Datenblatt
Nikon Coolpix P60 Vorderseite
Nikon Coolpix P60 Vorderseite
© Archiv
Nikon Coolpix P60 Rückseite/ Display
Alle Bedienelemente befinden sich in erreichbarer Nähe zum rechten Daumen.
© Archiv

Im Gegensatz zu den anderen kompakten Testteilnehmern steckt die P60 in einem funktionalen Gehäuse mit angenehm ausgeformtem Griff. Sie liegt dadurch besonders stabil in der Hand, und alle Bedienelemente befinden sich in erreichbarer Nähe zum rechten Daumen. Für 230 Euro gibt's darüber hinaus eine ordentliche Ausstattung, etwa ein 5-faches Zoomobjektiv (36 bis 180 mm), einen manuellen Modus und Weißabgleich, eine Blitzlichtkorrektur sowie Schärfe-, Kontrast- und Farbsättigungsregler. Ein mechanischer Bildstabilisator gleicht das Zittern der Hand durch leichte Sensorbewegungen aus, um verwackelte Aufnahmen zu vermeiden. Und ein LCD-Sucher mit 67 000 Pixeln pro Farbe stellt auch dann eine erkennbare Vorschau sicher, wenn das 2,5-Zoll-Display an seine Grenzen stößt. Allerdings erscheint das Histogramm nur bei Wiedergabe, und das Gewicht übersteigt wegen der beiden AA-Batterien die 200-Gramm-Marke. Das Aufnahmemenü mit den wichtigsten Parametern besteht aus zwei übersichtlichen Registerseiten, die sich schnell abrufen lassen. Wer jedoch den Bildstabilisator oder das Autofokushilfslicht aktivieren will, muss dazu den Aufnahmemodus verlassen und das Wahlrad auf "Setup" stellen - unpraktisch. Eine Verwacklungswarnung fehlt.

Die P60 schafft für ihre 8 Megapixel mit 800 bis 1106 LP/BH ein konkurrenzfähiges Resultat. Sie liegt damit sogar gleichauf mit der 10-Megapixel-Superzoom von Olympus. Sie rauscht bei ISO 100 mit 2,1, bei ISO 400 mit 3,3 VN - zum Vergleich: Die Durchschnittswerte, gemittelt über alle innerhalb der letzten Monate getesteten Kompaktkameras, betragen derzeit etwa 2,0 (ISO 100) und 3,9 VN (ISO 400). Zurück zur P60 und den Messwerten, mit denen sie weniger überzeugt: Der Objektkontrast bewegt sich zwischen 6,5 und 7,5 Blenden, die Verzeichnung zwischen 0,3 und 1,4 Prozent und die lange Auslöseverzögerung zwischen 0,67 und 0,96 Sekunden.

Auflösungsdiagramm Nikon Coolpix P60
Die P60 liegt sicher in der Hand und kostet einige Euro weniger als die beiden kleineren Nikons, obwohl sie eine umfangreichere Ausstattung vorweisen kann.
© Archiv

Nikon Coolpix P60

Nikon Coolpix P60
Hersteller Nikon
Preis 160.00 €
Wertung 57.0 Punkte
Testverfahren 1.4

Mehr lesen

Chronologische Liste und Netflix-Links

Marvel-Filme- und -Serien: Das ist die richtige Reihenfolge

Neuerscheinungen in der Übersicht

Netflix: Neue Filme und Serien

Vorschau auf Film- und Serien-Highlights

Amazon Prime Video: Neuheiten

Weiter zur Startseite  

Mehr zum Thema

Nikon Coolpix S6600 Test

Kompaktkamera

Nikon Coolpix S6600 im Test

Die Nikon Coolpix S6600 wartet mit 12-fach Zoom und Gestensteuerung auf. Im Test zeigt sie Stärken, aber auch Schwächen.

Nikon Coolpix S6800 Test

Kompaktkamera

Nikon Coolpix S6800 im Test

Die Nikon Coolpix S6800 gehört mit 145 Gramm zur Kategorie "ständiger Begleiter" und passt noch locker in die Hemdtasche. Im Test prüfen wir die…

Nikon Coolpix AW 120

Testbericht

Nikon Coolpix AW 120 im Test

Die Nikon Coolpix AW120 ist eine Weiterentwicklung der AW 110 und kann vor allem bei der Bewegungssteuerung deutlich zulegen. Wir haben die kompakte…

Nikon Coolpix P340

Kompaktkamera

Nikon Coolpix P340 im Test

Die Nikon Coolpix P340 punktet mit guter Bedienung und mäßigem Preis. Doch im Test offenbart die Kompaktkamera entscheidende Schwächen.

Nikon Coolpix S810c

Kompaktkamera

Nikon Coolpix S810c im Test

Mit der Coolpix S810c wendet sich Nikon vor allem an Android-Fans, die statt einem Smartphone eine echte Kamera suchen. Wir haben den Hybrid im Test.