Gaming-PC

Medion Eraser S67116 im Test: Viel Leistung und ein guter Preis

Es muss nicht immer High-End sein: Der Eraser zeigt, dass aktuelle Gamer kein Vermögen kosten müssen. Lesen Sie hierzu unseren Test.

Medion Eraser S67116 im Test

© Josef Bleier

Medion Eraser S67116 im Test: Viel Leistung und ein guter Preis

Pro

  • guter Preis
  • viel Leistung
  • DVD-Brenner
  • Tastatur und Maus im Lieferumfang

Contra

  • nicht schraubenlos
  • Hyper-Threading nicht unterstützt

Fazit

Testurteil: sehr gut; Preis/Leistung: sehr gut
86,0%

Was das Preisniveau ihrer Gaming-Boliden betrifft, sind Spielefans Kummer gewöhnt. Nicht selten liegen Rechner mit aktueller, leistungsstarker Hardware weit über der 3000-Euro-Marke; und nach oben gibt es, so scheint es manchmal, so gut wie keine Grenze. 

Umso erfreulicher ist es, dass der neue Erazer von Medion vergleichsweise bescheidene 1700 Euro kostet und dennoch über jede Menge aktueller Komponenten verfügt. Die verbaute 8-Kern-CPU von Intel ist eine gute Grundlage, auch wenn der Prozessor Hyper-Threading nicht unterstützt.

Im Spielebereich ist allerdings eher ein hoher Takt sowie eine stattliche Anzahl von Prozessorkernen von Belang, und hier ist der i7-9700 ganz vorn dabei. Als Grafikkarte kommt eine Geforce RTX 2070 zum Einsatz, die zwar im Schnitt etwa 20 Prozent weniger Leistung bietet als das Flagschiff 2080, dafür aber auch deutlich preiswerter ist. 

Wer einen Full-HD-Monitor ansteuert, der wird keinerlei Unterschied bemerken, denn sämtlich Spiele laufen auch mit vollen Details butterweich. Deutliche Unterschiede offenbaren sich dagegen im 4K-Bereich: Hier gilt es dann, die Details je nach Spiel zu reduzieren, um eine flüssige Darstellung zu ermöglichen. 

Medion Eraser S67116 im Test: Gehäuse innen

© Josef Bleier

Die Verarbeitung ist in Ordnung; allerdings könnten die Kabel auch etwas sorgfältiger verlegt werden.

Das allerdings muss, wenn auch weit seltener, auch beim Einsatz einer 2080 gemacht werden, wenn das verwendete Spiel allzu anspruchsvoll ist. Das Gehäuse des Eraser ist, obwohl optisch durchaus ansprechend und modern, eher von einfacher Natur. Zwar gibt es die obligatorische Festbeleuchtung und eine Glasfront, doch als Gehäuse von der Stange mag so manchem das gewisse Etwas fehlen. 

Schraubenlos ist der Rechner leider nicht, und die Kabel könnten mit etwas mehr Sorgfalt verlegt sein. Unschön: Wer ans Innere möchte, um Komponenten auszutauschen, der muss vor allem die dünnen Kabel mit den Wärmesensoren im Auge behalten, die quer durchs Gehäuse hängen.

Viel Leistung und ein guter Preis 

Im Testlabor hinterließ der Rechner einen guten Eindruck. Konkurrenten mit Core-i9-CPU sowie GTX 2080 sind zwar im 3D-Bereich etwa 20 Prozent schneller, doch sprechen wir dort vom doppelten Kaufpreis. 

Einen deutlichen Rückstand fuhr der Eraser wegen des fehlenden Hyper-Threadings beim Cinebench ein. Wer regelmäßig Filme oder Bilder bearbeitet, der ist mit der CPU nicht optimal bedient. 

Was die übrige Ausstattung des Rechners betrifft, so kann sich diese durchaus sehen lassen. Erfreulicherweise ist ein DVD-Brenner installiert, und neben einer, allerdings nicht besonders schnellen, SSD mit 512 GByte Kapazität ist eine konventionelle Festplatte von Seagate mit zwei TByte Kapazität verbaut worden. 

Tastatur und Maus, beides kabelgebunden, befinden sich im Lieferumfang. Beide gehören zu den eher einfachen Varianten, doch sie erfüllen zuverlässig ihren Zweck.

[Testsiegel] PC Magazin Note Sehr Gut

© PC Magazin / Weka Media Publishing GmbH

PC Magazin Testnote: sehr gut

Fazit

Vor allem Besitzer eines Full-HD-Bildschirms dürften mit dem Medion Eraser sehr glücklich werden. Der PC bietet hier genügend Leistung zu einem sehr vernünftigen Preis.​

Details: Medion Eraser S67116

  • Preis/Leistung: sehr gut 
  • CPU: Intel Core i7-9700 / 3 - 4,7 GHz 
  • RAM: 16 GByte DDR4-2400 
  • Festplatte: 512 GByte SSD / 2 TB HDD 
  • Grafik: Nvidia Geforce RTX 2070 
  • Betriebssystem: Windows 10 Home

Benchmark: Medion Eraser S67116

  • 3D Mark Fire Strike: 18100 Punkte 
  • 3D Mark Cloud Gate: 40747 Punkte 
  • PC Mark 8 Work: 5066 Punkte 
  • Cinebench 11.5 CPU: 13,32 Punkte 
  • HD Tune HD Transfer lesen: 401 MB/s

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