Testbericht

Magix Video Pro X (8.0.2.4)

Magix Video Pro X (8.0.2.4)

© Archiv

Aufstiegs-Kandidat: Magix hat Pro X eine runderneuerte Oberfläche und verblüffend viele Profi-Funktionen spendiert.

Mit Video Pro X will Magix auch im Profi-Bereich für Furore sorgen. Der Anwender hat die Wahl zwischen der stärker an Premiere Pro & Co. orientierten Pro- und der einfacheren VideoDeluxe- Oberfläche. Sie ist übersichtlicher geworden, die Symbole sind eindeutig.Trotz einiger Verbesserungen ist die Bedienung noch nicht ganz so "rund" wie bei Premiere. Beispielsweise finden sich die starken Optionen zum Brennen von DVDs oder Blu-ray-Disks direkt aus der Zeitleiste nur über einen Button rechts oben, nicht jedoch auch bei den Export-Optionen.Video Pro X (VPX) kostet dank Crossgrade-Option praktisch 250, nicht 350 Euro. Dafür bietet das Programm einen überwältigenden Funktionsumfang: Die Batchkonvertierung 59fertiger Projekte für unterschiedliche Ausgabeziele (etwa für Blu-ray-Discs und Web-Seiten) ist ebenso an Bord wie Multikamera-oder XDCAM-Unterstützung.

Einzigartig im Testfeld ist die Option, etwa nach dem Brennen einer DVD VPX und den PC herunterzufahren.

Magix liefert ein ausführliches deutsches Handbuch aus, eine Mischung aus Referenz und Tutorial mit vielen praktischen Tipps. Trotz einiger Patches zeigten sich im Test noch einige Schwächen: So war die Bereichsanzeige der Bildstabilisierung bei MTS-Dateien nicht zu sehen. Als wir mit dem Mauszeiger an eine Stelle der Vorschau klickten, blieb der Bildschirm schwarz.Erst nach dem Drücken einer Pfeil-Taste baute sich der Frame auf. Als einziger Testkandidat stürzte VPX ab, als wir mehrere MTS-Dateien zugleich in die Zeitleiste ziehen wollten.

Testprofil

MagixVideo Pro X 8.0.2.4
www.magix.com
250 Euro

Videoschnitt-Programm

Weitere Details

59 Prozent

Fazit:Video Pro X spielt noch nicht ganz in der Premier(e)-Liga. Das Programm ist ein Schnäppchen für anspruchsvolle Amateure.

Testurteil
befriedigend
Preis/Leistung
gut

Die Anzeige von MTS-Material erfolgte mit Verzögerung, eine Szenentrennung nach Bildinhalten war mit DV-AVIs, aber nicht mit einigen MTS-Dateien möglich. Die Ausgabe einiger Dateiformate dauert extrem lange: Im Test benötigte VPX rund 30 Minuten für 1:45 Minuten AVCHD-Material, das wir in 4K-Größe als QuickTime mit Sorensen 3-Codec renderten.

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