Testbericht

NIK Color Efex Pro 4.0

Color Efex umfasst in der neuen Version nun 55 Filter. Für Landschaftsbilder ist der Detailsenhancer besonders interessant, der Bilddetails hervorhebt.

© NIK

NIK Color Efex Pro 4.0

Die Filter sind in die Bereiche Landschaft, Hochzeit, Architektur, Natur, Portrait und Reisen eingeteilt. Bei der Vorgängerversion des Plug-ins konnte immer nur ein Filter angewendet werden. Jetzt kann man in einem Arbeitsgang mehrere Filter auf ein Bild anwenden, ohne zu Photoshop zurück zu gehen, um das Plug-in erneut aufzurufen. Das beschleunigt den Arbeitsablauf erheblich. Neu ist auch, dass sich Filterkombinationen speichern lassen.

Wie Viveza arbeitet Color Efex auch mit der U-Point-Technologie. Man kann also bestimmte Bildbereiche durch Kontrollpunkte gezielt anwählen und diese bearbeiten oder vom Effekt ausschließen. Für bestimmte Aufgaben gibt es aber auch eine Pinselfunktion. Um beispielsweise den Dynamic Skin Softener ausschließlich auf bestimmte Hautpartien anzuwenden, stellen Sie zunächst den gewünschten Grad des Effektes ein und drücken auf Pinsel.

In Photoshop malen Sie dann auf einer Maske die entsprechenden Bildbereiche aus. Hier gibt es auch eine Radiergummifunktionen. Die Filter dieser Sammlung sind mächtig. Deshalb ist es gut, dass man immer auf eine neue Ebene zeichnet, die man schnell abschwächen oder zur Not auch löschen kann.

Fazit:

Die Neuerungen in Color Efex Pro 4.0 gefallen sehr, kommen aber vor allem den Profi-Bildbearbeitern zugute.

TESTURTEIL

NIK Color Efex Pro 4.0

200 Euro; www.niksoftware.com

OS: Windows ab XP (x86/x64), Mac OS ab 10.5.8

Plugin für: Photoshop, Lightroom oder Aperture

Besonderes: 15-Tage-Voll-Demo, kostenlos

Gesamtwertung: gut 80 %

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