Gaming-PC

Memory:PC Gaming AMD / 551536 im Test

Gaming-PCs können Tausende von Euros kosten. Oder sie richten sich explizit an Full-HD-Spieler und sind damit deutlich günstiger. Der Memory:PC ist ein solcher. Lesen Sie hierzu unseren Test.

© Josef Bleier

Die Verarbeitung des Memory:PC ist sehr ordentlich. Aufrüst-Optionen sind reichlich vorhanden.

Pro

  • fairer Preis
  • ordentliche Verarbeitung

Contra

  • deutlich hörbarer Lüfter

Fazit

Testurteil: gut; Preis/Leistung: sehr gut
72,0%

Eigentlich existiert bei Gaming-Rechnern keine preisliche Obergrenze. Anspruchsvolle Spieler greifen für ein paar Frames mehr sehr tief ins Portemonnaie. Wer dazu nicht in der Lage ist, der sieht sich nach preiswerteren Alternativen um, wie etwa unserem Testkandidaten. 

Die Besonderheit des Rechners ist die Grafikkarte von Nvidia. Anders als in teureren High-End-PCs, in denen zumeist Nvidia-Karten der RTX 20XX-Serie stecken, ist dieser vergleichsweise preisgünstige Rechner mit einer Nvidia GTX 1660 Super ausgestattet, die eher im Mid-Range-Bereich angesiedelt ist. 

Wie der Name verrät, handelt es sich um eine aufgemotzte Variante der GTX 1660. Im Handel kostet die Super etwa 245 Euro und damit zirka 100 Euro weniger als eine RTX 2060. 

Der Unterschied zwischen der GTX 1660 und der GTX 1660 Super besteht übrigens einzig und allein aus einem anderen RAM: Während in der regulären GTX 1660 GDDR5 zum Einsatz kommt, arbeitet in der Super-Version ein schnellerer GDDR6-Speicher.

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Ordentliche Leistung zum fairen Preis 

Neben der GTX 1660 Super und einer AMD Ryzen 5 3600-CPU hat der Hersteller 16 GByte RAM sowie eine schnelle NVMe-SSD mit 500 GByte Kapazität verbaut. Letztere überzeugt mit Leseraten von über 2000 und Schreibraten von über 1800 MByte/s. 

Das Mainboard ist ein B450 Tomahawk Max von MSI. Die Komponenten stecken in einem Gehäuse von Corsair namens Carbide 275Q, das im Handel etwa 80 Euro kostet und einen recht guten Eindruck macht. 

Ein wenig störend ist allerdings das trotz Gehäusedämmung zwar nicht wirklich laute, aber doch deutlich hörbare Grundrauschen der verbauten Lüfter.

© Josef Bleier

Auf der Rückseite befinden sich die Anschlüsse des Mainboards. Es verfügt unter anderem über einen USB-Anschluss für ein automatisches BIOS-Update und einen USB-C-Stecker. HDMI- und DVI-Anschlüsse sind bei der eingesetzten CPU ohne Funktion.

Im Testlabor schlug sich die neue GTX 1660 Super durchaus beachtlich: So erreichte sie im Benchmarktest Deus Ex: Mankind Devided im Schnitt 81 fps und damit etwa nur 40 Frames weniger als ein Rechner mit RTX-2080-Grafik. Für letztere muss ein Käufer allerdings mehr als das dreifache hinblättern. 

Bei Rise of the Tomb Raider oder Final Fantasy XV fiel der Abstand ganz ähnlich aus. Alles in allem kann die GTX 1660 Super zwar wie erwartet nicht mit den schnelleren und wesentlich teureren Karten von Nvidia mithalten, aber sie hat mehr als genügend Rechenpower, wenn lediglich ein Full-HD-Bildschirm angesteuert werden soll. 

Auch anspruchsvolle Spiele laufen hier absolut flüssig und ruckelfrei. Wer dagegen einen Monitor mit höherer Auflösung nutzen möchte, der muss entweder die Details zurückfahren oder tiefer in die Tasche greifen und einen Rechner mit schnellerer Grafikkarte wählen.

Memory:PC Gaming AMD / 551536: Benchmarks

  • 3D Mark Fire Strike: 14.301 Punkte
  • PC Mark 10 Works: 6323 Punkte 
  • Cinebench 15 CPU: 1542 Punkte 
  • Rise of the Tomb Raider (Durchschnitt): 116 fps
  • Deus Ex : Mankind Divided (Durchschnitt): 80,6 fps

© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

PC Magazin Testnote: gut

Fazit

Dieser fair bepreiste Rechner eignet sich für alle Spiele-Fans, die einen Bildschirm mit Full-HD-Auflösung einsetzen und kein Vermögen für einen Gaming-PC ausgeben möchten oder können.​

Memory:PC Gaming AMD / 551536: Details​

  • Preis/Leistung: sehr gut 
  • CPU: AMD Ryzen 5 3600 / 3,6 bis 4,2 GHz 
  • RAM: 16 GByte DDR4 
  • Festplatte: 500 GByte NVMe 
  • SSD Grafik: Nvidia GTX 1660 Super 
  • Betriebssystem: Windows 10 Home​

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