5G-Mobil-Router

Netgear Nighthawk M5 im Test

Mit seinem neuen Mobil-Router packt Netgear alles, was technisch gerade angesagt ist, in ein kompaktes Gerät: 5G, Wi-Fi 6 und einen üppigen 5040-mAh-Akku. Lesen Sie unseren Test hierzu.

© Josef Bleier

Der integrierte Farb-Touchscreen zeigt den Status an und erlaubt auch rudimentäre Einstellungen.
EUR 731,39

Pro

  • Er klinkt sich auf allen derzeit in Europa relevanten Frequenzen ins 5G-Netz ein
  • Unterstützung auch von 4G/LTE
  • Stromversorgung auch über das mitgelieferte USB-C-Netzteil möglich

Contra

  • Teuer

Fazit

PC Magazin Testergebnis: sehr gut; Preis/Leistung: gut
88,0%

Günstig ist der Netgear Nighthawk M5 mit einem UVP von 800 Euro und mit Straßenpreisen, die nur wenig darunter liegen, sicherlich nicht. Doch dafür bietet der mobile Router-Bolide jede Menge: Er klinkt sich auf allen derzeit in Europa relevanten Frequenzen ins 5G-Netz ein und unterstützt auch 4G/LTE mit theoretisch bis zu 2,4 GBit/s.

Wer bei schwachem Mobilfunkempfang das Maximum herausholen will, kann über zwei Antennenbuchsen (TS9-Format) sogar eine externe MIMO-Antenne anschließen. Sein 5040-mAh-Akku erlaubt laut Hersteller bis zu 13 Stunden mobilen Empfang; bei intensiver Mobilnutzung war der Akku in unseren Praxistests nach rund acht Stunden leer. Wird der Router stationär genutzt, kann die Stromversorgung auch über das mitgelieferte USB-C-Netzteil erfolgen.

© Screenshots / Montage: PC Magazin

Über das Web-Interface oder per App lässt sich der Nighthawk M5 komfortabel bedienen.

Clients lassen sich per Giganet-Ethernet-Buchse, per USB-C-Port sowie per WLAN anmelden – insgesamt 32 Geräte kann der Nighthawk M5 auf diese Weise versorgen. Dabei unterstützt er Wi-Fi 6 – mit bis zu 600 MBit/s auf 2,4 GHz und gleichzeitig bis zu 1,2 GBit/s auf 5 GHz.

Interessant ist auch die Möglichkeit, den Mobilrouter zum Offloading einer bestehenden Ethernet-Verbindung zu nutzen: Dann steuert das Mobilfunknetz nur die Differenz an Kapazität bei, die über die verkabelte Verbindung nicht zur Verfügung steht. Auch Gast-WLAN, Kindersicherung und Zugriffssteuerung per Whitelist sind mit an Bord.

© Netgear

Netgear Nighthawk M5 im Test

Bedienung und Konfiguration sind über den Touchscreen des Geräts möglich, was allerdings schnell etwas fummelig wird. Viel komfortabler sind das per Browser erreichbare Web-Interface oder die Steuerung über die für iOS und Android erhältliche Smartphone-App Netgear Mobile.

Hohe Datenraten unterwegs

In innerstädtischen Telekom-5G-Zellen erreichten wir mit einem Wi-Fi-6-tauglichen Notebook über das 5-GHz-WLAN in Praxistests maximal 684 MBit/s im Downlink und 110 MBit/s im Uplink. Bei Umschalten auf das 2,4-GHz-WLAN sank der Downlink nur geringfügig auf 534 MBit/s, der Uplink-Wert blieb unverändert.

Eine Kontrollverbindung am selben Test-Standort über die Ethernet-Schnittstelle des Nighthawk M5 lieferte 702 MBit/s im Downlink und abermals 110 MBit/s im Uplink. In der Praxis hängen die erzielbaren Datenraten somit vor allem von der Kapazität des Mobilfunknetzes am Nutzungsort ab.

Empfang verbessern

Ein WLAN-Netz sollte zuhause alle Räume abdecken. Wenn die drahtlose Verbindung nicht reicht, verbessern diese 3 Lösungen den WLAN-Empfang.

Benchmark: Netgear Nighthawk M5

  • 2,4 GHz Download 5G/Wi-Fi 6: max. 534 MBit/s
  • 2,4 GHz Upload 5G/Wi-Fi 6: max 110 MBit/s
  • 5 GHz Download 5G/Wi-Fi 6: max. 684 MBit/s
  • 5 GHz Upload 5G/Wi-Fi 6: max 110 MBit/s
  • Laufzeit im Betrieb mit einer Akkuladung rund 8 Stunden

© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

PC Magazin Testnote: sehr gut

Details: Netgear Nighthawk M5

  • Preis/Leistung: gut
  • Mobilfunk: 5G, 4G (Cat 22), 3G, 2G
  • WLAN: Wi-Fi 6 (max. 1,2 GBit/s auf 5 GHz, max. 600 MBit/s auf 2,4 GHz), Dualband
  • Anschlüsse: Gigabit-Ethernet, USB-C, 2x TS9
  • Akkukapazität: 5040 mAh, wechselbar

Fazit

Für Power-User oder mobile Arbeitsgruppen ist der Nighthawk M5 die wohl derzeit beste Wahl für mobilen „Schwerlast“-Einsatz – vor allem an Nutzungsorten mit 5G-Versorgung.

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