Dreibeinstativ

Manfrotto MT294C3 im Test

17.5.2013 von Florian Mihaljevic

Das Manfrotto MT294C3 ist ein leichtes Deibeinstativ zum günstigen Preis. Im Test zeigt es jedoch auch Schwächen.

ca. 0:55 Min
Testbericht
Manfrotto MT294C3 Test
Manfrotto MT294C3 Test
© Biebel, Sauer & Ernst

Pro

  • Günstiger Preis
  • Geringes Gewicht

Contra

  • Schwächen bei Schwingungsresistenz
  • Mittelsäule nicht verkehrt herum montierbar

Mit 1,6 kg Gewicht ist das Dreibeinstativ Manfrotto MT294C3 ein echtes Leichtgewicht. Außerdem ist es mit einem Preis von 260 Euro ein vergleichsweise günstiger Karbon-Proband. Trotz des geringen Gewichts erreicht es eine Arbeitshöhe von 140 cm, die sich mit der Mittelsäule auf fast 170 cm erweitern lassen.

Schade: Die Mittelsäule des Manfrotto MT294C3 lässt sich nicht verkehrt herum montieren - die minimale Arbeitshöhe beträgt somit üppige 41 cm.

Für die Bedienung mit Handschuhen tauglich

Die Bedienung des Manfrotto MT294C3 gefällt aufgrund der dünnen Holme ohne Neopren-Mantel nicht so gut. Die Klemmen der zwei Auszüge sind hingegen großzügig ausgelegt und taugen auch für die Handschuhbedienung. Lediglich zwei Abspreizwinkel beherrscht das Stativ, der Mechanismus rastet dabei nicht automatisch ein.

Manfrotto MT294C3
Die dünnen Holme bieten eine nicht besonders gute Haptik, die Klemmen sind hingegen großzügig ausgelegt.
© Biebel, Sauer & Ernst

Im Messlabor kann das Manfrotto MT294C3 bei der Schwingungsresistenz nicht ganz überzeugen. In der Praxis empfiehlt sich daher, die Arbeit mit der Kameraeinstellung Spiegelvorauslösung sowie die Nutzung einer Fernbedienung. Die Belastungsabweichung ist mit 16 mm Abweichung noch in Ordnung.

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Testfazit

Das Manfrotto MT294C3 überzeugt mit einem günstigen Preis und geringem Gewicht. Die Schwingungsresistenz könnte jedoch besser sein. Lediglich zwei Abspreizwinkel sind mit dem Manfrotto-Stativ möglich, zudem lässt sich die Mittelsäule nicht verkehrt herum montieren.

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